Herren 1

Damen

Herren 2

Jugend

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Aktuelles

Wann Was Wo
10.09.2017  
13:00 Uhr
Saisoneröffnungsfeier Sportzentrum, Hungerbachweg 1 Landsberg
16.09.2017  
14:00 Uhr
mB - SG Kaufbeuren/Neugablonz Isidor - Hipper - Halle
16.09.2017
16:00 Uhr
wA - HSG Isar - Loisach Isidor - Hipper - Halle

 

Beim VR Bank Landsberg - Ammersee Beachcup war alles geboten

 

Nicht nur auf und neben den Spielfeldern war beim VR Bank Landsberg-Ammersee Beachcup im 3C Sportpark alles geboten. Auch der Wettergott präsentierte vom strahlenden Sonnenschein bis zum Regenschauer alles.

 

Aber am Samstag gab es zunächst mal Sonne satt und bei echtem strandmäßigen Beachcup-Feeling starteten die ersten Spiele. Es zeigte sich, dass sich einige Teams durchaus auf den Einsatz im Sand auch taktisch vorbereitet hatten. Da wurde der mitspielende Torwart sehr gezielt freigespielt und sich die doppelte Punkte für einen Torwarttreffer zu sichern.

 

Mit viel Einsatz wurde wieder um den Sieg gerungen und wenn es buchstäblich im sandigen „Bodenkampf“ sein musste. Dazu gab es einiges an Pirouetten oder Kempatricks zu sehen, die auch doppelte Punkte bringen. Aber manche artistische Flugeinlage geriet auch etwas außer Kontrolle, da war die weiche Landung im Sand genau das Richtige.

 

In dem Mixed-Turnier wurden wieder 13 Pärchen von jeweils einer Damen- und einer Herrenmannschaft zusammen gelost und gemeinsam gewertet. Bis in den Abend hinein liefen die Wertungsspiele und dann stand die Open Air Players Party auf dem Programm. DJ Patti Führer heizte bis tief in die Nacht wieder allen ordentlich ein und man ließ sich nicht bitten, die Stimmung der über 300 Handballerinnen und Handballer war top.

 

Nach der Vorrunde am Samstag ging es am Sonntag um den Turniersieg. Leider sorgte nun immer wieder Regenschauer eher für Nordsee Stimmung. Aber auch bei Regen wurde gespielt und um jeden Ball gekämpft. Nach der kurzen oder für manche auch langen Nacht zeigte sich jetzt, wer seine Kräfte am effektivsten einsetzen konnte.

 

Den 3. Platz sicherte sich das Gespann „Die Flamingos“ (MTSV Schwabing) / „IBHC“ (Augsburger Handballer). Zweite wurden MC Kalsarikännit (TSV Haunstetten) / TSV Landsberg I. Den Sieg aber holten sich die Damen vom „Freibier auf Feld1“ (TSV Gundelfingen) zusammen mit den Herrn vom „BHC Außer Betrieb“ (Kissinger SC).

 

Für die kulinarische Versorgung sorgten wieder die Landsberger Handballer, Dao's Thai, die Gaststätte im 3C Sportpark und die Siperia hatte auch extra für die Handballer geöffnet..

Und neben den Spielfeldern war natürlich wieder der Wurfpool der Landjugend Weil das Highlight. Für manche und manchen ging es gar nicht schnell genug, bis sie nach einem schweißtreibenden Spiel hinein befördert wurden.

 

Perfekt organisiert wurde das wieder vom jungen Orga Team, „einfach Klasse wie das wieder organisiert worden ist und ein großes Dankeschön an alle aus der Abteilung die mitgeholfen haben, so was geht nur im Team“ ist Abteilungsleiter Roland Neumeyer stolz auf „seine“ Handballerinnen und Handballer.

 

Allen hat es wieder viel Spaß gemacht und schon gegen die Gedanken voraus zum nächsten Jahr. Dann steigt der nächste Landsberger Beachcup.

 

Jürgen Krenss

 

 

Neue Gesichter bei den Landsberger Handballerinnen

 

Neue Gesichter gibt es bei den Landsberger Handballerinnen.

Da ist vor allem mal Agim Ajeti auf der Bank als Trainer. Der gebürtige

Kosovare ist seit den Neunzigern in Landsberger und steigt jetzt wieder aktiver in Handball ein.

So ganz weg war er nie, Handball war ihm immer wichtig. Er hat

seinen Sport in der erfolgreichen jugoslawischen Handball Schule gelernt, hat in

Bosnien hochklassig gespielt und war anfangs auch bei den Landsberger Oberliga

Handballern dabei.

 

Unterstützt wird er vom B-Jugend Trainer Christoph Stöcker, der auch die ersten Wochen der

Vorbereitunggestaltet hat. Vervollständigt wird das Trainerteam wie bisher von der erfahrenen Monika Kiesel

(ehemals Buuk). „Wir sind uns sicher, dass die drei zusammen die Mannschaft in eine wieder

erfolgreiche Saison in der Bezirksoberliga führen können“, ist Abteilungsleiter Roland Neumeyer optimistisch.

 

Auch in der Mannschaft hat sich einiges getan. Ela Durán pausiert und Ruth Krenss hat es zu einem Praktikum in den Norden

verschlagen.Da ist es gut, dass vom TSV Schongau die Rückraumspielerin Sabrina Dreher zu den Landsbergern gestoßen ist.

Stella Makella ist nach ihrer Pause wieder voll im Training und verstärkt das Team. Aus der A-Jugend wechselt Theresa Spiess

zu den Senioren. Von dort kommt auch Eliane Abe die in beiden Mannschaften auflaufen kann.

 

Ganz angetan ist Agim Ajeti von seiner Mannschaft nach den ersten Trainings, „die haben schon einiges drauf, das konnte man

schon sehen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“

 

Jürgen Krenss

 

 

Verstärkung für die Landsberger Handballer         

 

„So einen engen Saisonverlauf, wo wir eigentlich immer nur unten drin ge-
standen sind,
wollen wir nicht mehr erleben“, da ist sich der Abteilungsleiter
der Landsberger Handballer
Roland Neumeyer sicher, “deshalb suchen wir zusammen mit unserem Trainer Sofian Marrague intensiv Verstärkungen für
die Saison 2017/2018.“

 

Und man ist erfolgreich. Nachdem schon vor ein paar Wochen Daniel Làzlò
als Zugang
vorgestellt wurde, hat sich nun auch Jesse Corpus für die

Landsberger entschieden. Beide Spieler kommen vom gerade aus der
Landesliga in die Bayern
liga aufgestiegenen TSV Ottobeuren.

                                                                                                                                       (Daniel Lazlo)     (Jesse Corpus)

 

Daniel Làzlò (22) ist Torhüter und hat das Handballspielen in Ungarn gelernt. Der junge Rückraumspieler

Jesse Corpus (21) wurde in Dietmannsried ausgebildet und ist dann nach Ottobeuren gewechselt. Zuletzt musste er aus beruflichen Gründen kürzer treten.

 

„Das sind ja junge Spieler, die beide gut in unseren jungen Kader passen und die Mannschaft sicher verstärken.
Wir wollen ja unserem Nachwuchs die Möglichkeit bieten
anspruchsvolleren Handball zu spielen, auch damit sie sich

weiter entwickeln können, “ so Roland Neumeyer, „wir sind auch noch in Gesprächen mit weiteren Spielern, da kann sich

schon noch etwas tun“. Weiter in die 1. Herrenmannschaft integriert werden sollen auch Tobi Giez und Lukas Spieß, die

ja zum Ende der letzten Saison ein paar viel versprechende Einsätze hatten.

 

Verstärkung für die Mannschaft ist durchaus sinnvoll, sind doch voraussichtlich drei wichtige Stützen der Mannschaft in

der Saison 2017/2018 nicht mehr dabei. Maximilian Wurst ist aus beruflichen Gründen nicht mehr aktiv,

Alexander Schwarz gibt auf jeden Fall erst mal seiner Gesundheit den Vorrang und Tom Steber wird mit Sicherheit nicht

mehr so wie bisher zur Verfügung stehen.

 

Bilder: Siggi Rebhan (Jesse Corpus), Jürgen Krenss (Daniel Laszlov)

 

 

Ansprechpartner Jugend

 

Ihr sucht einen interessanten Mannschaftssport?

Dann seit ihr hier beim TSV Landsberg Handball genau richtig!

 

Wir bieten für alle Kinder zwischen 4 und 18 Jahren die Möglichkeit aktiv Handball zu spielen.

 

Hier findet ihr unsere aktuellen Jugendtrainer auf einen Blick.

 

Bei Interesse einfach den jeweiligen Ansprechpartner kontaktieren und beim nächsten Training in der Halle dabei sein!

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Jugend -  Berg- und Talfahrt, knapp die Quali für BOL verpasst

 

Trainer Franz Kiss war sich sicher, „sowas wie am Sonntag hab ich auch noch nicht erlebt und ich mach das ja schon "eine Weile": Seine männliche B-Jugend zeigte Berg und Tal, besser eine Tal und Bergfahrt. Im Turnier zuvor hatte man die Qualifikation für die Bezirksoberliga nur knapp verpasst. So hoffte man das am Sonntag nach zuholen.

Doch im ersten Spiel gegen Königsbrunn, gegen die man 2 Wochen zuvor locker mit 13:8 gewonnen hatte, taten sich die Jungs sehr schwer. Weder in Abwehr noch in Angriff konnte Normalform erreicht werden. Trotzdem lagen die Landsberger nur mit 4:5 zur Halbzeit hinten. Obwohl sich dann die Abwehr einigermaßen stabilisierte wurde es , zum Leidwesen der Trainer, nach der Pause im Angriff nicht besser. Viele klare Torchancen wurden schmerzlich vergeben und so verlor man gegen einen spielerisch klar schwächeren Gegner mit 9:11.

 

Im zweiten Spiel gegen Pfaffenhofen musste schon ein Sieg her, um eine Chance auf die Qualifikation zu haben. Mit einer kämpferisch stark verbesserten Abwehrleistung führten die Landsberger knapp mit 6:5 zur Halbzeit. Allerdings hatten sie bis dahin wieder eine Vielzahl klarster Torchancen liegen gelassen. So kam es wie es kommen musste und in Hälfte 2 gelang es den Pfaffenhofenern dieses Spiel noch glücklich mit 10: 9 für sich zu entscheiden. Man war richtig im „Tal“ angekommen.

Im dritten Spiel gegen die sehr starke  Mannschaft aus Fürstenfeldbruck ( den späteren Turniersieger) dann ein völlig anderes Bild, es ging nach „oben“.

Der Druck war weg und jetzt zeigten die Landsberger was sie eigentlich drauf haben. Die Torhüter sowie die Abwehr glänzten mit einer hochkonzentrierten Leistung und im Angriff wurde fast keine Torchance ausgelassen und so wurden die Brucker mit 19:11 in beeindruckender Weise geradezu vom Platzt gefegt. Doch die Steigerung kam zu spät, der Sieg half nicht mehr richtig, Gegen Pfaffenhofen wäre ein Tor mehr entscheidend gewesen, so war man vierter und draußen.

Offenbar ist die Drucksituation einer Qualifikation für die Mannschaft schwer zu meistern. Trotz einer erkennbaren Steigerung innerhalb der 6 Quali-Wochen hat man oft nicht das was man kann aufs Parkett gebracht. Allerdings lässt die Leistung gegen Bruck, in der die Jungs ohne Druck eine spielerisch einwandfreie Leistung zeigten, für die Zukunft hoffen.

Die Aufgaben der Trainer in der kommenden Saison sind vielfältig. Technisch/taktisch müssen die ohne Zweifel vorhanden guten spielerischen Fähigkeiten gefestigt werden. Mit mit teambildenden Maßnahmen wird man versuchen die Fähigkeit zum Umgang mit mentalen Stresssituationen zu verbessern. Turniere mit Übernachtung sowie Trainingslager im Sommerferienende sollen dazu beitragen.

 

TSV Landsberg: Björn Weibels, Robin Ontl, Sven Weibels, Simon Ontl, Patrick Zöpf, Nikklas Küpper, Tim Frankewitz, Rico Jahn, Steffen Leinich, Janik Jädke, Paul Schweitzer

 

 

Auch ein Unentschieden gegen späteren Turniersieger reicht nicht für die BOL

 

Auch die weibliche C-Jugend musste ihre Hoffnung auf die BOL begraben.

Nur einen Punkt musste der BSC Oberhausen im 2. Qualiturnier zur BOL abgeben. Und den erspielten sich die Mädchen der wC des TSV Landsberg hochverdient. zwischenzeitlich lag man sogar 8:5 in Front. Passfehler ermöglichten dem Gegner jedoch Konter und so endete das Spiel 12:12.

Auch gegen den TSV Brunnthal schlug sich das in der ersten Saison C-Jgd spielende Team, das mit D-Jugendspielerinnen ergänzt wird, klasse. Leider konnten die anfangs zu schnell eingefangenen Gegentore nicht mehr wettgemacht werden. So unterlag man mit 6:8 knapp.

Mit 3;0 erwischten die Mädchen einen Blitzstart gegen den TSV Schongau und alles sah nach einem lockeren Sieg aus. Doch jetzt machte sich der dünne Kader und die Hitze in der Halle bemerkbar. Mühsam aber unbeirrrt erkämpfte sich Landsberg ein 11:10.

Gegen den Landesligaabsteiger VfL Günzburg konnte man bis zum 3:3 noch mithalten. Dann war´s mit der Kraft und der Konzentration leider vorbei. So kämpften die Mädels zwar wacker. Mussten sich aber mit 5:14 geschlagen geben.

 

Nachdem Turnier blickte Trainerin Doris Antonitsch schon wieder nach vorne. „wir hätten gerne Bezirksoberliga gespielt, aber nun werden wir die Bezirksliga ordentlich aufmischen und Erfahrung für unser 2. C-Jugend-Jahr sammeln.“

 

TSV Landsberg: Sonja Heinicke 7/1, Johanna Juchem 1, Anne-Marie Belozerkovski, Maya Jorasch 1, Laura Fleer, Emma Schindelmann 9/1, Laetizia Michael 12/1, Ann-Kathrin Scheraus 2, Chiara Borys, Noelle Briat

Miriam Licht, Sonja Heinicke 6, Johanna Juchem 4, Anne-Marie Belozerkovski 7, Leonie Silberhorn 1, Valerie Praßler 1, Sarah Rank, Nele Herkt

I

 

 

Auch die männliche C- Jugend eine Runde weiter                                                                                     Jugend mC (15.05.17)
 

Im zweiten Qualiturnier zur Bezirksoberliga setzten sich die Landsberger als Gastgeber durch und kamen eine Runde weiter.

 

Zum Auftakt gegen den BHC Königsbrunn 09 hatten die Jungs noch kleine Anlaufschwierigkeiten, konnten aber dank einer starken Abwehrleistung mit einer 6:3 Führung in die Halbzeit gehen. Im zweiten Durchgang waren die Jungs dann im Spielablauf schon sicherer und bauten die Führung zu einem verdienten 13:8 Endstand aus.

 

Im zweiten Spiel trafen die Landsberger auf den spielstarken TSV Allach. Nach einer etwas verschlafenen Anfangsphase gingen die Münchener mit 4:1 in Führung. Die Landsberger ließen viele Torchancen liegen und in der Abwehr wurde nicht so konzentriert gearbeitet. Doch nach einer Auszeit kam Landsberg besser ins Spiel und hielt wenigstens den Abstand. Mit einem 4:7 Rückstand ging es in die zweite Halbzeit. Jetzt waren die Gastgeber hellwach. Stark in der Abwehr und durchschlagskräftig im Angriff wurde Tor um Tor aufgeholt. Leider reichte es nicht mehr ganz zum Erfolg mit 14:15 verlor man unglücklich dieses Spiel. „Schade, allerdings wenn man 10 mal alleine vor dem Tor nicht trifft kann man niemand anders die Schuld dafür geben“, war der „not amused“ Kommentar von Trainer Franz Kiss.

 

Im dritten Spiel gegen den SV Mering wurde dann nochmal der Frust abgebaut und diese Partie Spiel mit einem 17:7 Erfolg abgeschlossen. Insgesamt waren die Trainer Franz Kiss und Florian Horky mit den gezeigten Leistungen und den erkennbaren Fortschritten gegenüber dem ersten Turnier recht zufrieden, immerhin sind die Landsberger im Schnitt die jüngste Mannschaft.

Ärgerlich war nur der verpasste erste Platz, der eine direkte Qualifikation zur Folge gehabt hätte so geht es jetzt in die entscheidende dritte Runde. Da kommt es natürlich auf ein wenig Glück bei der Auslosung an und das man aus den gemachten Fehlern lernt und sich weiter verbessert.

 

TSV Landsberg: Björn Weibels, Janik Jädke, Robin Ontl, Simon Ontl, Paul Schweitzer, Timo

Frankewitz, Nick Jochim, Mark Wattolik, Rico Jahn, Moritz Schneider, Steffen Leinich

 

„Begeisterung zum Anfassen“                                                                                                                            26.05.2017

Der VR Bank Landsberg - Ammersee Cup war auch 2017 wieder ein Erfolg                          

 

Seit Jahren veranstalten die Landsberger Handballern mit der Unterstützung der VR Bank
Landsberg - Ammersee ein Turnier für 3.und 4. Klassen. Auch 2017 waren wieder die
Schülerinnen und Schüler der Grundschulen aus Penzing, Erpfting und der
Katharinenschule Landsberg mit großer Begeisterung im Sportzentrum in Landsberg dabei.
Ganz toll finden es die Lehrerinnen und Lehrer, dass vorher Handballer in den Unterricht2017-05-13_Schulturn-Gruppe.jpg
kommen, um den Grundschülern die Basics nahezulegen und anschließend dann das
Turnier veranstalten. Gerne waren sie bereit etwas von ihrer freien Zeit zu opfern, um diesen
Cup zu unterstützen und am Samstag ihre Mannschaften zu begleiten.
An die 90 Kinder der jeweiligen Grundschulen haben auf zwei kleinen Feldern
gegeneinander Handball gespielt und es war schön zu sehen wie viel Spaß sie dabei hatten,
und mit welchem Elan sie lautstark ihre Klassenkameraden angefeuert haben. Manches
vielversprechende Talent war dabei zu sehen.
Viele Eltern haben ihrem Nachwuchs zugeschaut haben und den Geschwisterkinder war die
Möglichkeit geboten, durch kleine Hallenspiele auf Trab gehalten zu werden.
Durch die Mitarbeit der vielen Helfer des Vereins an Kiosk und im Schiedsrichterdienst und
vor allem dank der Lehrerinnen und Lehrer der beteiligten Grundschulen, war es auch dieses
Mal eine schöne und erfolgreiche Veranstaltung.
 
 

Wieder eine Runde weiter -
männliche B-Jugend bleibt im Rennen um einen Platz in der
Landesliga

 

Richtig stolz ist der Landsberger B-Jugend Trainer Christoph Stöcker auf seine Spieler, „alles in allem muss ich sagen, haben die Jungs bisher eine wirklich Klasse Qualli gespielt. Im ersten Spiel gegen den klaren Favoriten TSV Haunstetten zeigten sie, wie motiviert sie sind in dieser Liga zu spielen.“

 

Am Wochenende hat sich die B-Jugend im Heimturnier so für die nächste Runde qualifiziert. Gegen den TSV Haunstetten sind die Landsberger mit sehr viel Motivation und Kampfgeist gestartet und haben eine sehr gute Abwehrleistung auf die Platte gebracht. Im Angriff gelang es die Tore sehr schön herraus zuspielen. Gegen den an sich deutlich stärkeren Gegner unterlag man so nach 2x12 Minuten knapp mit 7:9. Eine echte Willensleistung der Mannschaft.

 

Im zweiten Spiel ging es gegen die SG SHV/UHC Salzburg. Die Österreicher spielen seit Jahren in der bayerischen Liga mit.

Die Aufgabe war nun an die starke Leistung der ersten Partie anzuknüpfen. Auch wenn man in der ersten Hälfte noch nicht deutlich davon ziehen konnte (6:4 zur Pause) gelang das dann doch noch gut. Wesentlich konzentrierter im Angriff erzielte man dann in der zweiten Halbzeit mehr Tore und baute den Vorsprung aus (11:5/18.). Diesen Abstand hielt man bis zum Ende

(16:10).

 

Auch wenn der nächste Gegner die SG Biessenhofen/Marktoberdorf nur mit 7 Spielern angereist war, präsentierten sie sich doch als ebenbürtig. Die Führung war immer gekämpft, mal war der TSV vorne mal die SG, aber weiter wie zwei Tore konnte sich keiner absetzen (8:6 zur HZ). Auch in der zweiten Hälfte der Partie machten es die Jungs weiterhin sehr spannend.

Mit einem Sieg wären die Landsberger sicher auf dem 3.Platz und somit eine Runder weiter gewesen. Aber das Spiel blieb ausgeglichen, fünf Sekunden vor Schluss war der TSV mit 13:12 vorne, jedoch hatte der Gegner noch die Möglichkeit für den Ausgleich. Diesen erzielten sie auch noch quasi mit der Schlusssirene. Das war sehr unglücklich für den TSV aber ein letztlich gerechtes Egebnis. Dadurch hatte die SG jetzt noch die Hoffnung mit einem Sieg gegen Salzburg, bei einer gleichzeitigen Niederlage der Landsberger im letzten Spiel gegen den SC Vöhringen, wieder in die Entscheidung über den 3. Platz einzugreifen. Das hätte dann ein 7-Meter Werfen zwischen dem TSV Landsberg und der SG Biessenhofen/Marktoberdorf bedeutet, etwas was sich niemand wünscht. Doch die SG unterlag gegen Salzburg knapp mit einem Tor und Landsberg war durch.

 

Im letzten und fürs Weiterkommen bedeutungslosen 4. Spiel gegen den SC Vöhringen sah man deutlich, dass der Tank bei den Gastgebern langsam leer war. Doch der Wille war weiter da und so brachte man nochmal ein wirklich starkes Spiel aufs

Parkett. Vöhringen legte gleich mal gut mit 1:4 (6.) vor. Aber die Landsberger ließen die Köpfe aber nicht hängen und blieben dran (4:7zur HZ). In der zweiten Hälfte versuchten sie um vielleicht doch noch einen Sieg rauszuholen. Aber Vöhringen spielte die Partie gekonnt zu Ende hielt den Vorsprung und gewann letzen Endes mit 11:15.

 

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Bezirksoberliga - Landsberg ist auch nächste Saison dabei                     Herren 1 (14.05.17)

 

Nach dem die Landesliga-Süd gestern die letzten Spiele hatte, ist es nun definitiv klar, die Landsberger Handballer haben den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga Alpenvorland geschafft.

 

Durch den Abstieg des TuS Fürstenfeldbruck II in die Bezirksoberliga muss deren dritte Mannschaft (TuS Fürstenfeldbruck III) in die Bezirksliga zwangsweise absteigen. Der TSV Landsberg verlässt damit den Relegationsplatz und rückt auf Platz 9 vor.

 

Nach dem es keine weiteren Absteiger aus der Landesliga-Süd in die Bezirksoberliga Alpenvorland gibt, ist damit der Klassenerhalt gesichert. Das freut natürlich auch Roland, "für den Klassenerhalt ganz wichtig waren natürlich die guten Leistungen in den letzten Spielen. Die Mannschaft hat Charakter und Einsatzwillen gezeigt und sich so die notwendigen Punkte gesichert.

 

Wir sind bereits in die Vorbereitung der neuen Sasion eingestiegen. Zusammen mit unserem Trainer Sofian Marrague, wir arbeiten auch in der nächsten Saison zusammen, bemühen wir uns um die notwendigen Verstärkungen, und es sieht ganz gut aus".

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13.05.2017

Vereinsfest/Sommerfest

 

Liebe Vereinsmitglieder,

 

leider müssen wir euch mitteilen, dass wir das Vereinsfest, vom 20.05.2017 absagen müssen.

 

Das liegt daran, dass an diesem Tag die Quali für die D-Jugend stattfinden wird. Wir wünschen unseren Jugendspielern viel Glück!

 

Aufgrund der Belegung im 3C-Sportpark konnten wir auch keinen Ersatztermin finden.

 

 

 

 

Für die nächste Runde qualifiziert

 

Mit zwei unerfahrenen Torhüterinnen und einer jungen Truppe hat die weibliche C-Jugend der  Landsberger Handballer für die zweite Runde der Qualifikation zur Bezirksoberliga erreicht. Man hatte sich vorgenommen eines der drei Spiele zu gewinnen und diese Vorgabe wurde auch erfüllt.

 

In einem starken ersten Spiel gegen den TSV Ottobeuren wäre mehr drin gewesen für die Mädchen. Am Schluss entschieden ein paar technische Fehler zu viel das Spiel mit 13:9 zugunsten der Gastgeber. Dabei freuten sich alle auch über die schöne Torwartleistung der beiden Neulinge Chiara Borys und Noelle Briat.

Das zweite Spiel gegen den TSV Milbertshofen erforderte durch die langen Angriffe der Gegnerinnen, viel Geduld. So war dieses Spiel nicht so schön wie das Erste, wurde aber deutlich mit 9:3 gewonnen.

 

Im Letzten Spiel des Turniers gegen den TSV Murnau reichte der jungen, dünn besetzten Mannschaft, die durch 4 D-Jugend Spielerinnen unterstützt wurde, die Kondition nicht aus. So kam es zu vielen Fehlpässen und Fehlwürfen. Ein Halbzeitrückstand von 5:10 war die Folge. Aber der Kampfgeist des Teams überzeugte. Die Vorgabe der Trainerinnen, die zweite Halbzeit zu gewinnen konnte trotz schwindender Kräfte fast umgesetzt werden. So endete das Spiel 10:15. Jetzt freuen sich alle auf die nächste Runde der Qualifikation. Bis dahin sind es vier Wochen, Zeit die Mannschaft weiter zu formen.

 

Miriam Licht, Sonja Heinicke (10/3), Maya Jorasch (2), Johanna Juchem (2), Emma Schindelmann (2/1), Laetizia Michael (11), Anne-Marie Belozerkovski, Ann-Kathrin Scheraus (1), Noelle Briat, Chiara Borys

 

 

 

Lehrreicher Auftakt im ersten Qualifikationsturnier der männlichen C-Jugend

 

Schon im Vorbereitungsturnier für die Qualirunde in Schwabmünchen konnte die neuformierte männliche C-Jugend des TSV Landsberg nicht so richtig überzeugen. Zu drucklos und mit zögerlichen Aktionen und vielen Unsicherheiten konnte kein einziges Spiel gewonnen werden. Das waren also denkbar schlecht Voraussetzungen für das erste Qualifikationsturnier. Ziel des Trainergespanns Franz Kiss und Florian Horky ist die Qualifikation für die Bezirksoberliga. Eingestiegen ist man in der ersten Runde eine Liga höher, in der Landesliga.

 

Gleich im ersten Spiel trafen die Landsberger auf den Topfavoriten aus Ottobeuren und präsentierten sich leider nicht besser wie in Schwabmünchen.Doch im Laufe des Spiels legten sie kämpferisch zu und konnten dadurch die Niederlage mit 8: 16 im Rahmen halten. Alle anderen Mannschaften verloren höher gegen diesen wirklich starken Gegner. Im zweiten Spiel gegen Gersthofen überzeugten die Jungs dann mit einer starken Abwehrleistung und glichen nach einem Halbzeitrückstand von 5:7 auf 12:12 aus. Leider wurden Siebenmeter und ein paar klare Torchancen vergeben, so verlor man unglücklich denkbar knapp mit 14:15. Im dritten Spiel gegen die SG Kaufbeuren/Neugablonz lief es ähnlich. Zur Halbzeit nur 5:6 zurück, wurden im zweiten Abschnitt zu viele Torchancen liegen gelassen und somit verloren die Landsberger verdient mit 11:14 dieses Spiel. Trainer Franz Kiss sah baer auch einiges positives, „trotz der höheren Liga und einem im Schnitt sehr jungen Team wäre da überraschender Weise für uns mehr drin gewesen. Es fehlte nur ein kleiner Tick und sollten die Jungs an die Leistungen der letzten beiden Spiel anknüpfen und mal von Anfang konzentriert zu Sache gehen, dürfte wir die nächste Qualirunde positiver gestalten können.“

Sie machen nun in der  Qualifikation für die Bezirksoberliga weiter.

 

Björn Weibels, Janik Jädke, Nick Jochim, Mark Wattolik, Tim Frankewitz, Paul Schweitzer. Sven Weibels, Robin Ontl, Simon Ontl, Steffen Leinich, Rico Jahn, Jan Birner, Moritz Schneider

 

 

Männliche B-Jugend war erfolgreich

 

Die männliche B-Jugend hatte auch für die Landesliga gemeldet.

Sie waren erfolgreich und kommen nun in die zweite Runde für die Qualifikation für die zweithöchste bayerische Spielkasse.

 

Herren 1 (29.4.2017)

Klarer Erfolg in Fürstenfeldbruck

 

Gegen den TuS Fürstenfeldbruck III haben die Landsberger Handballer da weiter gemacht wo sie am Wochenende zuvor gegen den TV Memmingen aufgehört haben. Präsent und konzentriert von der ersten Minute an, mit dem Willen zum Sieg  und mit großer Einsatzbereitschaft sicherten sie sich mit einem deutlichen 31:25 Sieg die Punkte.

Damit haben sie in der Bezirksoberliga den 10. Platz sicher, was der nun genau bedeutet, ist noch nicht klar, das hängt von den weiteren Ergebnissen in den Landesliga ab, die erst in zwei Wochen abschließt. Ein direkter Abstieg ist jedoch unwahrscheinlich, er kann noch eine Relegation erfordern, oder auch den direkten Klassenerhalt bedeuten.

Die Partie begann mit einem offenen Schlagabtausch, den ersten Treffer erzielten die Landsberger aber Bruck konterte sofort, keine der Mannschaften konnte sich absetzen. In der 9. Minute lagen die Gastgeber nochmal ein Tor vorne (4:5), dann gewann die Landsberger Abwehr immer mehr an Stabilität man, verschob gut und ließ so keine Lücke. Und der Landsberger Rückraum machte im Angriff ordentlich Druck. So baute man den Vorsprung auf 10:6 (14.) aus. Aber die Gastgeber waren nicht zu unterschätzen, ein paar Ballverluste im Angriff und schon hatten sie wieder auf zwei Tore verkürzt. Dann war jedoch der Landsberger Abgriff wieder erfolgreich und Tom Steber war beim Siebenmeter ein sicherer Schütze, auch individuell setzte er sich gut durch. Und Dominik Keller im Tor hatte einen Sahnetag erwischt, immer wieder zeigte er tolle Paraden und verhinderte so, dass Bruck näher heran kam (15:10/23.). Angeführt von Fynn Meier spielte der TSV nun seine Angriffe mit Druck überlegt aus und nutzte die erarbeiteten Chancen zu einer schönen 19:12 Pauseführung.

Der zweite Durchgang begann mit einer deutlich offensiveren Abwehr der Gastgeber. So hielten sie den Landsberger Rückraum jetzt mehr auf Abstand. Diese suchten nun verstärkt Alex Schwarz am Kreis, der sich mit viel Einsatz immer wieder frei machte und sicher verwandelte (22:14/39.). Dann war man jedoch in der Abwehr nicht mehr so beweglich und gegen die schnellen den Kontakt suchenden Gäste wurde das Angriffsspiel mühevoller. Die eigene Linie ging verloren, Angriffe wurden nun zum Teil zu schnell abgeschlossen und die Würfe waren nicht platziert genug. So arbeitete sich Bruck immer mehr heran (23:20/47.). Der Sieg schien in Gefahr zu geraten, in der 52. Minute betrug der Vorsprung nur noch zwei Tore (25:23). Aber dann fing sich die Landsberger Abwehr wieder, man ließ sich nicht verunsichern und mit einem schönen Gegenstoß brachte Kai Roth die Landsberger wieder auf die Siegerstraße. Jetzt waren auch die Angriffe wieder erfolgreich und 3 Minuten später war man auf 28:23 weg. Das spielte man dann serös zu Ende und konnte sich über einen schönen Erfolg freuen.

„Wow, mein erster Sieg in Bruck“, war auch Trainer Sofian Marrague sehr erfreut, „die Jungs haben das auch wirklich gut gemacht und waren von Beginn an voll da und haben sich von der manchmal langsamen Spielweise unserer Gegner nicht einlullen lassen, sondern haben ihr Ding gemacht.“

 

Dominik Keller, Fynn Meier (6), Lukas Spieß, Tobias Giez, Tom Steber (6/4), Christian Eisen (3), Markus Heidner, Alexander Schwarz (9), Gatto Piepenburg, Maximilian Wurst (1), Jonathan Giez (2), Kai Roth (4), Mustafa Uyar, 

Herren 1 (22.4.2017)

 

Mit Entschlossenheit zum Sieg, 36:28 Erfolg gegen den TV Memmingen

 

Im letzten regulären Heimspiel der Saison setzten sich die Landsberger Handballer klar mit 36:28 gegen den TV Memmingen durch. Mit Einsatzwille und Entschlossenheit überstanden sie auch eine Schwächephase und gewannen am Schluss souverän.

Die Gastgeber begannen konzentriert mit Zug zum Tor (3:1/5.). Dann nutzte man ein paar klare Chancen nicht und die Gäste zeigten sich jetzt treffsicher. So glichen sie aus und bis zum 5:5 (11.) war man gleich auf. Eine erste Strafzeit überstand der TSV noch gut, aber dann kassierte man gleich noch eine, die die Gäste besser nutzen (5:7/15.). Das brachte einen Bruch in Landsberger Spiel, die Angriffe verloren an Druck, es gelang nichts mehr und in der Abwehr fehlte etwas die Aggressivität gegen die sicheren Werfer aus Memmingen. So war man auf einmal 5:10 (18.) hinten. Doch mit einer Auszeit brachte Trainer Sofian Marrague seine Jungs wieder in die Spur zurück. Und es war jetzt der Nachwuchs, der für die Tore zu Wende sorgte. Die Brüder Tobi und Johnny Giez, beide noch A-Jugend Spieler legten einen 4:0 Lauf hin und beim 9:10 (24.) war man wieder im Geschäft. Für Tobi Giez, der erst seit kurzem auch bei den Herren spielt, waren es seine ersten Treffer in der BOL. Jetzt nahmen die Gäste die Auszeit um den Landsberger Lauf zu unterbrechen und legten auch gleich wieder ein Tor vor. Aber der TSV ließ sich nicht mehr abschütteln, man kämpfte, Tim Ruppelt verwandelte die Siebenmeter sicher, und in den letzten Sekunden tankte sich der junge Finn Meier durch und traf zum 13:13 Ausgleich.

 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit standen auf Grund von Strafzeiten nur noch 4 Memminger Feldspieler auf dem Parket. Aber wie es auch anderen so oft in einer solchen Situation geht, die Landsberger wollten zu viel und statt in Führung zu gehen kassierte man ein Gegentor. Doch davon ließ man sich nicht weiter beeindrucken und glich im Gegenzug sofort wieder aus. Dann hielt Dominik Keller noch einen Siebenmeter, was seine Kameraden offensichtlich beflügelte. Mit viel Entschlossenheit und diszipliniertem Spiel erarbeitete man sich schnell einen Vorsprung (18:14/35.). Jetzt kam auch immer mehr Sicherheit in Landsberger Angriffsspiel und man verteidigte den Vorsprung erfolgreich (21:17/41.). Wichtig waren dabei die tollen Paraden von Dominik Keller, noch zwei Siebenmeter entschärfte er und hielt ein paar freie Würfe, das gab den notwendigen Rückhalt. Man erkämpfte jetzt auch mehr Bälle in der Abwehr, die man zu erfolgreichen Gegenstößen nutzte (24:20/44.). Die Gäste gaben sich aber nicht so einfach geschlagen und versuchten dagegen zu halten. So mussten die Landsberger weiter im Angriff einiges investieren um zum Erfolg zu kommen. Aber das taten sie auch und spielten ihre Angriffe überlegt aus; sie hatten jetzt das Spiel im Griff. Schöne Tore waren der Lohn, und die Gegenstöße saßen weiterhin, so dass der Vorsprung wuchs (29:22/52.). Seinen ersten Einsatz in der BOL bekam dann auch noch Lukas Spieß am Kreis und bedankte sich auch gleich mit einem sicheren Treffer (32:24/55.).

Das Spiel war gelaufen, die letzten Minuten waren dann noch ein offener Schlagabtausch der nichts entscheidendes mehr veränderte.

Für Trainer Sofian Marrague war nach dem Spiel ganz klar was für den Erfolg entscheidend war, “der Wille, heute wollten wir den Sieg mehr. Das haben die Jungs heute aufs Parkett gebracht und sich auch nicht von einer Schwächephase aus der Bahn werfen lassen. Dass sie es können wissen wir alle, aber zum Sieg gehört auch die Wille und die Überzeugung, wir schaffen das. Das haben auch die Jungen rüber gebracht und so eine starke Leistung geboten“

Von den direkten Abstiegskonkurrenten hat der TSV Mindelheim zu Hause gegen Gilching gepunktet und die SG Biessenhofen-Marktoberdorf in Pullach verloren. Vor dem letzten Spieltag haben die Landsberger den vorletzten, 11. Platz sicher, um den wichtigen 10. Platz zu erreichen wäre ein Sieg am nächsten Wochenende beim TuS Fürstenfeldbruck III gut, da man nur einen Punkt vor Mindelheim liegt. Es bleibt also spannend was die Abstiegsfrage angeht.

 

Dominik Keller, Fynn Meier (4), Tom Steber (6), Christian Eisen, Moritz Hierstetter (3), Tim Ruppelt (5/3), Alexander Schwarz (6), Gatto Piepenburg, Max Wurst (3), Johnny Giez (3), Kai Roth (1), Mustafa Uyar (2), Tobias Giez (2), Lukas Spieß (1), 

Herren 1 (8.4.2017)

 

Eine Halbzeit lang ist der Plan aufgegangen

 

Die Landsberger Handballer wollten gegen den Tabellenzweiten der Bezirksoberliga, die SC Unterpfaffenhofen/Germering möglichst die Kontrolle über das Spiel behalten und die schnellen Gegner nicht zu ihrem Temposiel kommen lassen. Und eine Halbzeit lang ist das auch gelungen (14:13(30.), im zweiten Durchgang verlor man dann die Linie und kassierte doch noch eine hohe 25:33 Niederlage.

Sie begannen mit kontrollierten Angriffen, spielten die lange aus und vermieden so Ballverluste. Dadurch kamen die Gastgeber nicht so zu ihren Gegenstößen und gegen Positionsangriff der Gastgeber stand die aggressiver agierende Abwehr ganz gut. So sah man lange ein ausgeglichenes, relativ torarmes Spiel (3:3/8.) Die Heimmannschaft legte zwar immer wieder mal ein oder zwei Tore vor und profitierten von der nicht optimalen Chancenverwertung der Landsberger. Die blieben aber dran und glichen immer wieder aus (9:9/20.).

Zu seinem ersten Einsatz bei den Herren kam jetzt auch Tobias Giez aus der A-Jugend und er machte seine Sache gut. Mit einer Steigerung in der Abwehr, sauber ausgespielten Angriffen und einer besseren Wurfquote konnte man vor der Pause sogar auf zwei Tore vorlegen (13:11/27.) und ging mit einer 14:13 Führung in die Kabine. Das war ganz etwas anderes wie im Hinspiel, wo man mit einem 10 Tore Rückstand die Seiten wechselte.

Leider wollte man nach der Pause offensichtlich zu viel und schloss viel zu schnell und unvorbereitet ab. Die Ballgewinne nutzten die Gastgeber und drehten mit 3 schnellen Toren aus der 1. oder 2. Welle den Spielstand zum 14:16 (32.).

Landsberg fing sich etwas, arbeitete in der Abwehr wieder besser und war beim 16:17(34.) wieder dran. Aber zur Ruhe und Stabilität im Angriffsspiel fand nicht mehr so recht zurück. So kassierte man nach einfachen Ballverlusten wieder 4 Tore in Folge und war auf einmal deutlich hinten (16:20). Und diesem Rückstand lief man dann mehr oder weniger bis in die Schlussphase hinter her. Die Leistung in der Abwehr blieb nun schwankend, mal stand man gut, dann kassierte man mit einem einfachen Spielzug mehrere Tore in Folge. Die Aggressivität der ersten Halbzeit brachte man nicht mehr aufs Feld. Die Gegner fanden dann auch immer besser ihr Mittel gegen den Landsberger Mittelblock, mit viel Druck auf die Abwehr schafften sie es immer wieder ihre Außen in Position zu bringen und die trafen sicher (20:25/45.). Und im Angriff spielte man gegen die gut stehenden Gastgeber weiter nicht geduldig genug um nur aus klaren Chancen heraus abzuschließen.

Jetzt machte die heimische Mannschaft das Spiel und der TSV kämpfte sich zwar immer wieder etwas heran, konnte aber nicht mehr verkürzen (29:24/55.). In der Schlussphase versucht man verständlicherweise schnell abzuschließen um vielleicht doch noch was zu bewegen, aber die heimische Abwehr hatte jetzt Oberwasser und ließ sich nicht so leicht überwinden. Das Spiel der SG nach vorne funktionierte und so kassierte Landsberg  noch ein paar Tore ohne selbst zu punkten.

„ Also die SG ist schon ganz gut, das hat schon einen Grund warum die so weit vorne stehen, aber es ist schade, dass wir in der zweiten Halbzeit  unsere Linie nicht gehalten haben“, trauert Trainer Sofian etwas den vergebenen Chancen nach, „da hätte schon mehr drin sein können“.

 

Dominik Keller, Fynn Meier (1), Tom Steber (1), Christian Eisen (5), Moritz Hierstetter (3), Tim Ruppelt (1), Alexander Schwarz (2), Gatto Piepenburg (2), Max Wurst (1), Kai Roth (5/3) , Mustafa Uyar, Johnny Giez (4), Tobias Giez

 

 

Herren 1 (2.4.2017)

 

Das Ding gemacht, 31:25 Sieg gegen die SG Biessenhofen/ Marktoberdorf

 

Das „Ding“ gemacht haben die die Landsberger Handballer in der Bezirksoberliga mit ihrem Sieg gegen die SG Biessenhofen/ Marktoberdorf. Mit einer engagierten und zielstrebigen Leistung sicherten sie sich den zum  Klassenerhalt unbedingt notwendigen Sieg. Vor wieder einmal großer Kulisse, beide Mannschaften wurden vor zahlreichen Fans unterstützt, erzielten sie auch schon nach 20 Sekunden das 1:0. Doch die Gäste standen dem nichts nach und mit einem schnellen Angriff glichen sie aus. Als dann die Gastgeber einen Siebenmeter nicht nutzen konnten, gingen sie mit Tempo in Führung. Der zweite Siebenmeter saß dann, aber beim Gegenangriff blieb die Landsberger Abwehr wieder zu passiv (2:3/4.). Es war ordentlich Tempo im Spiel und die Abwehrreihen hatten sich noch nicht gefunden. So gelang dem TSV der schnelle Ausgleich und in Unterzahl sogar der Führungstreffer. Jetzt steigerte sich auch die heimische Abwehr und mit schönen Rückraumtreffern erarbeitete man sich einen kleinen Vorsprung (9.6/12.), nun waren die Gastgeber voll da. Und als die Angriffe stockten, zeigte sich der A-Jugendliche Fynn Meier durchsetzungsfähig und wuchtete den Ball rein.

Hinten hatte man immer wieder Probleme wenn die SG mit viel Tempo kam, da stand man nicht schnell genug kompakt. Aber auch die Gäste verwandelten nicht alles, so blieb es bei der Landsberger Führung. Und mit einem sicher verwandelten Gegenstoß baute Tim Ruppelt den Vorsprung auf 13:9 (20.) aus. Die SG kam über den Kreis zu Anschlusstreffern, aber die Gastgeber trafen vorne weiter regelmäßig (16:12/26.). Mit einem 17:14 ging es dann in die Pause.

Zur Beginn der zweiten Hälfte machten die Gäste wie erwartet nochmal Tempo und ließen der Landsberger Abwehr immer wieder mal das Nachsehen (19:17/34.).

Doch der Anschlusstreffer gelang ihnen nicht, stattdessen nutze Tom Steber eine schön herausgespielte Chance ungewohnt von Außen. Jetzt wurden die Landsberger sicherer und bekamen die Partie immer besser in der Griff, in der 40. Minuten war man wieder 4 vorne (22:18). Gegen die Positionsangriffe der SG stand man jetzt gut, da musste man kaum Treffer hinnehmen. Eine Unterzahl wurde schadlos überstanden und Dominik Keller zeigte einige wichtige Paraden (26:21/51.). Aber trotz der Führung kämpfte man weiter, bezeichnend eine Situation in der Moritz Hierstetter mit einem Hechtsprung den Ball erkämpfte und Mustafa Uyar entschlossen den Ball im gegnerischen Tor unterbrachte  (27:21/24.). Das Ding wollte man sich auf keinen Fall mehr nehmen lassen. Und weiterhin heftig angefeuert von den eigenen Fans brachte man den Sieg dann auch sicher nach Hause.  Den Schlusspunkt setzte Alexander Schwarz wenige Sekunden vor dem Ende mit einem überraschend direkt verwandelten Freiwurf zum 31:25.

„Wir hatten schon ein paar Schwankungen, aber die Mannschaft hat den Druck gut bewältigt und das mit Kampf und Moral durchgezogen, war Sofian Marrague nach dem Spiel erleichtert. „Wichtig war, dass wir unsere Chancen genutzt haben und uns auch für die Einsatz belohnt haben.“

Die Landsberger sind damit auf den 10. Platz, voraussichtlich ein Nichtabstiegsplatz, vorgerückt. Aber nach dem Mindelheim einen überraschenden Heimsieg gegen Fürstenfeldbruck III erzielt hat, bleibt es am Tabellenende eng.

 

Dominik Keller, Michael Juchem, Fynn Meier (4), Tom Steber (3), Christoph Stöcker (2), Christian Eisen (3), Moritz Hierstetter (2), Alexander Schwarz (7), Gatto Piepenburg (1), Max Wurst, Jonathan Giez (3), Kai Roth (2/1), Mustafa Uyar (1), Tim Ruppelt (3/1)

weibliche D-Jugend (2.4.2017)

Zum Abschluss auf den ersten Platz

 

Mit zwei Siegen im abschließenden Heimturnier beendete die weibliche D-Jugend der Landsberger Handballer ihre zweite Saison. Man schließt damit Dank des Torverhältnisses und des direkten Vergleichs auf dem ersten Platz ab, punktgleich mit dem Zweiten und Dritten. Damit bestätigte die Mannschaft die gute Entwicklung, die man schon eine ganze Weile beobachten konnte.

Im ersten Spiel des Turniers, gegen die SG Kaufbeuren-Neugablonz, war Geduld gefragt. Die Abwehr stand zwar wie gewohnt sicher, die Mädchen verteidigten aufmerksam und mit guter Übersicht. Auch im 1:1 wurde klar und entschlossen agiert. So musste man kein einziges Gegentor hinnehmen.

Im Angriff dagegen wollte man oft zu schnell zum Erfolg kommen. Darunter litt immer wieder mal die Ordnung in den Aktionen. Das Tempospiel hat nicht noch nicht immer geklappt, so kam es des Öfteren zu verschenkten Gelegenheiten durch hektische Fehlpässen. Aber manchmal funktionierte es, oder sie setzten sich individuell durch und so erzielten die Mädchen immer wieder schöne Tore. Am Ende stand ein deutlicher 11:0 Sieg.

 

Gegen TSV Sonthofen ließ man mit einem 12:7 ebenfalls nichts anbrennen lassen. Mit etwas mehr Konzentration beim Fangen und Werfen, wäre zum Abschluss der Saison noch ein deutlicheres Ergebnis möglich gewesen. Aber mit den Resultaten sind die Trainerinnen, Doris Antonitsch, Brigitte Heinicke und neu im Team Sandra Kolberg, auf jeden Fall sehr zufrieden, „Mannschaft und Eltern sind insgesamt ein tolles Team.“ Besonders würde man sich in der kommenden Saison sehr über Verstärkung aus den Jahrgängen 2003/2004 durch lauffreudige, „wilde“ Mädchen freuen würde. Der Kader der neuen C-Jugend kann nämlich noch Verstärkung brauchen.

 

TSV Landsberg: Mona Hilbert, Miriam Licht (1), Sonja Heinicke (2), Maya Jorasch (1), Anna Scheffler, Ariana Ganea, Johanna Juchem, Laura Fleer , Emma Schindelmann (4), Laetizia Michael (5), Anne-Marie Belozerkovski, Ann-Kathrin Scheraus (2)

D - Jugend (25.3.2017)

 

Zum Abschluss ein Sieg und eine Niederlage

 

Am Samstag trat die männliche D 1 Jugend der Landsberger Handballer in der Bezirskobelriga zu ihrem letzten Turnier der Saison in Gilching an.

Im ersten Spiel taten sich die Jungs gegen den TSV Gilching sehr schwer. Unkonzentrierte Aktionen in der Abwehr und leichte technische Fehler im Angriff hielten das Ergebnis knapp und so ging es nur  mit einer 10:7 Führung in die Halbzeit.

Doch das Bild wandelte sich grundlegend. Im zweiten Abschnitt gelang den Landsbergern fast alles im Angriff und die Abwehrleistung verbesserte sich deutlich. Jetzt zeigte man was man drauf hat und baute die Führung kontinuierlich aus. Mit einem deutlichen, auch in der Höhe verdienten 33:17 wurde dann dieses Spiel entschieden.

 

Im zweiten Spiel gegen den TSV Herrsching hatten die Jungs aber einige Probleme. Trotz einer tadellosen Abwehrleistung gelang im Angriff fast nichts mehr. So ging es wieder nur mit einer knappen 5:4 Führung in die Halbzeit.

Leider änderte sich im zweiten Durchgang die Angriffsleistung nicht mehr. Zahlreiche hundertprozentige Chancen wurden vergeben und das verunsicherte die Landsberger immer mehr und so wurde das Spiel letztendlich nicht  unverdient mit 12:15 verloren.

Trainer Franz Kiss bedauerte das:“schade mit ein wenig mehr Konstanz wäre mehr drin gewesen aber diese Bezirksoberliga war trotzdem sehr lehrreich.“

Jetzt werden sich die Jungs auf ihr erstes Jahr in der kommenden C-Jugend vorbereiten.

 

TSV Landsberg: Björn Weibels, Sven Weibels, Jan Birner, Steffen Leinich, Daniel Reisböck, Ben Wasiniewski, Simon Ontl, Robin Ontl, Moritz Schneider

 

Damen (26.3.2017)

 

Gegner zu stark besetzt, 26:20 Niederlage in Ottobeuren

Nichts zu holen gab es für die Landsberger Handball Damen zum Saisonabschluss beim TSV Ottobeuren. Der stark aufgestellte Gegner brauchte nur kurz um ins Spiel zu finden und erarbeitete sich bis zur Halbzeitpause eine 6 Tore Führung 15;9. Dabei erlaubten sich unsere Damen zu viele technische Fehler und spielten, in der fast zu gut temperierten Halle, insgesamt etwas zu zurückhaltend. So wollten wir uns nicht aus dieser Saison verabschieden und dementsprechend war die Vorgabe für die zweite Halbzeit 30 Minuten nochmal alles zu geben.

Besonders Jessica Menius war dieser Kampfeswille anzusehen. Doch die Gegnerinnen hatten, die in den letzten Spielen so treffsichere Manuela Friedrich weiterhin gut im Griff. So gelang es nicht den Abstand zu verkürzen. Da half auch die ein oder andere schöne Parade von Torfrau Veronika Stöcker nichts. Es blieb bei dem 6 Tore Rückstand mit einem Endergebnis von 26;20.

So beendet man diese Saison, in der die Mannschaft dieses Mal von größeren Verletzungen verschont blieb, dafür viele Schwangerschaften beglückwünschen konnte, verdient auf Platz 5 der Tabelle.

Es war nicht nur das letzte Spiel für Trainerin Doris Antonitsch. Auch Ruth Krenss wird in der nächsten Saison nicht für Landsberg auflaufen. Ein Praktikum führt sie in die „Ferne“.

 

Veronika Stöcker, Ruth Krenss (3), Lena Hierstetter (1), Marina Hereth, Barbara Bonfert, Franziska Kemeny (2/2), Lisa Hierstetter (3/1), Simone Rank, Manuela Friedrich (4), Sandra Kolberg (1), Jessica Menius (6)

Herren 1 (26.3.2017)

Die Lange bleibt nahezu unverändert

 

Der Bericht des Landsberger Tagblatts

 

http://www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/Die-Lage-bleibt-nahezu-unveraendert-id41009176.html

weibliche D-Jugend  (19.3.2017)

weibliche D-Jugend steigert sich im zweiten Spiel

 

Nach den letzten Erfolgen wollte die weibliche D-Jugend unbedingt auch zu Hause überzeugen. Mit einer Steigerung im zweiten Spiel gelang das dann doch noch.

In der ersten Partei ging es gegen die SG Biessenhofen-Marktoberdorf. Ein Beginn um 9:00 Uhr ist auch eine Herausforderung für eine Heimmannschaft. So war die Abwehr noch nicht ganz wach und man kassiert unnötig viele Tore.

Im Angriff fehlt dann und wann noch die Durchschlagskraft. So dass Chancen zwar schön herausgespielt wurden, der freie Wurf aber sein Ziel, nämlich im Tor zu landen, verfehlte. Gegen einen ausgeglichenen Gegner reichten so selbst 5 verschiedene Torschützen nur zu einer knappen 9:10 Niederlage, nach der Torschützenwertung 14:15.

Besser lief es gegen die SG Kaufbeuren/Neugablonz. Das Spiel der Gäste stütze sich vor allem auf zwei durchsetzungsfähige Rückraumspielerinnen, die auch noch zu kräftigen platzierten Würfen in der Lage waren. Aber mit nicht nachlassender guter Abwehrarbeit, wenn sein musste auch zu dritt, hielt man die Gegentore in Grenzen.

Besonders in der ersten Halbzeit war man im Angriff effektiver. Mit schön herausgespielten Würfen lag man zur Pause deutlich vorne (7:3). Jetzt traf man auch.

Das konnte man in zweiten Halbzeit nicht mehr so durch halten, spielerisch war man weiter überlegen, nur die Würfe verloren an Wucht und Präzession. So konnte man etliche Chancen nicht nutzen. Aber in der Abwehr wurde weiter konsequent gearbeitet. So ließ man sich den Sieg nicht mehr nehmen. Am hießt es 9.6 und mit der  Torschützenwertung sogar 15:9.

„Die Mädchen haben sich im zweiten Spiel deutlich gesteigert. Für das Werfen fehlen oft noch die körperlichen Voraussetzungen, aber das ist normal in dem Alter. Aber jetzt üben wir verstärkt werfen und zeigen das Ergebnis in zwei Wochen beim nächsten Heimturnier“, ist Trainerin Doris Antonitsch recht zuversichtlich.

 

Mona Hilbert, Miriam Licht (1), Sonja Heinicke (3), Maya Jorasch, Anna Scheffler, Ariana Ganea (1), Johanna Juchem, Laura Fleer (1), Emma Schindelmann (5), Laetizia Michael (5), Anne-Marie Belozerkovski (1), Leonie Silberhorn, Ann-Kathrin Scheraus (1)

Damen  (18.3.2017)

Mit schmalem Kader gut mitgehalten, 26:30 Niederlage gegen den SC Weßling

 

Mit einer dezimierten Besetzung hielten die Landsberger Handball Damen zu Hause gegen den Tabellenzweiten gut mit. Wegen Urlaub, Krankheit und Verletzung fehlten zusätzlich zu den Langzeitausfällen noch 4 Stammspielerinnen, man holte sich deshalb auch noch zur Verstärkung Saskia Rathmann aus der A-Jugend. Aber mit einer guten taktischen und kämpferischen Leistung gestaltete man die Partie auch in dieser Besetzung lange Zeit offen.

Die Gäste begannen druckvoll und profitierten von der Durchsetzungsfähigkeit ihres Rückraums (3:5/6.). Doch Landsberg stellte sich in der Abwehr immer besser darauf ein und zeigte viel Einsatz. Das offensive Angehen der straken Weßlinger Halbspielerinnen zeigte nun Wirkung. Und im Angriff bewährte es sich wieder mit zwei Kreisläuferinnen zu agieren. Das schaffte Raum für den Landsberger Rückraum. Man holte auf und war beim 8:8 (12.) wieder auf Augenhöhe. Immer wieder war vor allem Manuela Friedrich mit Rückraumwürfen erfolgreich.

Weßling nutzte dann eine Landsberger Unterzahl um sich wieder abzusetzen. Mit sicherem Spiel zogen sie auf 10:15 weg (21.). Aber mit zwei schnellen Toren stellen die Landsbergerinnen gleich wieder den Anschluss her (12:15/21.). Jetzt hielt man den Abstand bis zur Pause, ein von Veronika Stöcker gehaltener Siebenmeter kam da gerade recht (16:18/30.).

Die ersten Tore der zweiten Hälfte gehörten den Landsbergerinnen. Sie hatten nun ihre stärkste Phase. Mit geduldig ausgespielten, schönen Angriffs Aktionen glichen sie mit einer 5:0 Serie aus und legten sogar noch zwei Tore zur 20:18 Führung vor. Weßling wankte, steigerte sich dann aber vor allem in der Abwehr, und zog wieder gleich (21:21/40.). Jetzt machte sich doch langsam die Belastung durch den schmalen Kader für die Landsbergerinnen bemerkbar. Die Angriffe verloren etwas an Präzession und dadurch Wirkung. Die Gäste nutzen ihre volle Bank und hielten den Druck hoch, so konnten sie wieder in Führung gehen (23:26/46.). Die TSV Damen rafften nochmal alle Energie zusammen, kämpften weiter in der Abwehr und stellten so den Anschluss wieder her (25:26/50.). Das konnte man aber bis zum Schluss nicht durchhalten, um das Spiel noch zu drehen fehlte jetzt einfach die Kraft. So konnte Weßling in den Schluss Minuten den Abstand bis zum Endstand von 26:30 doch noch vergrößern.

Trotzdem war Trainerin Doris Antonitsch nach dem Spiel richtig zufrieden„ mit der Besetzung heute war das eine richtig starke Leistung, unser Konzept ist im Angriff  und in der Abwehr lange Zeit gut aufgegangen, das haben die Mädels sehr gut gemacht.“

 

Veronika Stöcker, Lena Hierstetter (4), Marina Hereth (4/2), Mary Saro (1), Lisa Hierstetter (4/2), Simone Rank (4/3), Manuela Friedrich (8), Sandra Kolberg (1), Saskia Rathmann 

Herren 1  (18.3.2017)

Unter Wert geschlagen, 23:38 Niederlage gegen den TSV Gilching

 

Deutlich unter Wert geschlagen wurden die Landsberger Handballer in der Bezirksoberliga zu Hause vom TSV Gilching. Natürlich standen sie im Abstiegskampf stehend deutlich unter Druck. Nachdem man im Hinspiel einen Punkt geholt hatte, hoffte man auf einen Erfolg. Aber den Druck konnte man nie so richtig ablegen und musste sich deutlich unter Wert geschlagen geben..

Symptomatisch waren die ersten Minuten des Spiels. Man war noch gar nicht richtig auf der Platte da lag man in der ersten Minute schon 0:2 hinten. Noch ein paar misslungene Angriffe und Gilching legten mit einfach Aktionen auf 0:5(5.) vor. Das hatte man sich anders vorgestellt und das verunsicherte natürlich.

Dann gelang mit einem Wurf aus der 2. Welle endlich er erste Treffer. Aber richtig nachzusetzen wollte auch nicht gelingen, er der zweite Siebenmeter saß zum 2:6 (7.). Die Landsberger bemühten sich sichtlich die Kontrolle über das Spiel zu gewinnen, aber zuerst setzten sich Gäste mit individuellen Aktionen durch (2:8/9.). Die Landsberger Abwehr schaffte es selten im Spiel die notwendige Aggressivität zu zeigen um die individuell durchsetzungsfähigen Gäste zu stoppen. Der nächste Siebenmeter saß wieder und in Überzahl konnte man dann mit Gegenstößen aufschließen (6.8/13.). Gilching konterte aber die Gastgeber waren auch in Unterzahl erfolgreich, so hielt man den Abstand. Aber die Abwehr bekam man einfach nicht dicht, machte es den Gästen zu leicht und in Angriff machte man zu wenig aus den Chancen. So war man auf einmal wieder deutlich hinten (8:14/23.). Daraus wurde bis zur Pause ein 12:16, bei 4 nicht genutzten Siebenmetern. Die fehlten jetzt einfach.

Zu Beginn der zweiten Hälfte sorgte auch der Anschlusstreffer zum 13:16 nicht für mehr Sicherheit im Landsberger Spiel. Unpräzises Agieren im Angriff nutzen die Gäste mit einfachen Aktionen aus und bauten den Vorsprung wieder aus (16:21/38.). Gegen die offensive Abwehr der Gäste fand man kein Rezept und hinten taten sich Lücken auf, selten gewann man einen Zweikampf. Individuell setzen sich die Landsberger mit viel Engagement immer wieder mal durch, aber die Sicherheit beim Torwurf fehlte auch da. So wuchs der Vorsprung weiter an und in der 50. Minute war die Partei beim 18:30 eigentlich entschieden. Trainer Sofian Marrague versuchte mit einer offensiven Manndeckung für die 3 Leistungsträger in der gegnerischen Mannschaft noch etwas zu bewegen. Aber die Räume konnte Gilching besser nutzen, so wuchs der Abstand trotz etlicher Landsberger Treffer bis zum Endstand von 23:28.

An der Tabellensituation hat sich nicht geändert, nachdem die direkten Konkurrenten auch verloren haben. Landsberg bleibt Vorletzter und somit auf einem Abstiegsplatz. Aber eine Gelegenheit zum Punktgewinn gegen einen nicht übermächtigen Gegner konnte man nicht nutzen.

 

Dominik Keller, Christoph Stöcker, Tom Steber (4/1), Christian Eisen (4), Moritz Hierstetter (3), Markus Heidner, Alexander Schwarz (1), Gatto Piepenburg, Max Wurst (1), Kai Roth (8/4), Mustafa Uyar, Fynn Meier (2), Johnny Giez 

weibliche D-Jugend  (12.3.2017)

Sich das Lob verdient, weibliche D-Jugend bringt Siege mit

 

Mit zwei Siegen kam die weibliche D-Jugend von Turnier in Sonthofen zurück. Viele lobende Worte gab es danach von den Trainerinnen und den zahlreich mitgereisten Fans für die Mädchen. Diesen machte die weite und frühe Anreise nach Sonthofen anscheinend nichts aus. Gleich im ersten Spiel gegen den TSV Ottobeuren spielten sie von Beginn an schnell und konzentriert nach vorne, nutzen die freien Räume durch viel Bewegung ohne Ball und erzielten so schön herausgespielte Tore. Und die verteilten sich auch noch auf 7 Spielerinnen. Besonders beeindruckend war die tolle Abwehrarbeit der Mädels. Gegen die zwei groß gewachsenen Torschützen der Gastgeberinnen, sie  waren auch die einzigen mit Torgefahr, mussten gemeinsam alle Kräfte mobilisiert werden. Das erforderte viel Geduld, da viele Freiwürfe, aber wenig Zeitspiel gepfiffen wurde. Am Ende stand es dann 12:9, mit Torschützenwertung 19:11 für die Landsberger Mädchen, ein verdienter Erfolg.

Im Zweiten Spiel trafen man auf den TSV Sonthofen, eine viel beweglichere und ausgeglichenere  Mannschaft. Das anstrengende erste Spiel merkte man den Mädels noch an und so kam es immer wieder zu unkonzentrierten Abspielen, die Sonthofen meist zu Toren nutzte. Schnell lag Landsberg mit 3:7 im Rückstand. Doch heute war der Siegeswille stark. Die Abwehr stellte sich auf die Laufwege der Gegnerinnen immer besser ein. So ging es mit nur 5:7 Rückstand in die Pause. Und es wurde noch besser. Zusammen mit einer sehr starken Torwartleistung ließ die Abwehr in der zweiten Halbzeit kein einziges Gegentor mehr zu. Im Angriff erarbeite man sich eine Möglichkeit nach der anderen und bezwang die gute gegnerische Torfrau weitere 5 mal. So gewann der TSV Landsberg das Spiel verdient mit 10:7, plus Torschützenwertung 14:11.

„Das war eine wirklich gute Leistung unserer Mädchen,“ waren die Trainerinnen Doris Antonitsch und Brigitte Heinicke zufrieden, „jetzt freuen wir uns auf die zwei abschließenden Heim-Turniere!“

 

TSV Landsberg: Mona Hilbert, Miriam Licht 3, Sonja Heinicke 3, Maya Jorasch 4, Anna Scheffler, Johanna Juchem 1, Emma Schindelmann 4, Laet

männliche A- Jugend  (12.3.2017)

Auch im letzten Spiel nichts anbrennen lassen

 

Die Meisterschaft in der Bezirksliga hatte die männliche A-Jugend der Landsberger Handballer vor dem Spiel gegen den TSV Forstenried schon in der Tasche. Trotzdem zeigte man vor heimischem Publikum nochmal eine konzentrierte und engagierte Leistung.

Am Anfang war es noch ein Abtasten (2:2), dann kam das Landsberger Angriffsspiel langsam auf Touren. Mit schnellem und beweglichen Spiel und präzisen Würfen erzielte man Tor um Tor. Und in der Abwehr war man auch gut auf den Beinen. So hatte man  bald einen schönen Vorsprung (11:6/16.). Den baute man mit viel Dynamik mit einer 5:0 Serie auf 15:6 aus. Man hatte das Spiel gut im Griff und so ging es mit einem leistungsgerechten 24:11 in die Pause.

Zu Beginn der zweiten Hälfte ließ dann doch etwas die Konzentration nach und der Vorsprung wuchs nicht mehr. Dann schalteten die Jungs nochmal einen Gang höher und zogen auf 33:15 (42.) weg. Souverän spielten sie bis zum Schluss und feierten den auch in dieser Höhe verdienten letzten Sieg der Saison.

Der Jubel über die Meisterschaft war groß und natürlich gab es auch noch die obligatorische Bierdusche für den Trainer Dirk Meier.

 

TSV Landsberg: Leif Erhard, Jakob Wind (5), Roderic Fonteyne, Tobias Giez (8), Jonathan Giez (8/1), Oliver Hermann (4/3), Fynn Meier (7), Florian Hauser (7), Markus Vennemann (5), Bastian Großmann (1)

Damen  (11.3.2017)

Konsequent zu Ende gespielt, 26:23 gegen den TSV Gilching

Es brauchte einiges an Geduld und Beständigkeit der Landsberger Handballerinnen im Spiel der Bezirksoberliga gegen den TSV Gliching. Gliching präsentierte sich im Vergleich zum Hinspiel verbessert, vor allem die Abwehr stand kompakter. Und die Landsbergerinnen blieben im Angriff lange unter ihren Möglichkeiten.

So konnte man zwei gute Chancen gleich zu Beginn nicht nutzen. Gilching macht es besser, aber mit einer schönen Angriffsaktion glich man wieder aus (1:1/3.). Doch der Vorteil blieb zu nächst bei den Gastgeberinnen, sie nutzen ihre Chancen und legten auf 1:4 (5.) vor. Den Landsberger Angriffen fehlte der letzte Druck und das Konzept mit zwei Kreisläuferinnen griff nicht. So hielt Gilching den Vorsprung (3:7/11.). Aber die Landsberger ließen sich nicht in verunsichern, man spielte geduldig weiter, die Abwehr kam langsam auf Betriebstemperatur und mit einer offensiven 5:1 Formation ließ man immer weniger zu. In der 17. Minute hatte man dann ausgeglichen. Die Partie verlief jetzt offen meist legte Gilching einen Treffer vor und Landsberg zog nach. Bei einer besseren Chancenverwertung hätte man auch jetzt schon in Führung gehen können. (10:10/23.). Eine erste Führung (12:11/25.) durch Jessica Menius hielt nicht lange, bis zur Pause war Gliching wir auf 12:14 vorne.

In der zweiten Hälfte griff die Landsberger Trainerin Doris Antonitsch zum taktischen Mittel der Manndeckung. Die stärkste Gilchinger Spielerin wurde in Manndeckung genommen. Sie war bei Ruth Krenss in guten Händen und bekam fortan so gut wie keinen Ball mehr.

Das fruchtete und auch im Angriff bot man jetzt mehr Effizienz. Schnell hatte man ausgeglichen (14:14/32.).

Jessica Menius zeigte sich treffsicher bei den Siebenmetern und den Gegenstößen. Auch in Unterzahl bot die Abwehr wieder eine starke Leistung. Mit zwei Gegenstößen war man dann in der 45. Minute zum ersten Mal deutlicher in Führung ((19:16/45.).

Doch nach einer Auszeit wurde Gilching wieder zielstrebiger und sie glichen mit schnellem Spiel nach vorne wieder aus (20:20/48.). Landsberg konterte und legte mit einer 4:0 Serie auf 24:20 (53.) vor.

Die Gastgeberinnen gaben aber nicht auf und das Spiel wurde noch mal hitziger und kampfbetont. Das ist aber auch eine der Stärken der Landsbergerinnen, Veronika Stöcker im Tor hielt ein paar wichtige Bälle und mit konsequentem Spiel ließ man nichts mehr anbrennen. Da war der Siebenmeter für Gilching in der 60. Minute zum 26:23, auch noch hinzunehmen.

Doris Antonitsch war mit dem Sieg natürlich zufrieden, hätte sich aber im Angriff mehr gewünscht, „kämpferisch und in der Abwehr wieder eine starke Leistung, aber im Angriff hätten wir aus unseren Möglichkeiten schon noch mehr machen können. Trotzdem Sieg ist Sieg.“

 

Veronika Stöcker, Ruth Krenss, Lena Hierstetter (6), Barbara Bonfert (1), Franziska Kemény, Lisa Hierstetter, Simone Rank (4), Manuela Friedrich (5), Sandra Kolberg (1), Jessica Menius (9/4), 

 

Herren 1  (11.3.2017)

Dezimiert chancenlos gegen den TSV Weilheim, 25:40 Niederlage

Keine Chance hatte die Landsberger Handballer beim Tabellenfünften, dem TSV Weilheim.

Nach den guten Leistungen in den letzten 3 Spielen war etwas Hoffnung da, man könne in Weilheim etwas holen. Aber die Voraussetzungen waren schon nicht so gut, 4 wichtige Spieler mussten z.T. kurzfristig absagen. Das machte es für die, die die antreten konnten nicht leichter. Und man kam einfach nicht gut in die Partie.

Den ersten Treffer erzielten noch die Landsberger, aber Weilheim konterte und glich schnell aus. In den nächsten Angriffen hatte man dann etwas Pech bei Würfen, das nutze Weilheim und legte gleich noch nach und war bald 1:4 vorne (6.). Landsberg fing sich etwas und bis zum 4:6 (9.) war die Partie noch einigermaßen offen, man war eigentlich noch dran.

Doch dann taten sich die Landsberger im Angriff immer schwerer, das führte zu Ballverlusten die die Gastgeber konsequent ausnutzen. Mit einer 4:0 Serie setzte sich Weilheim auf 4:10 ab. Sie präsentierten sich als stabile Mannschaft  und hatten sich ja zu Letzt beim Tabellenführer in Dietmannsried gut aus der Affäre gezogen, lange Zeit konnten sie dort mithalten.

Landsberg kämpfte, aber es lief einfach nicht. So wuchs der Rückstand kontinuierlich weiter an und bis zur Pause war man dann 9:19 hinten.

In der zweiten Hälfte bot sich dann dasselbe Bild. Landsberg mühte sich, aber der rechte Glaube, dass man hier noch etwas würde drehen können fehlte einfach. Angesichts des Spielstands und der beschränkten personellen Mittel, vor der Pause war dann noch Christoph Stöcker verletzt ausgefallen, kein Wunder.

Der Vorsprung wuchs noch um 2, 3 Tore (14:26). Bei diesem Abstand blieb es dann lange Zeit. Zu verkürzen schaffte man nicht, aber man ließ die Gastgeber auch nicht weiter wegziehen.

Erst in der Schlussphase bauten die Gastgeber dann den Vorsprung zum 25:40 Endstand aus.

“Not amused“ war der Landsberger Trainer Sofian Marrague nach dem Spiel, „schade, nach den guten letzten Auftritten haben wir heute nicht die personellen und mentalen Mittel gehabt um hier etwas zu reißen.“

Damit sind die Landsberger dem Klassenerhalt nicht näher gekommen, es ist zwar noch nichts entschieden, aber es wird enger. Bei im ungünstigsten Fall bis zu 4 Absteigern, wird es am Tabellenende eine ganz knappe Sache.

Dominik Keller, Fynn Meier (3), Christoph Stöcker (1), Tom Steber (1), Moritz Hierstetter (5), Tim Ruppelt (8/2); Markus Heidner (1), Gatto Piepenburg (1), Johnny Giez (4), Kai Roth (1), 

 

Jugend (04.3.2017)

Vorzeitig Meisterschaft gesichert

 

Mit einem dann letztlich doch klaren 35:25 Erfolg beim  TSV Sonthofen sicherte sich die männliche A-Jugend der Landsberger Handballer vorzeitig die Meisterschaft in der Bezirksliga.

Es ist zwar noch ein Spiel zu absolvieren, doch mit nun 6 Punkten Vorsprung ist da alles klar.

Die Mannschaft hat sich in der Liga von Beginn an meist deutlich überlegen gezeigt und viele klare Erfolge erzielt. Bis auf die knappe Niederlage in Murnau, als man stark dezimiert und ohne den etatmäßige Torhüter Leif Erhard antreten musste, hat man bisher alle Spiele gewonnen.

Unter dem neuen Trainer hat sich die Mannschaft taktisch und technisch sehr gut entwickelt und einiges an Spielkultur dazu gewonnen. Leider war man im Vorfeld der Saison noch nicht soweit, so dass man sich in der Quali-Runde nicht für eine höhere Spielkasse qualifizieren konnte.

Vielleicht war es das Gefühl dieser Überlegenheit, dass die Landsberger beim TSV Sonthofen zunächst nicht so recht in die Gänge kommen ließ.

Ein anfängliche klare Führung (6:1/7.) schmolz schnell auf zwei Tore zusammen. Mit einem Zwischenspurt baute man dann den Vorsprung wieder aus (4:10/16.). Dann ließ aber die Abwehrleistung deutlich nach, so konnte sich die Gastgeber wieder heranarbeiten und waren bis zur Pause wieder auf 2 Tore dran (15:17/30.).

In der zweiten Hälfte wandelte sich das Bild jedoch. Hatte bisher nur Oliver Hermann überzeugt, so legten jetzt auch seine Mannschaftskameraden deutlich zu. Jetzt zeigte man eine Leistung auf dem üblichen Niveau; die Abwehr agierte aufmerksamer und konsequenter. Vorne verwandelte man regelmäßig. Sonthofen blieb zwar ein Ernst zunehmender Gegner, aber die Landsberger bauten nun ihren Vorsprung wieder aus (18:24/44.). So brachten sie den nie gefährdeten Sieg am Schluss überlegen nach Hause.

„Herzlichen Glückwunsch an die Mannschaft und den Trainer“, freut sich auch Abteilungsleiter Roland Neumeyer. „Die Mannschaft hat in der Saison einen guten Schritt nach vorne gemacht, schönen Handball geboten und auch Konstanz bewiesen, prima!“

 

 

TSV Landsberg: Leif Erhard, Jakob Wind (1), Roderic Fonteyne (6/1), Tobias Giez (3), Jonathan Giez (5), Oliver Hermann (8/2), Fynn Meier (5), Florian Hauser (5), Maximilian Glöttner (2)

 

Jugend(18./19.2.2017)

Dezimiert eine tolle Mannschaftsleistung gezeigt

 

Am Samstag durfte die Landsberger männliche D1 Jugend beim Favoriten der Liga, bei der HSG Isar Loisach zu ihrem zweiten Turnier antreten. Leider mussten die Landsberger 4 Ausfälle verkraften. Da die meisten erst am Spieltag bekannt wurden, konnte man auch nicht mehr mit D2 Spielern aufstocken und so fuhren die Jungs mit nur 5 Feldspielern und dem Torhüter nach Geretsried.

Mit einem Spieler weniger, also ständig in Unterzahl einen offensiv Handball spielen zu müssen und das über 80 Minuten ( mit nur 10 Minute Pause ) ist für 11 bis 12 Jährige eigentlich nicht machbar.

Im ersten Spiel gegen den Gastgeber taten sich die Jungs in der ersten Hälfte auch entsprechend schwer und lagen mit 5:12 zur Halbzeit zurück. In der zweiten Hälfte hatten sie sich an das Angriffsspiel in Unterzahl gewöhnt und kämpften sich bis auf 17:21 zum Endstand heran. Die Addition der Torschützen, alle hatten getroffen, ergab dann einen Endstand von 22:28.

Nach dieser hervorragenden Leistung durften sich die Landsberger 10 Minuten ausruhen um dann gegen Gilching anzutreten. In der ersten Halbzeit  gestalteten sie das Spiel, trotz Unterzahl, ausgeglichen. So ging es mit einem knappen 9:11 Rückstand in die zweite Hälfte. Jetzt, nachdem die Jungs schon 60 Minuten Spielzeit in ihren Beinen hatten, ließ die Kraft verständlicherweise nach und so gewann Gilching dann noch klar mit 24:17 (nach Addition der Torschützen mit 31:22).

Die Ergebnisse waren dem Trainer Franzt Kiss gar nicht so wichtig, „wie sich die Jungs heute als Team präsentiert haben, das imponiert mir schon sehr. Erfreulich auch die Leistungen jedes Einzelnen, die gezeigt haben, wie schnell sie dazu lernen können.“

Bleibt zu hoffen, dass man beim nächsten Turnier komplett antreten kann, dann wird sich das auch in den Resultaten bemerkbar machen.

 

TSV Landsberg: Björn Weibels, Simon Ontl, Ben Wasiniewski, Jan Birner, Steffen Leinich , Robin Ontl

 

 

Noch nicht alles auf die Platte gebracht

 

Mit wenigen und jungen Spielerinnen startete die weiblich. D-Jugend in die Rückrunde. Die wirklich guten Trainingsleistungen konnten die Mädchen im Spiel noch nicht immer umsetzen. Dazu kam unnötige Aufregung, die wahrscheinlich der langen Spielpause geschuldet war.

Dabei lief es im ersten Spiel gegen den SC Biessenhofen anfangs richtig gut. Mit einer 5:0 Führung hätte eigentlich Ruhe einkehren können. Aber die Chancen wurden nicht mehr ausreichend genutzt und so lag man am Ende zwar nach Toren vorne, doch nach der Torschützenwertung war man mit einem Zähler zurück; Endstand 12:11 für Biessenhofen.

Im zweiten Spiel nutzte der TSV Ottobeuren seine körperliche Überlegenheit und gewann deutlich mit 21:13.

Aber das ist für die Trainerinnen Doris Antonitsch und Brigitte Heinicke kein Grund, dass die Mädels die Köpfe hängen lassen. „Heute haben doch wichtige Spielerinnen gefehlt und diejenigen, die dabei waren haben klasse gekämpft und dann und wann gezeigt was in ihnen steckt.“

 

TSV Landsberg: Mona Hilbert, Sonja Heinicke, Maya Jorasch, Anna Scheffler, Ariana Ganea , Johanna Juchem, Laura Fleer, Anne-Marie Belozerkovski, Ann-Kathrin Scheraus

 

 

Herren 1  (18.2.2017)

Dem Druck Stand, 37:32 Erfolg gegen den TSV Mindelheim

 

Es lastete schon einiges an Druck auf Landsberger Handballern vor dem Spiel in der Bezirksoberliga gegen den TSV Mindelheim. Als Letzter gegen den Vorletzen, ein klassisches 4-Punkte Spiel!

Und die Mannschaft zeigte Stabilität und brachte ihr Potential auf die Platte. Mit viel Konzentration und Einsatz bezwang man den TSV Mindelheim letztlich sicher.

Von der ersten Sekunde an war man präsent und legte gleich mal auf 2:0 vor (2.). Dominik Keller hielt auch gleich den ersten Siebenmeter. Das waren dann schon mal die richtigen Signale an den Gegner. Aber die Gäste sind auch keine unerfahrene Mannschaft, sie fingen sich und hielten jetzt dagegen (3:2/4.). Die Landsberger hatten aber sofort eine Antwort und erhöhten wieder. Moritz Hierstetter und Tom Steber waren oft in der 2. Welle erfolgreich. Es war ein schnelles Spiel in dem vor allen die Angriffsformationen das Sagen hatten. 8 Tore nach fünf Minuten (5:3/5.), die Zuschauer bekamen etwas zu sehen und es ging so weiter. Bei den Gastgebern überzeugte der Angriff, man traf vom Kreis, aus dem Rückraum oder setzte sich individuell durch. In der Abwehr ließ man jedoch den Gästen etwas zu viel Raum, so kamen diese immer wieder  zu einfachen Toren. Ein paar Mal mehr den Ball zu erobern wäre schon hilfreich gewesen, aber trotzdem setzte man sich mit einem Gegenstoß auf 12:7 (14.) ab.

Als man dann ein paar Chancen liegen ließ, unter anderem zwei Siebenmeter, nutzen das die Mindelheimer um sich wieder heran zuarbeiten. Mit Siebenmeter hatte man überhaupt so seine Probleme, nur einen von 5 konnte man verwandeln. Da waren wohl die Nerven im Spiel. Kurz vor der Pause waren glichen die Gäste dann aus (14:14/24.). Die Partie schien wieder offen.

Doch auf einmal funktioniert die heimische Abwehr besser, man eroberte Bälle in Folge und die Gegenstöße waren bei Kai Roth in guten Händen. Mit dem Pausenpfiff erzielte er das 20:15.

Auch der zweite Durchgang begann mit einem Landsberger Treffer. Doch dann ließ die Landsberger Wurfausbeute deutlich nach. In der Abwehr taten sich wieder Lücken auf. So schmolz der Vorsprung (24:22/39.). Aber immer wenn es eng zu werden drohte fasste sich ein Landsberger ein Herz und legte wieder ein Tor vor. Näher als auf zwei Treffer sollten die Gäste nicht mehr heran kommen. Dann war man wieder auf 6 Tore vorn (30:24/47.). Eigentlich hätte man jetzt schon den Sack zu machen können.

Doch Mindelheim gab nicht auf und versuchte da Spiel schneller zu machen, es kam Hektik auf, von der sich die Gastgeber etwas anstecken ließen. Dadurch wurde ihr Spiel etwas unpräziser und verlor an Struktur. Mit schönen Kreisanspielen kamen die Gäste nochmal näher (33:30/55.). Aber der Landsberger Angriff blieb erfolgreich und man gab das Spiel nicht mehr aus den Händen. Der Versuch der Gäste mit einer offensiveren Abwehr nochmal etwas zu drehen, spielte eher den Landsbergern in die Karten.

So sicherte man sich mit einem verdienten 37:32 die Punkte und gab die rote Laterne an Mindelheim ab.

Zufrieden war verständlicherweise nach dem Spiel der Landsberger Trainer Sofian Marrague, „das haben die Jungs einfach gut gemacht, war nicht so einfach das Spiel. Man hat gesehen was in der Mannschaft steckt. Klar, Tore kassieren wir immer noch zu viele, aber solange wir vorne mehr werfen, kann man nach so einem Spiel wirklich nicht meckern.“

 

Dominik Keller, Christoph Stöcker (3), Tom Steber (8/1), Christian Eisen (1), Moritz Hierstetter (10), Tim Ruppelt; Markus Heidner (1), Gatto Piepenburg (2), Max Wurst (3), Johnny Giez (4),Kai Roth (5), Mustafa Uyar, 

 

Damen (18.2.2017)

Lange gut dagegen gehalten, 24:32 gegen den HCD Gröbenzell II

 

Im Heimspiel der Bezirksoberliga die Landsberger Handballerinnen hielten die Gastgerberinnen lange gut mit. Am Schluss musste man sich der Schnelligkeit und der Treffsicherheit der Gäste geschlagen geben.

Die Landsberger Trainerin Doris Antonitsch hatte sich eine taktische Maßnahme überlegt um den Tabellenzweiten aus Gröbenzell nicht in sein gefährliches Gegenstoßspiel kommen zu lassen. Ohne Mittelspielerin und dafür mit zwei Kreisläuferinnen zwang man die Gäste zu einer defensiven Abwehrformation. Aus einer sicheren eigenen Abwehr heraus erwischte man mit ein paar Gegenstoßtoren einen guten Start (3:1/6.). Gröbenzell kam dann besser ins Spiel und zog gleich (5:5/10.) aber das Landsberger Konzept funktionierte weiter. Man spielte die Angriffe sauber aus und kam so immer wieder zum Erfolg, die Führung war der Lohn (9:7/16.). So lange man im Angriff geduldig bis zur klaren Chance spielte, war man gut dabei (10:9/19.).

Schwieriger wurde es wenn zu früh abgeschlossen wurde, oder die Würfe unpräzise kamen. Das bestraften die schnellen und wurfstarken Gäste sofort. Noch schwieriger wurde es nach einem Torhüterinnen Wechsle bei der HCD. Jetzt tat man sich im Angriff richtig schwer. Die dagegen Gäste zeigten jetzt auch im Positionsangriff mehr und setzen sich bis zur Pause auf 11:15 ab.

Daran knüpften sie in der zweiten Hälfte an und vergrößerten den Abstand. Zu Hilfe kam ihnen dabei, dass die Gastgeberinnen ihre Siebenmeter zu selten nutzen konnten. Sie bekamen zwar 14 zugesprochen verwandelten davon aber nur die Hälfte gegen die starke Torhüterin der Gäste. Aber ganz abschütteln ließen die die Landsbergerinnen nicht. Zwar lag man jetzt deutlich hinten (14:20/38.) hielt aber jetzt diesen Abstand. Gröbenzell ließ auch im Tempo nicht nach und zeigte mit ungebrochen schnellem Spiel nach vorne, was sie spielerisch und an Technik drauf haben. Aber die TSV Damen steckten nicht auf, kämpften und kamen immer wieder zum Erfolg (20:26/49.), auch wenn das temporeiche Spiel an den Kräften zehrte.

Am Schluss saßen dann die Siebenmeter wieder, so dass man den Schlussspurt der Gäste im Rahmen halten konnte.

„So lange wir konzentriert unsere Chance gesucht haben und diese auch nutzen konnten, haben wir ja gut mitgehalten. Dass Gröbenzell irgendwann seine Schnelligkeit und Klasse ausspielen würde, damit war zu rechnen. Aber ich denke wir das ordentlich gelöst haben,“ zog Trainerin Doris Antonitsch das Fazit.

 

Veronika Stöcker, Ruth Krenss, Lena Hierstetter (2), Marina Hereth (5/2), Barbara Bonfert, Franziska Kemény, Lisa Hierstetter (3/3), Simone Rank (1), Manuela Friedrich (6), Sandra Kolberg (1/1), Jessica Menius (6/1), 

 

Jugend (12.2.2017)

Umstellungsbedarf und die Sieger des Wochenendes

 

Zu ihrem ersten Spieltag in der Bezirksoberliga musste die männliche D1 Jugend zu  Hause gegen die HSG Isar-Loisach und den TSV Ottobeuren antreten.

Die Umstellung auf eine längere Spielzeit in der höchsten Liga, jetzt 2x20 Minuten, sowie die Tatsache das alle anderen Mannschaften schon mehrfach Spielpraxis in der höchsten Spielklasse sammeln konnten waren natürlich ein Handicap für die Landsberger.

Im ersten Spiel gegen die HSG Isar Loisach, einen der Favoriten auf die Meisterschaft, machten die Landsberger in der ersten Hälfte vieles richtig und lagen denkbar knapp mit 9:10 zur Halbzeit hinten.

Leider schlossen sie da zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht nahtlos an und brauchten bis sie wieder auf Touren kamen. Hier zeigte sich dann der Unterschied in der Spielklasse.

Die Isar-Loisacher nutzten diese Phase zu einem 5 Tore Vorsprung und gaben diesen bis zum Schluss nicht mehr her.

 

Im zweiten Spiel gegen den TSV Ottobeuren entwickelte sich ein spannendes Spiel. Leider erhöhte sich auf beiden Seiten die Fehlerquote. Das lag sicher auch daran, dass die längere Spielzeit an den Kräften zehrte. Nur nach Toren erkämpften sich die Landsberger ein Unentschieden. Da aber auch die Zahl der Torschützen in dieser Liga auch zählt, musste man sich knapp mit 24:26 geschlagen geben.

„Kämpferisch kann ich meinen Jungs keinen Vorwurf machen, aber leider hatten einige nicht ihren besten Tag. Trotzdem lassen die knappen Ergebnisse hoffen, dass es in den kommenden Spielen auch noch Erfolge geben wird,“ zog Trainer Franz Kiss ein überwiegend positives Fazit.

 

TSV Landsberg: Björn Weibels, Sven Weibels, Robin Ontl, Simon Ontl, Ben Wasiniewski, Daniel Reisböck, Jan Birner, Rico Jahn, Steffen Leinich, Moritz Schneider

 

Die D2 spielte anschließend gegen Kemptern-Kottern II und Fürstenfeldbruck II. Bedingt durch einige Ausfälle traten die Jungs mit einer völlig neuen Aufstellung im Rückraum an. Im ersten Spiel gegen Kempten-Kottern tat man sich so noch schwer. Zu wenig Bewegung und Unstimmigkeiten im Angriff wie Abwehr führten zu einer 6:13 Niederlage. Im zweiten Spiel waren die Landsberger dann aber keineswegs verunsichert und zeigten im Spiel gegen Fürstenfeldbruck, dass sie schnell dazu lernen können. Nach einer knappen 4:5 Halbzeitführung gelang es ihnen den Vorsprung auch in der zweiten Hälfte zu halten und letztendlich gewannen sie verdient mit 12:10 dieses Spiel.

Damit retten sie die Ehre der Landsberger Handballer, war das doch der einzigen Sieg für den TSV an diesem Wochenende.

Natürlich muss sich der jüngere D Jugend Jahrgang noch steigern, aber vor allem das letzte Spiel zeigte, dass wenn man als Team an einem Strang zieht vieles möglich wird.

 

TSV Landsberg: Simon Urban, Bastian Krischker, Luis Straßer, Elias Schujkies, Florian Jakob, Shane Voß, Valentin Eickermeier, Paul Bachmann, Marius Wiesenbauer

 

 

 

Wieder ein Kantersieg für die männliche A-Jugend

Keine Probleme hatte die männliche A-Jugend beim Nachholspiel beim SC Weßling.

Gegen den körperlich und spielerisch unterlegenen Gegner ging man schnell 4:0 in Führung (5.).Die baute Man bis zur Pause auf 7:20 (30.) aus.

Nach dem Wechsel dasselbe Bild, Landsberg vergrößerte den Abstand konsequent weiter aus und gewann am Schluss auch in der Höhe verdient mit 13:37. Dabei war bei der Chancenverwertung noch Luft nach oben, der Sieg hätte sogar noch deutlicher ausfallen können.

„Das war vom Einsatz her sicher wieder eine gute Leistung der Jungs. Klar hätten wir noch mehr Tore machen können, aber bei dem Ergebnis kann man damit gut leben“, war Trainer Dirk Meier zufrieden.

Nachdem der Tabellenzweite letztes Wochenende verloren hat, ist die Meisterschaft den Landsbergern kaum mehr zu nehmen.

 

TSV Landsberg: Leif Erhard, Jakob Wind (1), Roderic Fonteyne (3), Tobias Giez (6), Jonathan Giez (7), Oliver Hermann (3), Fynn Meier (7), Florian Hauser (4), Bastian Großmann (6/1) 

 

Damen (12.2.2017)

Lange geführt, aber in der Schlussphase doch noch unterlegen 22:24 gegen den TSV Weilheim

 

Es war wie erwartet das kampfbetonte Spiel der Landsberger Handballerinnen beim TSV Weilheim. Und man führte bis in die Schlussphase, konnte den Vorsprung jedoch nicht über die Zeit bringen.

Der erste Treffer gehörte Weilheim, dann glich Landsberg im Gegenzug aus und übernahm die Führung  (3:2/6.). Die Gastgeberinnen kamen zwar noch zweimal zum Ausgleich, doch ihre Gäste legte immer wieder vor und konnte sich sogar einmal 4 Tore absetzen (12:8/26.). Daraus wurde dann zur Pause ein 10:13. Die Angriffe liefen gut und der Abstand hätte so durchaus auch noch größer sein können, die Chancen hatte man sich erarbeitet, doch etliche ließ man ungenutzt.

Im zweiten Durchgang bot sich dasselbe Bild. Die Teams arbeiteten in der Abwehr hart, so gab es auch relativ viele Strafzeiten auf beiden Seiten. Doch die Landsbergerinnen hielten noch den Vorsprung, mal betrug der Abstand 3, mal 4 Tore. Sich wirklich spielentscheidend abzusetzen gelang jedoch nicht, dazu war man einfach im Verwandeln der Chancen nicht effektiv genug. Auch eine doppelte Überzahl konnte man nicht nutzen und 4 der zahlreichen Siebenmeter wurden nicht verwandelt.

Bis zum 18:21 (52.) war alles noch einigermaßen in Ordnung, zwar hatte man nach ihrer dritten Zeitstrafe ab der 40. Minute auf Lena Hierstetter verzichten müssen. Sie fehlte natürlich im Angriff und vor allem in der Abwehr. Aber solange man trotzdem vorn immer wieder traf, konnte man das kompensieren. Doch die rote Karte für Lisa Hierstetter in der 52. schwächte die Abwehr nochmal deutlich.

Weilheim sah seine Chance und begann zu verkürzen, der Vorsprung schmolz. In Unterzahl konnte man sich im Angriff nicht mehr so durchsetzen. Die Landsbergerinnen kamen nur noch einmal zum Erfolg (21:22/57.). Dann fiel der Ausgleich und die Gastgeberinnen legten gleich noch nach und drehten das Spiel in den letzten Minuten.

„Sehr schade, da wäre mehr für uns drin gewesen“, bedauert Trainerin Doris Antonitsch die Niederlage. „Die zwei roten Karten haben unsere Abwehr schon ziemlich geschwächt und vorne haben wir einfach zu viel liegen lassen.“

 

Veronika Stöcker, Margit Steber, Ruth Krenss (3/2), Marian Hereth (5), Barbara Bonfert (1), Franziska Kemény (1), Lena Hierstetter (1), Mary Saro, Simone Rank (1), Manuela Friedrich (3), Sandra Kolberg, Jessica Menius (6/1),

 

Herren 1 (11.2.2017)

Gegen die SG Kaufbeuren/Neugablonz auf Augenhöhe, aber für zählbares hat es nicht gereicht

Die Landsberger Handballern sind ja zum Spiel der Bezirksoberliga gegen die SG Kaufbeuren/Neugablonz mit einem relativ guten Gefühl gefahren. Und das Gefühl hat auch nicht ganz getrügt, man konnte gut mithalten, zeigte ein gutes  Spiel und war eigentlich auf Augenhöhe. Aber für zählbares hat es trotz eines engagierten Schlussspurts nicht gereicht. Letztendlich unterlag man mit 35:33.

Es war eine schnelle und torreiche Partie. Nach einem ausgeglichenen Beginn (2:2/4.) begannen die Gastgeber sich abzusetzen (10:6/17.). Doch die Landsberger kamen schnell wieder zurück und in der 24. Minute glich man dann zum 11:11 aus.

Man blieb jetzt dran und mit einem 14:16 ging es dann in die Kabine. Entschieden war noch nichts.

In der zweiten Hälfte hatten  die Gastgeber immer den Vorteil auf ihrer Seite. Sie stehen eben nicht umsonst in der Spitzengruppe der Tabelle. Aber die Gäste vom Lech ließen nicht locker, die Mannschaft kämpfte und spielte. Der Abstand betrug immer 2-3 Tore, größer ließ man ihn nicht werden (20:23/39.). Eigentlich stand die Landsberger Abwehr nicht schlecht, aber es waren oft die berühmten Kleinigkeiten die dem Gegner zum erfolgreichen Abschluss verhalfen. So gelang es der SG Mitte der zweiten Hälfte den Vorsprung auf 5 Tore auszubauen und das zunächst auch zu halten (24:29/48.).

Aber auch das schreckte die Landsberger nicht ab, man kämpfte weiter und mit 3 Toren in Folge war man wieder auf 2 dran (29:27/51.). Das Spiel bekam noch mehr Dynamik. 6 Minuten vor Schluss waren die Gastgeber wie 4 Tore vorne (34:30/54.). Sofian Marrague stellt die Mannschaft  für den Endspurt in einer Auszeit nochmal neu ein. Und wieder erzielten die Landsbergern 3 Treffer in Folge (33:34/59.) und man hatte sogar die Chance auf den Ausgleich, doch der gelang nicht, stattdessen machten die Gastgeber im Gegenzug alles klar.

„Eigentlich kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie haben sich über 60 Minuten voll rein gehängt und gut gespielt. Aber ein bisschen was hat uns dann doch gefehlt. Heute wäre es mit eigentlich lieber gewesen, wir hätten nicht gut gespielt und dafür die Punkte mitgenommen, “ blickt der Landsberger Trainer Sofian Marrague mit deutlich gemischten Gefühlen auf das Spiel.

Dominik Keller, Christoph Stöcker (2), Tom Steber (1), Christian Eisen (1), Moritz Hierstetter (3), Markus Heidner, Alexander Schwarz (6), Gatto Piepenburg (3), Max Wurst, Kai Roth (9/4), Mustafa Uyar (1), Fynn Meier (4), Johnny Giez (3), Sofian Marrague,

 

Jugend  (5.2.2017)

Revanche geglückt, 42:21 Kantersieg gegen den TSV Murnau

 

 

Die bisher einzige Niederlage der Saison kassierte die männliche  A-Jugend der Landsberger Handballer im Hinspiel beim TSV Murnau. Stark dezimiert war man mit einem Tor unterlegen. Diesmal war man besser besetzt und fuhr einen nie gefährdeten Sieg ein.

Grundstein war die, vor allem in der ersten Halbzeit, gute Abwehrleistung, man ließ kaum Gegentore zu.

Im Angriff lief es zunächst nicht so gut, es fehlte vielen Aktionen der rechte Schwung die  Chancenverwertung hätte besser sein können. So hätte man zur Pause (13:4) noch deutlicher führen können.

Nach dem Wechsel steigerte man sich auch und verwandelte jetzt sicher. So wuchs der Vorsprung weiter kontinuierlich (26:10/40.).

Als sich dann Mitte der zweiten Hälfte einer der Gegner so verletzte, dass er ausscheiden mußte, konnten Murnauer nur noch mit 5 Feldspielern weiter machen. Sie waren nur zu siebt angereist und hatten niemand mehr auf der Bank. Trainer Dirk Meier reagierte sportlich fair und nahm auch einen seiner Spieler vom Feld, so dass die zahlenmäßige Parität gewahrt blieb.

Das brachte das Landsberger Spiel etwas aus dem Konzept, so dass die Gäste besser zum Zug kamen. An der grundsätzlichen Überlegenheit der Gastgeber änderte sich jedoch nichts. Nur wuchs der Vorsprung nicht mehr ganz so schnell.

Am Ende hatte man trotzdem über 40 Treffer erzielt und die Führungsposition in der Liga klar bestätigt.

 

„In der Summe bin ich sehr zufrieden. Alle haben sich voll rein gehängt um die Scharte das aus dem Hinspiel auszuwetzen. Das ist ja dann auch in dieser Höhe verdient gelungen,“ zog Trainer Dirk Meier ein positives Fazit der Partie.

 

TSV Landsberg: Leif Erhard, Jakob Wind (5/1), Roderic Fonteyne (5), Tobias Giez (3), Jonathan Giez (8), Oliver Hermann (1), Finn Meier (2), Florian Hauser (7), Markus Vennemann (2), Bastian Großmann (9/1)

 

 

 

Die Aufholjagd kam zu spät, weibliche A-Jugend verliert gegen den TV-Lauingen 12:16

 

Nicht anknüpfen konnte die weibliche A-Jugend an den Sieg  in der Vorwoche. Der Auftakt gelang mit einem 2:2 noch ganz gut. Dann ging im Landsberger Angriff der Faden verloren. Es gelang nur noch wenig, und wenn, dann scheiterte man am gegnerischen Torwart. So ging man mit einem deutlichen 3:11 Rückstand in die Kabine. Die Partie schien entschieden.

Aber wie verwandelt kamen die Landsbergerinnen wieder aus der Kabine. Mit einer Umstellung der Abwehr von 5:1 auf 6:0 machte man hinten zunächst mal den Laden dicht. Abwehr und Torwart arbeiteten jetzt sehr gut zusammen. Und im Angriff lief jetzt auch wieder mehr. So legte die Mädchen eine bemerkenswerte Aufholjagd hin und arbeiteten sich Tor um Tor heran. In der 50 Minute betrug der Abstand nur noch einen Treffer (11:12/50.).

Doch ganz drehen konnte man das Spiel doch nicht mehr. Man musste eine unglückliche 2 Minuten Strafe hinnehmen und die Aufholjagd hatte doch einiges an Kräften gekostet. So gelang es dem TV Lauingen in der Schlussminuten wieder auf den Endstand von 12:16 wegzuziehen.

 

Rempler Carolin, Karlinger Antonia, , Rathmann Saskia (4), Schweck

Herren 1  (4.2.2017)

Aufwärtstrend bestätigt, erster Heimsieg, 31:29 gegen den SV Pullach

 

Das gute Gefühl von Trainer Sofian Marrague vor dem Spiel hat nicht getrügt. Mit einer kämpferisch überzeugenden und auch spielerischen guten Leistung sicherten sich die Landsberger Handballern in der Bezirksoberliga den ersten Heimsieg. Aber es bedurfte über 60 Minuten eines nicht nachlassenden Einsatzes, um sich gegen den engagierten Gegner aus Pullach durchzusetzen.

Sofian Marrague vertraute dem Nachwuchs und ließ zu Beginn gleich die beiden A-Jugendlichen Finn Meier und Johnny Giez auflaufen. Sie rechtfertigten das und boten eine starke Leistung. Auch ihre Mannschaftskameraden waren von der ersten Sekunde an voll da. Es wurde schnell nach vorne gespielt und im Angriff sicher vollstreckt (3:1/3.). Doch die Gäste bestraften jede Nachlässigkeit sofort, zwei Ballverluste im Angriff und schon waren sie wieder dran (3:3).

Es entwickelte sich eine abwechslungsreiche, schnelle Partie auf Augenhöhe mit leichten Vorteilen für die Gastgeber. Landsberg legte wieder vor (6:4/8.), konnte sich jedoch nicht weiter absetzen, dazu war die Angriffsleistung nicht konstant erfolgreich genug. Das nutze Pullach um wieder auszugleichen. Aber die Gastgeber ließen sich davon nicht beeindrucken, sie kämpften und zeigten auch von der Körpersprache über 60 Minuten, dass sie hier etwas wollten. Besonders der Rückraum war diesmal immer wieder erfolgreich. So lag man immer wieder vorne, kassierte zwar auch regelmäßig den Ausgleich, aber dann war man im Gegenzug wieder selbst erfolgreich (11:10/22.). Pullach kam immer wieder durch quirlige Einzelaktionen zum Erfolg. Sekunden vor der Pause gelang ihnen sogar die erste Führung (14:15/30.)

Aber die zweite Hälfte war noch keine 30 Sekunden alt, da glich Finn Meier durch einen überraschenden Wurf wieder aus. Trotzdem kam jetzt die stärkste Phase der Gäste. Den in Unterzahl erzielten Landsberger Führungstreffer glichen sie aus und vor allem durch Tore aus gewonnenen Zweikämpfen gingen sie selbst in Führung (18:20/34.). Das Spiel blieb temporeich und dynamisch.

Die Hausherren kämpften und steigerten sich in der Abwehr. Jetzt suchte man gegen die beweglichen Angreifer schneller den Körperkontakt und lies diese so gar nicht erst in Schwung kommen. In der 38. Minute fiel dann der Ausgleich. Der TSV bleib weiter bei seinem Spiel und war immer wieder mit überlegten Aktionen torgefährlich, so konnte man sogar die Führung einmal auf 3 Tore ausbauen (26:23/46.). Aber die Partie blieb eng, Pullach schloss wieder auf. Wichtig in dieser Phase, dass der auch sonst gut aufgelegte Dominik Keller im Tor einen Gegenstoß parierte. So blieb es bei der knappen Führung für die Landsberger. Auch in Unterzahl traf man und war in der 55. Minute wieder vorne(29:26). Doch Pullach ließ auch jetzt nicht locker und traf im Gegenzug sofort. Da hieß es bis zum Schluss gegenhalten. Und das gelang in der spannenden Schlussphase gut. Wieder kamen die Gäste auf ein Tor heran. Landsberg behielt die Nerven und als dann eine Minute vor Schluss Tom Steber das 32:29 gelang, war klar, die Punkte bleiben in Landsberg.

Natürlich war der Trainer Sofian Marrague nach dem Spiel sichtlich erleichtert „super, endlich haben die Jungs sich belohnt und nicht nur gut gespielt sondern auch die Punkte geholt. Wir haben trotz einer sonst guten Abwehrleistung paar unnötige Tore kassiert, aber heute zählt nur der Sieg.“

In der Tabelle hat der Erfolg noch nichts Entscheidendes verändert, da die Abstiegskonkurrenten alle Überraschungssiege eingefahren haben. Es sieht am Tabellenende nach einer spannenden Rückrunde aus. Aber für die Moral der Mannschaft ist der Sieg ganz wichtig und die zwei Punkte sind es am Schluss sicher auch.

 

Dominik Keller, Christoph Stöcker, Tom Steber (4), Christian Eisen (6), Moritz Hierstetter (4), Tim Ruppelt (1), Alexander Schwarz (2), Markus Heidner, Gatto Piepenburg (2), Max Wurst, Kai Roth (6/2), Mustafa Uyar, Finn Meier (3), Johnny Giez (4),

Jürgen Krenss

Damen (4.2.2017)

Mit Einsatz und Beharrlichkeit zum Erfolg, 21:19 gegen die HSG Isar-Loisach

 

Es war eine Steigerung gegenüber der Niederlage vom letzten Wochenende, vor allem war die Torausbeute besser. Aber es bedurfte einiges an Einsatz und Beharrlichkeit für die Landsberger Handballerinnen bis sie den Erfolg gegen die HSG Isar-Loisach (ein Kooperationsprojekt der (HSG) Isar-Loisach und des SV Pullach) unter Dach und Fach hatten.

Grundlage war wieder die durchwegs gute Abwehrleistung. Aber auch im Angriff lief es zu Beginn ganz gut, auch wenn man etwas brauchte bis der Ball im gegnerischen Tor war. (3:0/9.). Ein Gegenstoß wurde erfolgreich abgeschlossen und auch spielerisch funktionierte es jetzt besser (5:1/13.). Aber dann fanden die Gäste besser ins Spiel und die Landsbergerinnen machten einfach zu wenig Tore (6:4/23.). Schön angelegte Aktionen wurden nicht mit den nötigen Druck abgeschlossen, oder es kam zu einfachen technischen Fehlern. Die HSG war zwar nicht oft erfolgreich, aber da es die Gastgeberinnen, trotz aller Bemühungen, auch wenig Treffer erzielten genügte das um auszugleichen. Gut, das Lisa Hierstetter beim Siebenmeter erfolgreich war und ein Gegenstoß wurde auch sicher abgeschlossen. So ging es mit einem 8:7 in die Kabine.

Die HSG glich zu Beginn der zweiten Hälfte noch aus, aber dann machten die Landsbergerinnen mehr Druck im Angriff. Bei  schön heraus gespielten Toren zeigte man was man drauf hat und wieder mit einem Gegenstoß zog man auf 12:8 (38.) weg. Auch wenn nicht jede Gelegenheit genutzt wurde, jetzt zeigte man sich spielerisch überlegen und arbeitete beharrlich in Abwehr und Angriff (15:10/46.). Eine Manndeckung für die generische Spielmacherin erwies sich als hilfreiches Mittel. Auch durch eine Unterzahl ließ man sich nicht aus dem Konzept bringen und verwandelte einen Ballgewinn mit einem Gegenstoß in ein Tor. Beim 18:11 sah es so aus als wäre das Spiel entschieden, man war spielerisch überlegen. Doch die Gäste kämpften und Landsberg hatte „Ladehemmung“, ein Angriff nach dem anderen führte nicht zum Erfolg. Die Gäste verteidigten robust und man brachte selbst keine zwingende Aktion zu Stande. So arbeitete sich die HSG mit einem 5:0 Lauf wieder auf ein 19:18 (57.) heran. Doch die Gastgeberinnen zeigten Stehvermögen. Die Abwehr steigerte sich nochmal, engagiert ließ man den Gegnerinnen kaum Spielraum. Offensiv wurden die Angriffsaktionen immer wieder gestört. Mit viel Einsatz erzielte man das 20:18(58.), verhinderte ein Gegentor, und als Manuel Friedrich mit einem schönen Rückraumwurf das 21:19 (59.) erzielte war die Partie entschieden.

„Das war sicher nicht unser bestes Spiel, aber die Abwehr hat wieder gut gearbeitet und im Angriff lief es schon etwas besser auch wenn da noch viel Luft nach oben ist, uns fehlt z.Z. einfach eine sichere „Vollstreckerin“, war Trainerin Doris Antonitsch nach dem Spiel schon zufriedener als vor einen Woche.

 

Veronika Stöcker, Ruth Krenss (1), Lena Hierstetter (5), Marina Hereth (2/2), Barbara Bonfert, Franziska Kemeny (1), Lisa Hierstetter (4/4), Mary Saro (1), Simone Rank (1), Manuela Friedrich (3), Jessica Menius (3), 

 

Jürgen Krenss

männliche A-Jugend  (28.01.2017)

Auswärtssieg im Spitzenspiel, 21:16 beim SV Pullach

 

Es war das erwartet schwere Spiel für die männliche  A-Jugend der Landsberger Handballer in der Bezirksliga der A-Jugend.  Der Tabellenführer  aus Landsberg musste beim SV Pullach ordentlich arbeiten bis er den Sieg gegen den Zweiten in der Tasche hatte. In der ersten Hälfte lag man zunächst immer wieder hinten, aber nie mehr als zwei Tore. Es war noch ein bisschen zu wenig Dynamik und Tempo im Landsberger Spiel. Vielleicht beeindruckte auch die eher ungewohnte Atmosphäre in der Halle, die Gastgeber wurden lautstark unterstützt. Die Landsberger ließen sich davon jedoch nicht entmutigen und blieben immer dran. Eine Führung in der 18. Minute (8:7) hatte nicht Bestand. Aber zur Pause hin kam man immer besser in Spie, da war das knappe (8:9) beim Seitenwechsel dann kein Problem.

Im der zweiten Hälfte gelang dem TSV schnell der Ausgleich. Die Gastgeber legten zwar zunächst noch ein paar Mal ein Tor vor. Aber das glich man immer wieder aus.

Landsberg wurde nun stärker. Die Wende brachte endgültig eine Umstellung in der Abwehr Mitte der zweiten Hälfte. Torhüter Leif Erhard hatte schon bisher eine starke Leistung gezeigt. Jetzt fanden seine Vorderleute die richtigen Mittel gegen den Angriff der Gastgeber.

Und die eigenen Angriffe funktionierten, so war man dann bald zwei Tore vorne (15:13/47.). Das ließen sich die Landsberger dann auch nicht mehr nehmen. Sie blieben bei ihrer Line, bauten den Vorsprung noch aus und verteidigten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung die Tabellenspitze.

Zufrieden war dann auch Trainer Dirk Meier mit seiner Mannschaft, “in der ersten Hälfte haben wir noch etwas gebraucht. Aber spätestens im zweiten Durchgang haben die Jungs das mit viel Engagement und Disziplin sehr gut gelöst.“

 

TSV Landsberg: Leif Erhard, Jakob Wind, Roderic Fonteyne (4), Tobias Giez (1), Jonathan Giez (4/1), Finn Meier (4), Florian Hauser (7), Maximilian Glöttner (2), Bastian Großmann (1) 

Herren 1  (28.01.2017)

Eine Halbzeit beim Spitzenreiter gut mitgehalten

 

Das Potential ist schon da bei den Landsberger Handballern in der Bezirksoberliga. Beim haushohen Favoriten aus dem Allgäu, der HSG Dietmannsried/Altusried, hielten die Landsberger eine Halbzeit lang gut mit. Und das mit einer Besetzung, in der mit Alexander Schwarz und Max Wurst zwei wichtige Stammspieler fehlten.

In der zweiten Hälfte ließen dann die Kräfte nach und die Gastgeber konnten ihre Überlegenheit ausspielen und schließlich doch klar mit 41:42 gewinnen

Die Landsberger begannen mit viel Energie und schnellem Spiel nach vorne, man gab richtig Gas. So konnten sie den anfänglichen 3:1 Vorsprung der Gastgeber auch wieder ausgleichen (3:3/6.). Die legten wieder zwei Treffer vor, aber die Gäste vom Lech blieben dran und ließen sich nicht abschütteln (6:7/12.). Es entwickelte sich ein torreiches Spiel im dem sich die HSG nicht entscheidend absetzen konnte (11:12/19.). Landsberg agierte meist erfolgreich mit einer offensiven Abwehrvariante und verkaufte sich als Schlusslicht in dieser Phase recht gut beim Spitzenreiter.

Zur Pause hin gelang es den Gastgebern dann doch langsam den Vorsprung auszubauen. Aber das 17:21 beim Seitenwechsel war aus Landsberger Sicht mehr als in Ordnung.

Bei Gastgebern gab es offensichtlich Klärungsbedarf, so hatte man sich das nicht vorgestellt. Und die Kabinenansprache fruchtete.

So trafen die Landsberger nach der Pause dann auf eine engagierte Mannschaft, die sichtlich bemüht war ein standesgemäßes Ergebnis einzufahren. So misslang der Start für Gäste auch vollkommen. Ein Tor gelang noch, dann setzte sich, begünstigt durch zunehmende technische Fehler ihrer Gegner, die HSG im einem Zug auf 27:18 ab.

Das schnelle Spiel der ersten Hälfte hatte sichtlich an den Kräften der Landsberger gezehrt. Und die Gegner hatten sich jetzt auch wesentlich besser auf das Landsberger Angriffspiel eingestellt. So musste man sie wegziehen lassen und tat sich immer schwerer zum Erfolg zu kommen. Es wurde doch noch der standesgemäß deutliche Sieg für die Gastgeber

Der Landsberger Trainer Sofian Marrague sah das Spiel dann eher entspannt, „die HSG ist eine starke Mannschaft, sicher ein Klasse besser wie alle anderen in der Liga. In der ersten Hälfte haben wir uns gut verkauft, in der zweiten ist uns die Luft ausgegangen und die HSG konnte noch zu legen.“

 

Dominik Keller, Finn Meier (3), Christoph Stöcker (1), Tom Steber (2), Christian Eisen (2), Moritz Hierstetter (3), Tim Ruppelt (3), Markus Heidner, Gatto Piepenburg (2), Kai Roth (5/2), Mustafa Uyar (2), Sofian Marrague,

 

Jürgen Krenss

 

 

Damen  (28.01.2017)

Der Favoritenrolle nicht gerecht geworden

 

Ihrer Favoritenrolle nicht gerecht geworden sind die Landsberger Handballerinnen zu Hause gegen den TV Bad Tölz und mussten sich mit 14:19 geschlagen geben. Schon im Hinspiel tat man sich lange Zeit schwer und gewann dann doch. Nur diesmal gelang es nicht das Ding doch noch zu drehen. Das erste Tor gehörte den Gastgeberinnen, aber die Gäste zeigten sofort, dass sie sich etwas vorgenommen hatten. Mit viel Druck auf die Abwehr gelang es ihnen immer wieder ihre starke Kreisläuferin anzuspielen und diese verwandelte meist sicher. So fiel gleich darauf der Ausgleich und man war zunächst gleich auf (3:3/7.).

Die heimische Abwehr kam mit zunehmender Spieldauer immer besser zurecht und arbeitet gut gegen die Kreisanspiele. Nur den Außen ließ man immer wieder etwas zu viel Raum, was diese sicher nutzen. So kassierte man von außen auch immer wieder Treffer und konnte das Kreisspiel natürlich nicht ganz unterbinden. Das wäre kein Problem gewesen, hätten sich die Gastgeberinnen im Angriff erfolgreicher gezeigt. Da kam selten etwas Zwingendes zu Stande. Entweder man lief sich in der stabilen Abwehr fest oder was das größere Problem war, die Würfe fanden nicht ihr Ziel, waren zu wenig druckvoll oder zu unpräzise. So erzielte man 15 Minuten kein Tor. Tölz kam derweil trotz an sich guter Abwehrarbeit immer wieder durch und zog auf 4:8 weg (22.).

Eine Manndeckung für die Spielmachern der Gäste erweis sich ans hilfreich, aber zu mehr als einem 7:10 bis zu Pause reichte es nicht, auch wenn ab und zu doch wieder die spielerischen Qualitäten der Landsbergerinnen zu sehen waren. Es gelang aber viel zu selten das konsequent zu Ende zu spielen und dann auch sicher zu verwandeln.

Ein schneller Anschlusstreffer machte Hoffnung (8:10/32.) jetzt waren es nur noch zwei Tore Rückstand. Landsberg kämpfte und bemühte sich redlich, aber im Angriff machte man einfach zu viele Fehler, die zu unnötigen Ballverlusten führten. Und es gelangen einfach zu wenige Tore aus dem Rückraum, die erkrankte Manuela Friedrich und ihre einfachen Tore, wurden hier schmerzlich vermisst.

Tölz ließ nicht nach, machte nicht viele Tore, aber kam regelmäßig zum Erfolg. So wuchs der Rückstand wieder (10:15/46.). Mit viel Einsatz und Engagement arbeitete man sicher auf 16:14 heran (53.). Aber die Chancenverwertung blieb das Problem, man musste einfach zu viel Aufwand für ein Tor betreiben. Dann vergab man auch noch zwei Siebenmeter in der entscheidenden Phase, und die Zeit lief davon. Die Gäste ließen nichts mehr anbrennen und freuten sich am Schluss über einen 14:19 Erfolg

„Die Abwehr haben wir heute eigentlich ganz ordentlich gespielt, aber unser Problem lag einfach im Angriff“, fasst Trainerin Doris Antonitsch das Spiel zusammen. „19 Tore zu bekommen muss kein Problem sein, wenn man 25 wirft, da hat es heute einfach gefehlt.“

 

Veronika Stöcker, Ruth Krenss (1), Lena Hierstetter (1), Marina Hereth (3), Barbara Bonfert, Franziska Kemeny, Lisa Hierstetter (4/1), Mary Saro, Simone Rank, Jessica Menius (5), 

 

Jürgen Krenss

 

 

Herren 1 (22.01.2017)

Eine Niederlage die auch Mut macht

 

Zwar haben die Landsberger Handballer in der Bezirksoberliga gegen den TuS Fürstenfeldbruck III mit 31:35 verloren, aber der Spielverlauf war enger, als das Ergebnis zeigt. Mit vollem tollem Einsatz hatte man gleich zu Beginn eine erfolgreiche Aufholjagd hingelegt. So war das dann eine gemischte Gefühlslage nach dem Spiel. Gegen den Tabellenvierten hatte man sich einerseits nicht so viel erhofft, andererseits wäre bei einer konsequenteren Chancenverwertung gegen die Brucker „Altstars“ mehr drin gewesen. So unterlegen war man gar nicht, man musste ja auch ohne den verletzten Alexander Schwarz antreten. Insgesamt ein Auftritt der Landsberger der Mut macht.

Trainer Sofian Marrague begann gegen die doch schon etwas gereiften Gäste mit einer Manndeckung. Das forderte von diesen mehr Laufarbeit. Sie zeigten dabei jedoch auch ihre technischen Fähigkeiten und die Landsberger taten sich im Angriff schwer, da gab es nichts zwingendes. Vielleicht was das etwas zu viel Respekt vor der Erfahrung ihrer, vom Trainer der Regionalliga Mannschaft Martin Wild, angeführten Gegner. So geriet man schnell mit 0:7 (6.) in Rückstand.

Doch nach einer Umstellung auf die 5:1 Abwehr fingen sich die Gastgeber. Die Abwehr wurde stabiler und Dominik Keller bot im Tor eine starke Leistung, er entschärfte einen Wurf nach dem anderen. Im Angriff wurde man konsequenter, mit 6:0 Treffern in Folge war man wieder dran (6:7/13.). Mehrfach hatte am jetzt die Chance zum Ausgleich, doch das Ding ging einfach nicht rein.

Jetzt trafen die auch Brucker wieder (7:10), doch der A- Jugendliche Finn Meier zeigte sich postwendend durchsetzungsfähig und überwand mit einer schönen Aktion Benjamin Kobold im generischen Kasten, auch der war schon mal in Landsberger aktiv.

Die Gastgeber blieben so dran (8:10/20.), die Partie blieb offen. In der 25. Minute gelang dann der umjubelte Ausgleich und kurz darauf markierte Moritz Hierstetter den Führungstreffer zum 23:12 (27.)

Doch zeigte Bruck machte nochmal Druck und war zur Pause wieder mit 15:17 vorne.

Da machten sie im zweiten Durchgang dann weiter und schnell waren sie auf 16:20 weg (32.). Aber auch davon ließen sich die Gastgeber nicht verschrecken. Mit zwei schnellen Toren war man eine Minute später wieder im Spiel (18:20).

Landsberg kämpfte und hatte man immer wieder die Chance zu verkürzen, nutzte die klaren Gelegenheiten jedoch viel zu wenig. So ließ man sich zwar nicht abschütteln, kam aber nie näher als auf 2 Tore an die Gäste heran (24:26/46.). Diese zeigten, dass sie es noch können. Die traumhaft sicheren Kreisanspiele funktionieren immer noch und verwandelt wurde sie nun auch. So wuchs der Rückstand in der letzten Viertelstunde (27:32/54.). Aber Landsberg kämpfte weiter um jeden Ball und beim 29:32 in der 56. Minuten keimte nochmal Hoffnung auf. Doch um den Sieg doch noch herzugeben, waren die Gäste einfach zu clever.

 

Dominik Keller, Michael Juchem, Christoph Stöcker, Christian Eisen, Tom Steber (5), Moritz Hierstetter (5), Tim Ruppelt (3), Gatto Piepenburg (4), Markus Heidner (2), Max Wurst (1), Kai Roth (7), Finn Meier (4), 

 

Jürgen Krenss

 

 

Damen (22.01.2017)

Ein souveräner Sieg, 29:19 gegen den BSC Oberhausen

 

Es dauerte etwas bis die Landsberger Handballerinnen im Heimspiel gegen den BSC Oberhausen ihre Überlegenheit auch in zählbares umsetzen konnten und ihrer Favoritenrolle gerecht wurden. Man ging zwar schnell in Führung (3:1/6.), dann stockte jedoch der Landsberger Angriff. Es kam zu technischen Fehlern, an Konzentration und Präzession im Abschluss fehlte es etwas. Oberhausen dagegen konnte mit zwei schnellen Treffern ausgleichen (3:3/7.). Dann stand die Landsberger Abwehr besser, aber es dauerte bis zur 14. Minute bis das nächste Tor fiel und Ruth Krenss mit einem sicher verwandelten Gegenstoß das 4:3 markierte.

Jetzt kam man immer besser in Fahrt und mit geduldigem Spiel wurde der nächste Treffer erzielt. Hinten blieb die Abwehr stabil und Veronika Stöcker zeigte sich Tor reaktionsschnell. So konnte man den Vorsprung langsam etwas ausbauen. Auch in Unterzahl war man erfolgreich (7:4/16.).

Oberhausen ließ sich aber nicht abhängen, kämpfte und war von außen und aus dem Rückraum erfolgreich (11:8/25.). Doch die heimischen Handballerinnen zeigten jetzt ihre spielerischen Qualitäten und bauten den Vorsprung bis zur Pause auf 14:8 aus.

In der zweiten Hälfte spielte man nicht immer mit dem letzten Druck, hatte aber den BSC gut im Griff. Eine doppelte Unterzahl überstand man ohne Schaden und hielt den guten Vorsprung (19:14/41.). Oberhausen fand kein Durchkommen mehr und Landsberg traf regelmäßig. Die Gäste versuchten zwischenzeitlich mit einer offensiven Deckungsvariante gegenzusteuern. Doch davon ließen sich die Gastgeberinnen nicht beeindrucken, sie nutzen beweglich die sich nun bietenden Räume zu weiteren Treffen. Mit einem 7:0 Lauf zogen die TSV Damen auf 26:14 (51.) spielentscheidend weg. In der Schlussphase kamen auch die Gäste wieder zu Treffern, aber letztlich war das nur noch Ergebniskosmetik.

„Hat ein bisschen gedauert bis wir in Fahrt gekommen sind, aber dann haben die Mädels das sicher nach Hause gespielt“, so das positive Fazit von Trainerin Doris Antonitsch.

Landsberg steht nun weiterhin hintern dem punktgleichen TSV Mindelheim auf dem 4. Tabellenplatz der Bezirksoberliga.

 

Veronika Stöcker, Ruth Krenss (1), Marina Hereth (5), Barbara Bonfert (1), Franziska Kemeny (2), Lisa Hierstetter (5), Mary Saro, Simone Rank (3), Manuela Friedrich (6), Sandra Kohlberg, Jessica Menius (6), 

 

Jürgen Krenss

 

 

Herren 2 (16.01.2017)

Klarer Sieg gegen den Spitzenreiter, 28:23 gegen den SC Weßling

 

Es war einfach schön zu zuschauen. Mit dynamischem, schnellen Handball sicherte sich die zweite Herrenmannschaft der Landsberger Handballer den Sieg im Heimspiel gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer aus Weßling.

Zwar war die Landsberger Bank nicht so üppig besetzt, u.a. waren zwei der A-Jugendlichen die immer dabei sind, mit der 1. Herrenmannschaft iin Memmingen. Aber die, die da waren überzeugten.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase (3:3/8.) übernahmen die Landsberger die Führung und gaben diese fortan nicht mehr ab (8:5/15.). Mit beweglichem Spiel nach vorne und technisch versiert kamen sie immer wieder zum Erfolg, aus dem Rückraum, genauso wie vom Kreis oder von außen. Auch gegen die offensive  Abwehr der Gäste setze man sich immer wieder durch. Die Mannschaft war von Trainer Dirk Meier offensichtlich gut auf den Gegner eingestellt. Der versuchte mit einer Auszeit dagegen zu steuern, aber mit schnellen Beinen stand die Landsberger Abwehr weiterhin sicher. Und dahinter zeigte Felix Kohlscheen immer wieder schöne Parade. So wuchs der Vorsprung auf 14:7 (20.). Die Gäste hielten dagegen und konnten wieder verkürzen, schließlich sind sie ja nicht umsonst Tabellenführer. Aber zu mehr als einem 16:11 zur Pause reichte es nicht.

Die Frage war, würde die junge Landsberger Mannschaft das Niveau auch in der zweiten Hälfte halten können?

Die Antwort kam prompt, mit 3 Toren in Folge bauten sie zu Beginn des zweiten Durchgangs den Vorsprung auf 19:11 aus. Mit Disziplin und System hielten sie den Gegner weiter auf Abstand und ließen sich nicht beirren. Auch als dieser wieder etwas heran (23:19/51) kam, blieben sie ihrer Linie treu. Landsberg legte wieder auf 26:20 vor und brachte den Sieg souverän nach Hause.

„Das war eine sehr ordentliche Leistung, auch die zweite Spielhälfte sind die Jungs konsequent bei ihrer Linie geblieben, ich denke ein verdienter Sieg,“ so ein zufriedener Trainer Dirk Meier nach dem Spiel.

 

 

TSV Landsberg:

Felix Kohlscheen, Florian Redl (1), Florian Hausner (5),, Roderic Fonteyne (5), Lukas Spieß (8/4), Jonas Sirch (2), Marco Keis (1),Niklas Kullmann (4), Markus Gruber (2), 

 

Jürgen Krenss

 

 

Damen (15.01.2017)

 

Stark dezimiert gut mitgehalten, 21:25 gegen Mindelheim

 

Die Liste der Gründe ist fast genauso lang wie die Liste der Spielerinnen die bei den Landsberger Handballerinnen im Heim gegen den TSV Mindelheim gefehlt haben. Berufliche und private Gründe haben dazu geführt, dass gegenüber dem Saisonstart 8 Spielerinnen gefehlt haben. Aber die, die da waren zeigten eine starke Leistung und es hat nicht viel zum Sieg gefehlt.

In der Abwehr hatte man sich bald auf die ungewohnte Besetzung eingestellt und ließ aus dem Positionsangriff wenig zu. Schwieriger war das schon im Angriff. Die daraus entstehenden Ballverluste nutzen die Gäste um mit schnellem spiel nach vorne aus der 1. Oder 2. Welle zum Erfolg zu kommen. In den ersten Minuten war die Partie noch eher ausgeglichen (2:3/5.). Dann setzten sich die Mindelheimerinnen immer mehr ab (3:7/14.). Es sah schon fast so aus als würde das eine deutliche Niederlage. Aber dann steigerte sich der heimische Angriff und es gelang immer wieder die Außen in gute Wurfpositionen zu bringen. Dazu eroberte die starke Abwehr nun öfter den Ball, und man verwandelte die Gegenstöße. Und nach einem schön Rückraumtreffer war man auf ein Tor dran ((7:8/15.). Jetzt war wieder alles offen (10:11/25.). Doch es gelang nicht das in die Pause zu bringen, dazu hätte die Chancenverwertung optimal sein müssen. Mindelheim nützte die sich bietenden Gelegenheiten und mit einem Siebenmeter war waren sie wieder auf 3 Tore vorn (12:15/30.).

Diesen Vorsprung bauten sie nach der Pause weiter aus und profitierten von einer etwas schwächeren Landsberger Phase. Die Gastgeberinnen ließen jetzt einfach einiges liegen und auf die Würfe von außen hatte sich die Mindelheimer Torhüterin nun gut eingestellt. Sie steigerte sich zusehends. Auch wenn Landsberg auch schön heraus gespielte Treffer gelangen, die Erfolgsquote war zu gering. Daraus resultierten wieder etliche verwandelte Gegenstöße, der Abstand wuchs (14:22/46.).

Doch Landsberg kam zurück und verkürzte mit einem 5:0 Lauf (19:22/53.). Die Abwehr war wieder der große Rückhalt, da wurde intensiv gearbeitet. Doch ganz reichte es nicht mehr.

„Mit der  Besetzung war das eine ganz ordentliche Leistung, das passt schon“, war Trainerin Doris Antonitsch ganz zufrieden. Sie hatte sogar selbst noch kurz mitgespielt.

„Die Chancen waren da, wenn wir unsere sicheren Dinger machen, gewinnen wir das,“ blicktenRuth Krenss und Margit Steber  eher mit gemischten Gefühlen auf das Spiel.

 

Veronika Stöcker, Ruth Krenss, Marina Hereth 6/1), Barbara Bonfert (3), Franziska Kemeny (2), Mary Saro, Manuela Friedrich (4), Jessica Menius (6/1), Doris Antonitsch 

 

Jürgen Krenss

 

 

Herren 1 (15.01.2017)

 

Das läuft immer noch nicht, 26:28 Niederlage beim TV Memmingen

 

Sie versuchen alles, es fehlt nicht am kämpferischen Einsatz, aber wieder hat ein Stückchen Glück und vielleicht auch Cleverness gefehlt um zu punkten. So  verloren die Landsberger Handballer in einer umkämpften Partie beim TV Memmingen mit 26:28.

„Wir waren nicht schlechter, haben aber ein paar Fehler zu viel gemacht und etwas Glück hätten wir auch brauchen.“ Das war das Fazit von Abteilungsleiter Roland Neumeyer. Es saß diesmal mit auf der Bank, da Trainer Sofian Marrague wieder die Handballschuhe schnürte um seine Mannschaft im Angriff zu unterstützen. Diesmal fehlte der erkrankte Kai Roth und Moritz Hierstetter war auch gesundheitlich angeschlagen.

Den besseren Start erwischten die Gastgeber (4:2). Die Landsberger Abwehr funktionierte noch nicht so wie geplant. So lagen die Memminger immer vorne. Landsberg blieb aber dran und konnte Mitte der ersten Halbzeit auf ein Tor verkürzen (6:7). Der Ausgleich wollte aber nicht gelingen. Stattdessen zog Memmingen auf 11:6 (23.) weg. Aber der TSV kämpfte und bis zu Pause war man wieder auf 12:15 dran.

 

In der zweiten Halbzeit steigerte sich dann die Abwehr der Landsberger, nun setzte man öfter auf eine weniger offensive 6:0 Variante. So arbeitete man sich langsam wieder heran und konnte zu ersten Mal auch ausgleichen (18:18/39.). Man konnte das Gefühl haben, wenn jetzt der Führungstreffer gelingt kann das Spiel noch kippen. Aber es waren ein paar Fehler zu viel, ein Stück Glück zu wenig und Memmingen legte wieder ein Tor vor. Der TSV kämpfte und hatte ein paar Minuten später wieder ausgeglichen, doch der Führungstreffer wollte einfach nicht fallen. Das Spiel blieb eng (22:22/50.), wieder war man dran. Aber in der Schlussphase lagen die Vorteile bei den Gastgebern

Die Gäste kassierten ein paar Strafzeiten, das nutze die Heimmannschaf t um auf 28:24 weg zu ziehen. Wieder vollzählig verkürzten die Landsberger wieder, aber das reichte nicht mehr um wenigstens auszugleichen.

So blieben die Punkte in Memmingen und der TSV auf dem 12. und letzten Tabellenplatz.

Noch ist für die Landsberger nichts verloren. Die Hinrunde ist noch nicht einmal zu ende, nächsten Sonntag geht es noch gegen Fürstenfeldbruck III. Und die untere Tabellenhälfte ist eng beieinander. Der 8. hat auch nur 2 Punkte mehr wie Landsberg. Aber ist eine Herausforderung in dieser Situation die Trendwende zu schaffen.

 

Dominik Keller, Christoph Stöcker, Tom Steber (1), Christian Eisen (5), Moritz Hierstetter (4), Tim Ruppelt (3/2), Alexander Schwarz (3), Max Wurst (6), Gatto Piepenburg, Mustafa Uyar, Finn Meier, Jonathan Giez, Sofian Marrague (4)

 

Jürgen Krenss

 

 

 Jugend (13.01.2017)

Mit neuen Trikots in die neue Liga

 

Ohne große Probleme hat sich die erste männliche D-Jugend der Landsberger Handballer im Herbst für die Bezirksoberliga qualifiziert. Am 12. Februar geht es gegen die HSG Isar-Loisach los.

Da passt es prima, dass die Zimmerei Hiemer aus Waal die Mannschaft mit neuen Trikots in Vereinsfarben ausgestattet hat.

Das freut auch Trainer Franz Kiss, „die Jungs wollen sich auch in der höheren Liga beweisen, da sind die neue Trikots auch eine gute Unterstützung“. 

 

 Herren 1(19.12.2016)

 

Es kommen harte Zeiten, 31:32 Niederlage beim TSV Mindelheim

 

Allzu gerne hätten die Landsberger Handballer in der Bezirksoberliga einen Sieg mit in die Weihnachtspause genommen. Aber beim auch im Abstiegskampf stehenden und sicher nicht übermächtigen TSV Mindelheim musste man sich mit 31:32 geschlagen geben.

Dabei lag es sicher nicht am Angriff, 31 Tore sind ganz ordentlich und es hätten sogar leicht noch ein paar mehr sein können, gute Chancen waren da. Aber das Problem ist und bleibt z.Z. die Abwehr. Im letzten Jahr noch das Prunkstück, aber heuer gelingt es offensichtlich meist nicht, hier die Abgänge zu kompensieren.

Das Spiel begann gut für die Landsberger, nach nicht mal einer Minute führte man mit 2:0, ein wuchtiger, präziser Wurf des im Rückraum aufgebotenen Alex Schwarz und ein Gegenstoß stimmten optimistisch.

Aber dann gelang es den Gastgeber sich mit einfachen Mittel immer wieder individuell durchzusetzen. Und im Angriff ging es auch nicht mehr ganz so einfach.

Beide Mannschaften taten sich offensichtlich schwer in den Modus „Abstiegskampf“ zu kommen. Die Abstiegsgefahr dämpfte eher, als dass sie Kräfte frei setzte (3:3/4.).

In der Abwehr blieben die Landsberger lange eher passiv. Trainer Sofian Marrague bot eine 6:0 Abwehr auf, sicher ein probates Mittel gegen die Gastgeber. Aber sie stand nicht kompakt genug und es fehlte ein Stück Aggressivität in den Zweikämpfen. Doch im Angriff erspielte man sich immer wieder gute Chancen und war auch erfolgreich. So entwickelte sich eine eigentlich ausgeglichene, torreiche Partie (10:10/15.). Wäre die Abwehrarbeit erfolgreicher gewesen, hätte sich die Landsberger durchaus auch etwas absetzen können. So konnte stattdessen Mindelheim sogar mit zwei Toren in Führung gehen ((13:11/19.). Aber mit guten Angriffsaktionen drehte man das wieder und konnte auch in Unterzahl zweimal verwandeln.

In die Kabine ging man dann mit 17:18, alles war noch offen.

Im zweiten Durchgang zeigten sich die Gastgeber dann zunehmend etwas druckvoller. Landsberg glich zwar nochmal aus (20/20/34.). Dann war aber meist Mindelheim mit bis zu drei Toren vorne. Die Landsberger gaben sich nicht auf und kamen immer wieder zurück. Wieder traf man in Unterzahl und war beim 26:26 (46.) wieder auf Augenhöhe. Aber man kassierte einfach zu leicht Gegentore, verlor im Angriff nun etwas an Präzision und war so schnell wieder hinten (31:28/54.). Jetzt wuchs auf beiden Seiten der kämpferische Einsatz. Dominik Keller im Landsberger Tor entschärfte ein Gegenstoß und man kam wieder heran (31:30/57). In den Schlusssekunden hatte man sogar noch die Chance auf den Ausgleich, aber es sollte nicht sein, diesmal war der gegnerische Torhüter noch dran. Das war zwar schade, ein Unentschieden hätte dem Spiel mehr entsprochen, aber verloren hatte an die punkte schon früher im Spiel.

Jetzt verbringen die Landsberger den Jahreswechsel  auf dem letzten Platz. Jedoch haben am Tabellenende 4 Mannschaften 4:10 Punkte, es ist also noch alles möglich verloren. Allerdings wird es ohne Erfolge gegen die direkten Konkurrenten ganz schwer. Die nächste Gelegenheit dazu besteht auch gleich am 14.Januar beim TV Mindelheim.

 

 

Dominik Keller, Christoph Stöcker, Tom Steber (3), Christian Eisen (7), Moritz Hierstetter (1), Tim Ruppelt, Alexander Schwarz (10), Gatto Piepenburg (2), Kai Roth (8/5), Mustafa Uyar, Finn Meier, Jonathan Giez

 

Jürgen Krenss

 

 

Damen(10.12.2016)

Überzeugender 31:29 Erfolg gegen Ottobeuren II

 

Mit einer überzeugenden Leistung setzten sich die Landsberger Handballerinnen in der Bezirksoberliga gegen den starken Ottobeuren II durch. Damit schließen sie die Vorrunde auf dem 3. Tabellenplatz ab.

Dabei begann die Partie zunächst eher ausgeglichen. Beide Mannschaften legten ein ordentliches Tempo vor um die Gastgeberinnen erzielten gleich den ersten Treffer. Doch auch Ottobeuren beweis Zug zum Tor um mit schnellen beweglichem spiel fanden sie immer wie die Lücke in der Abwehr. Diese hatte  in der Anfangsphase noch nicht die zuletzt gezeigte Stabilität. Besonders in der Mitte hatte man immer wieder Abstimmungsschwierigkeiten. Aber im Angriff war man effektiv und die 2. Welle funktionierte diesmal. So war es in dieser Phase ein Spiel auf Augenhöhe (6.5/8.).

Als die Landsberger Angriffe etwas an Durchschlagskraft verloren konnten sich die Gäste sogar auf 2 Tore absetzen (9:11/17.). aber man war bald wieder in der Spur machte im Angriff mit schnellen Spiel ordentlich Druck und legte selbst vor (16:14/28.). Und mit einem 17:16 ging es dann in die Pause.

 

Mit einem gehaltenen Siebenmeter lieferte die Landsberger Torhüterin Vroni Stöcker gleich den richtigen Auftakt zum zweiten Durchgang. Ihre Mannschaftskameradinnen zogen da gleich nach. In der Abwehr stand man jetzt viel besser und blieb im Angriff weiter erfolgreich.

Mit einem 4:0 Lauf baute man den Vorsprung auf 22:17 (38.) aus. Auch im Überzahlspiel erarbeitet man jetzt sauber die Chancen und verwertete sicher. Man hatte das Spiel im Griff und es gab immer wieder sehenswerte Spielzüge zu sehen (24:19/41.).

Die Damen aus Ottobeuren wollten sich nicht so schnell geschlagen geben und hielten mit viel Einsatz dagegen. Aber die Landsberger 5.1 Abwehr hielt dicht. Besonders in der Mitte war jetzt kaum ein Durchkommen (27:23/50.). Erst in den letzten 10 Minuten ging bei den Gastgeberinnen etwas der spielerische Faden verloren. Das nutzten die Gäste um zu verkürzen (28:26/54.). Aber auch wenn das schnelle Spiel Kräfte gefordert hatte, die Gastgeberinnen nahmen den Kampf an und zeigten viel Moral. 5 Minuten vor Schluss war man wieder auf 4 Tore weg (30:26) und brachte den Sieg dann auch in Unterzahl sicher ins Ziel.

Die Zuschauer waren sich einig, die beiden Mannschaften boten alles was Handball ausmacht.

Zufrieden war dann auch Trainerin Doris Antonitsch, „war heute eine richtig gute Leistung meiner Mannschaft. Schnell gespielt, wenig technische Fehler und keine größeren Durchhänger. Und Ottobeuren gehört für mich neben Gröbenzell und Weßling zu den starken Teams der Liga.

Damit sind wir für die Hinrunde gut im Soll.“

 

Veronika Stöcker, Ruth Krenss (4), Lena Hierstetter (5), Marina Hereth (2) Raphaela Duràn-Kiesling er (2), Barbara Bonfert, Franziska Kemeny (1), Lisa Hierstetter (4/1), Lisa-Marie Hohenadl (2), Manuela Friedrich (5), Rebecca Scheuer, Jessica Menius (6/2)

 

Jürgen Krenss

 

 

Herren 1 (10.12.2016)

Es läuft einfach nicht, auch gegen den SC Unterpfaffenhofen/Germering chancenlos

 

Die Gäste waren als klare Favoriten angereist, immerhin stehen sie unangefochten auf dem zweiten Tabellenplatz. Sie wurden dieser Rolle auch gerecht, spielten schnell und mit Zug zum Tor. Aber so leicht wie es dann wurde, wollten es die Landsberger ihnen eigentlich nicht machen.

Wie Abteilungsleiter Roland Neumeyer nach dem Spiel sagte, „Gegen diese Mannschaft kann man schon verlieren, aber das 21:38 war eindeutig zu hoch.“

Der Start misslang völlig, nach dem 1:1 (2.) gelang einige Zeit fast nichts mehr. Es dauerte bis zu 13. Minute bis der zweite Treffer gelang (2:9).

Da bei hatte man sich ein paar gute Gelegenheiten verarbeitet, brachte den Ball aber einfach nicht im gegnerischen Tor unter, das machte es natürlich mental immer schwerer dagegen zu halten. Man bemühte sich sichtlich kam aber nicht in die Spur.

Die Gäste machten es besser, nutzen die Gelegenheiten, zeigten sich durchsetzungsfähig und treffsicher.

Es war dem Landsberger Torhüter Dominik Keller zu verdanken, dass der Rückstand nicht schneller wuchs. Immer wieder nahm er 100% ige Chancen weg und war der beste Landsberger auf dem Parkett. Trotzdem war man bald aussichtlos hinten (5:14/20.). Frischen Wind brachte dann der Neuzugang Tim Ruppelt ins Landsberger Spiel. Er ist aus beruflichen Gründen zu gezogen und vor kurzem zur Mannschaft gestoßen. Aber auch mit seiner Dynamik und Beweglichkeit konnte er dem Landsberger Spiel keine entscheidende Wende geben. Immerhin wuchs der Abstand nicht weiter, auch wenn die Chancenverwertung schlecht blieb.

Ein Highlight lieferte noch Dominik Keller. Mit den Pausenpfiff brachte einen 40m Wurf im gegnerischen Tor unter, obwohl der Gäste Torhüter eigentlich schon wieder auf seinem Platz war. So ging es mit 9:19 in die Kabine.

In zweiten Hälfte bot sich dasselbe Bild, Landsberg mühte sich, kämpfte, konnte aber weder im Angriff noch in der Abwehr überzeugen. Und wenn es schon mal nicht läuft kommt natürlich auch noch Pech dazu. Etliche Landsberger Würfe landeten am Pfosten oder trudelten eben nicht rein. Und die Gegner konnten sich auch über den einen oder anderen glücklichen Treffer freuen. Auch die Versuche von Trainer Sofian Marrague mit verschiedenen taktischen Mitteln, wie dem 7. Feldspieler oder Manndeckung besser ins Spiel zu kommen, halfen nur vorübergehend. So wuchs der Rückstand weiter zum Endergebnis von 21:38:

Der erste Heimsieg lässt weiter auf sich warten.

 

Dominik Keller, Justus König, Christoph Stöcker, Tom Steber, Christian Eisen, Moritz Hierstetter, Tim Ruppelt, Alexander Schwarz, Gatto Piepenburg, Max Wurst, Kai Roth , Mustafa Uyar, Finn Meier,

 

Jürgen Krenss

Jugend (4.12.2016)

Starke Leistung , 29:20 Erfolg beim TSV Forstenried

 

Mit einer starken Leistung in der ersten Halbzeit sicherte sich die die männliche A-Jugend den souveränen Sieg beim TSV Forstenried.

Im ersten Durchgang setze man nahezu perfekt um was man sich vorgenommen hatte. In der Abwehr ließ man die Gastgeber kaum zur Entfaltung kommen, und im Angriff erspielte man sich zielgerichtet eine Chance nach den anderen die man auch nutzte. Nach anfänglichem Abtasten (2:2/4.) begann man so Tor um Tor wegzuziehen (10:2/14.). Es lief einfach, man hatte die Gastgeber sicher im Griff..

Die Pausenführung von 18:4 war also durchaus aus verdient und entsprach dem Spielverlauf.

Mit dem Vorsprung im Rücken ließ die Konzentration in der zweiten Hälfte deutlich nach. Mit einfachen Fehlern brachte man den Gegner wieder ins Spiel zurück (22:10/41.). Aber man musste keine Angst um die Landsberger haben, mit 29:20 brachten sie, in dem an sich schweren Auswärtsspiel, die Punkte sicher nach Hause.

„Die 1. Halbzeit war sicher eine der besten Leistungen der Jungs  in dieser Saison“, so Trainer Dirk Meier nach dem Spiel, “schade, dass sie das nicht bis zum Ende durchgehalten haben. Aber insgesamt eine gute Leistung.“

 

TSV Landsberg: Leif Erhard, Roderic Fonteyne (2), Tobias Giez (8), Jonathan Giez (7), Oliver Hermann (1), Finn Meier (8), Hazem Al Basier, Markus Vennemann (1), Maximilian Glöttner, Bastian Großmann (2)

 

 

In ungewohnter Besetzung der erste Sieg für die männliche C-Jugend

 

In ziemlich ungewohnter Besetzung musste die männliche C-Jugend beim TSV Neubiberg antreten. Aufgrund zweier Verletzter und mehrerer Absagen hatte man keine Auswechselspieler. Gut, dass man stark von der D1-Jugend unterstützt wurde. Allerdings war die personelle Konstellation natürlich für alle etwas fremd. So war es dann auch kein Wunder, dass am Anfang noch nicht viel zusammenlief und man schnell mit 2:6 in Rückstand geriet.

Aber nach einem frühen Timeout und den entsprechenden Hinweisen von Trainer Florian Horky gingen die Jungs komplett verändert wieder aufs Feld. Sie zeigten was sie können und drehten das Spiel vollkommen. Nach einem 8 Tore Lauf bis zur Halbzeit konnten sie mit einer 8:11 Führung in die Kabine gehen.

Nach der Pause ließen die Jungs nichts mehr anbrennen, profitierten aber auch von häufigen Fehlern des Gegners.

Letztendlich konnte man auch in der Höhe verdient mit 14:24 gewinnen.

Besonderes Lob verdient einmal mehr der sensationelle Zusammenhalt der Mannschaft auf dem Feld wofür es sogar Anerkennung vom Schiedsrichter und dem Neubiberger Trainer gab!

 

Herren 1 (4.12.2016)

Der erste Sieg, 29:25 gegen die SG Biessenhofen/ Marktoberdorf

 

Ihren ersten doppelten Punktgewinn erzielten die Landsberger Handballer in der Bezirksoberliga bei der SG Biessenhofen/ Marktoberdorf.

Aber es dauerte zunächst bis sie sich die Verunsicherung aus den letzten Niederlage legte, in der Pause lag man noch zurück. Erst in der zweiten Hälfte machte man dann die Sache klar.

Zunächst waren die Hausherren vorne (1:4/5.), aber diesmal ließen sich die Landsberger nicht verunsichern und kamen dann langsam besser ins Spiel. Mitte der ersten Hälfte war man dann auf ein Tor dran (6:7/17.). Auch der Ausgleich gelang dann bald (8:8/20.), aber so stabil war das Landsberger Spiel nicht, dass man draus hätte mehr machen können. Hinzu kam eine doppelte Unterzahl die am aber ohne größeren Schaden überstand. Der Einsatz war da, aber es fehlte noch an Präzession. So legten die SG noch mal vor und mit zweit Toren Rückstand ging es in die Kabine (10:12/30.).

Der Beginn der zweiten Hälfte gehörte dann den Landsbergern. Ihnen gelang es jetzt immer zu zeigen was sie wirklich drauf haben und mit einem 6:1 Lauf drehten sie das Spiel zum 13:16(36.).

Die Gastgeber versuchten dagegen zu halten, und verkürzten nochmal doch auf zwei Treffer. Doch nach dem 14:16 (38) legte der TSV nochmal eine Serie hin, und baute den Vorsprung auf 14:20 aus (44.).

In der Abwehr stand man gut, Dominik Keller im Tor war ein sicherer Rückhalt und entschärfte einige gute Chancen. Im Angriff verteilten sich die Tore breit, man traf jetzt aus “allen Lagen“.

Jetzt hatte man das Spiel sicher im Griff. Trainer Sofian Marrague nutzte die Gelegenheit und gab auch den Nachwuchsspielern  Jonathan Giez und Finn Meier mehr Spielanteile. Der Vorsprung wuchs weiter (28:21/56.).

In der Schlussphase wurde es nochmal turbulent. Eine überraschende Strafzeit für den Landsberger Torhüter Dominik Keller führte zur Verwirrung auf der Landsberger Bank. Eine weitere Strafzeit war die Folge. So stand auf einmal nur noch zu viert auf dem Feld und im Tor kam Ersatzmann “Michael Juchem“ doch noch zum Einsatz. Aber auch er konnte nicht verhindern, dass die Gastgeber das nützen, um noch zum Endstand von 25:29 zu verkürzen. An dem letztlich verdienten und klaren Erfolg änderte das jedoch nichts mehr.

Ein Stück erleichtert war nach dem Spiel auch Sofian Marrague, „Wichtig it, dass wir jetzt auch mal zwei Punkte mitnehmen. Wir sind sicher noch auf der Höhe unseres Leistungsvermögens, da ist schon noch Luft nach oben. Aber die Jungs haben wieder gekämpft, sind beim Rückstand ruhig geblieben, haben so den Kopf besser frei bekommen und letztlich hier eindeutig gewonnen.“

Die „rote Laterne“ haben die Landsberger damit abgegeben und sind auf den 9. Tabellenplatz vorgerückt.

 

Dominik Keller, Michael Juchem, Finn Meier (1), Tom Steber (6/2), Christian Eisen (4), Moritz Hierstetter (3), Alexander Schwarz (2), Gatto Piepenburg (2), Max Wurst (3), Jonathan Giez, Kai Roth (6/2), Mustafa Uyar (2),

 

Jürgen Krenss

 

Damen  (4.12.2016)

Deutlicher als nötig, 29:16 Niederlage gegen beim SC Weßling

 

So unterlegen wie es das Ergebnis aussehen lässt aussehen lässt, waren die Landsberger Handballer beim ungeschlagenen Spitzenreiter der Bezirksoberliga gar nicht.Man stellte gegen eine hervorragende Abwehr und hatte dabei den gegnerischen Rückraum sicher im Griff, dahinter stand dann noch eine aufmerksame Veronika Stöcker im Tor.

Auch im Angriff zeigte man gegen die meist körperlichen überlegenen Gastgeberinnen das spielerische Potential, das in der Mannschaft steckt und kam so zum Torerfolg.

So sahen die die ersten 15 Minuten auch recht vielversprechend aus. Bis zum 4:5 konnte man gut mithalten

Doch nun schlichen sich wieder die Fehler ein, mit denen man in den letzten Spielen zu kämpfen hatte. Man machte einfach zu viele technische Fehler und die Pässe kamen nicht so an wie sie sollten. Trotzdem erarbeitete man sich immer wieder gute Chancen, schaffte es jedoch zu oft nicht den Ball dann auch an der guten Weßlinger Torhüterin vorbei zu bringen. Das alles führte natürlich zu einfachen Ballgewinnen für Weßling, die diese mit präzisen Gegenstoßpässen in Tore ummünzten.

So wuchs der Rückstand auf 6:10 (21.). Die Landsbergerinnen kämpften sich nochmal auf zwei Tore heran. Bis zu Pause wurden daraus dann doch wieder vier (9:13/30.).

Zu Beginn der zweiten Hälfte gelang noch der Anschlusstreffer. Mit guter Abwehrarbeit machte man es zwar den Gegnerinnen weiterhin schwer zum Torerfolg aus dem Positionsangriff zu kommen. Aber an der Fehlerquote im Angriff änderte sich nichts. Leider schenkte man ein ums andere Mal den Ball her. Weßling nutze die sich bietenden Gelegenheiten sicher zu einfachen Gegenstoßtoren, da gab es auch für Veronika Stöcker nichts zu halten. So war die Partie dann beim 13:19 (42.) eigentlich entschieden. Da nütze aller Einsatz bei den Landsbergerinnen nichts, man schaffte es nicht mehr den Schalter nochmal umzulegen. So wurde es am Schluss richtig deutlich

„Richtig schade, dass wir vorne nicht ins Spiel gefunden haben und sich die Mädels so nicht für ihre Leistung in der Abwehr belohnt haben.“

 

Veronika Stöcker, Ruth Krenss (1), Lena Hierstetter, Marina Hereth (4/1) Raphaela Duràn-Kieslinger (4/1), Barbara Bonfert, Franziska Kemény, Mary Saro, Lisa Hierstetter Simone Rank (1), Manuela Friedrich (4), Sandra Kolberg, Rebecca Scheuer, Jessica Menius (1) 

 

Jürgen Krenss

 

Herren 2 (26.11.2016)

Ungefährdeter Erfolg 30:24 gegen den HC Gauting

 

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung sicherte sich die zweite Herrenmannschaft der Landsberger Handballer den Sieg im Heimspiel gegen den HC Gauting.

Die ersten Minuten verliefen noch ausgeglichen (2:2/4.). Dann stabilisierte sich die heimisches Abwehr zusehends und mit engagiertem Spiel nach vorne begann man sich einen Vorsprung zu erarbeiten (6:3/10.). Gauting kam immer wieder heran (9:8/17.), doch die Gastgeber behielten die Nerven, zeigten eine gute kämpferische Einstellung und zogen wieder weg (13:9/21). Der Vorsprung schmolz zwar bis zur Pause wieder auf ein Tor zusammen (15:14), aber Angst haben musste man irgendwie nicht um die Landsberger haben. Wenn nötig konnte man immer noch auf die kämpferische Einstellung setzen.

Nach dem Seitenwechsel kassierte man dann noch mal den Ausgleich (16.16/34.), aber dann fanden die Gastgeber aber immer besser zu ihrem Spiel. Sie gingen in Führung (23:20/46.) und gaben diese bis zum Ende nicht mehr ab. Auch Unterzahlsituationen überstand man gut.

Am Schluss legte die junge Truppe noch einen 3:0 Lauf hin und gewann so das Spiel mit 30:24.

Sichtlich zufrieden war dann auch Trainer Dirk Meier, “ das war eine gute geschlossene Leistung, die Jungs haben diszipliniert und mit Einsatz gespielt und so verdienst gewonnen.“

 

TSV Landsberg:

Felix Kohlscheen, Leif Erhard, Phillip Scharnagl (4), Felix Stütz (4), Roderic Fonteyne (4), Niklas Kullmann (5), Markus Gruber, Florian Redl (1/1), Kai Förster (4), Lukas Spieß (4/1), Finn Meier (2), Jonas Sirch (1), Marco Keis (1),

Damen (26.11.2016)

Am Ende ein klare Sache 26:12 Sieg gegen den TSV Gilching

 

Gegen den TSV Gilching wollten die Landsberger Damen sichtlich von Beginn an gar keinen Gedanken an die deutliche Niederlage vom letzten Wochenende aufkommen lassen. Man begann mit schnellem Angriffsspiel, doch litt einige Zeit lang darunter die Präzession. Und die Gegnerinnen hielten durchaus mit. Sie waren in der Abwehr schnell auf den Beinen und boten auch wurfgewaltige Rückraumspierinnen auf. Die heimische Abwehr agierte da zunächst etwas zu zurückhaltend und  ließ den Gilchingerinnen viel Raum. So war es lange Zeit eine Partie auf Augenhöhe. (4:4/13.). Gilching arbeitete viel und nutze Landsberger Fehler in dieser Phase konsequent. Ihre Führung war zu dieser Zeit auch auf Grund der mangelnden Chancenverwertung der Gastgeberinnen, nicht unverdient (5:7/18.). Etliche schön heraus gespielte Chancen wurden nicht verwertet.

Aber die Landsbergerinnen blieben geduldig und wurden immer stabiler, vor allem in der Abwehr stand man jetzt kompakter agierte ein Stück offensiver. In der 23. Minute hatte man wieder ausgeglichen (8:8). Und in die Pause ging man mit einem (11:9).

Dann kam in der zweiten Hälfte die stärkste Phase der Gastgeberinnen. Die Abwehr arbeitet nun weiter konsequent und nahm die starken Rückraumwerferinnen der Gäste nun früher an. Die offensive 5:1 Abwehr funktionierte und die daraus folgend Gegenstöße wurden verwandelt. Auch im Positionsangriff zeigte man nun die spielerischen Qualitäten, agierte konzentriert und warf sicher. Überzahlsituationen wurde clever genutzt. Die Tore fielen im Minutentakt. So zog man binnen 7 Minuten auf 18:10 weg und hatte den Gegner sicher im Griff. Eigentlich war die Partie entscheiden, Gilching konnte da nicht mehr dagegen halten.

Trainerin Doris Antonitsch nutze das um viel zu wechseln, dadurch kam in die Angriffe etwas aber ein Bruch, aber die Abwehr stand weiter stabil. Insgesamt ließ man in der zweiten Hälfte nur 3 Gegentreffer zu. Zum Ende hin machten die Landsbergerinnen nochmal Druck im Angriff  und vergrößerten den Abstand bis Endergebnis vom 26:12.

„Wir haben heute ein bisschen gebraucht bis es lief,“ so Doris Antonitsch nach dem Spiel. “Aber die zweite Halbzeit war dann so wie ich mir das vorstelle, haben die Mädels gut gemacht.“

 

Veronika Stöcker, Ruth Krenss (3), Lena Hierstetter (4), Marina Hereth (2) Raphaela Duràn-Kieslinger (2/1), Barbara Bonfert, Franziska Kemény, Mary Saro, Lisa Hierstetter (3/3), Lisa-Marie Hohenadl (2), Manuela Friedrich (2), Sandra Kolberg (1), Rebecca Scheuer (2), Simone Rank, Jessica Menius (5) 

 

Jürgen Krenss

Herren 1 (26.11.2016)

Daheim bleibt es schwierig, deutliche Niederlage gegen die HSG Gröbenzell-Olching

 

Gerne hätten die Landsberger Handballer an die gute Leistung aus dem Spiel beim TSV Gilching angeknüpft, doch das gelang nur zu Beginn, und dann verlor man richtig den Faden. So musste man wieder eine deutliche 30:40 Heimniederlage hinnehmen.

Anfangs sah es noch ganz gut aus. Der Auftakttreffer der Gäste war schnell ausgeglichen und man konnte sogar zwei Tore vorlegen (4:2/7.). Zunächst war es dann eine Partie auf Augenhöhe. Die Gäste glichen zwar wieder aus und legten auch mal vor. Aber die Landsberg zog immer wieder nach. Zum letzten Mal waren sie dann in der 20. Minute vorne (9:8). Dann tat man sich im Angriff immer schwerer zum Torerfolg zu kommen. Zu oft fehlte die notwendige Präzession im Passspiel und den Aktionen die Klarheit. Die Gäste dagegen setzten sich mit dynamischem Angriffsspiel immer wieder durch. So gerieten die Landsberger bis zur Pause in einen 12:16 Rückstand.

Den Trend konnte man zu Beginn der zweiten Hälfte stoppen zwar wuchs der Vorsprung kurzzeitig auf 5 Tore aber im Angriff gelang jetzt wieder mehr. Im der 34. Minute sah es dann so aus als wäre man auf dem weg die Partie zu drehen, man war auf 17:21 dran und selbst im Ballbesitz. Doch es gelang nicht auf 3 Tore zu verkürzen. Stattdessen kassierte man wieder einen Gegentreffer. Zusehends bekam man gegen die HSG Probleme in der Abwehr. Immer wieder tanzten die beweglichen Angreifer die Landsberger Abwehr regelrecht aus. Die ließ vieles an Kompaktheit, die in der letzten Saison eine Stärke war, vermissen und agierte zu statisch. Dadurch kam man auch nicht in das Gegenstoßspiel, eigentlich eine der schärfsten Waffen der Landsberger.

Da nütze es auch nicht, dass man im Angriff immer wieder erfolgreich war. Gröbenzell-Olching war einfach effektiver und hatte mit der heimischen Abwehr wenige Probleme. So gelang es nicht zu verkürzen (22:27/44.). Trainer Sofian Marrague versuchte mit verschiedenen taktischen Mitteln noch etwas zu bewegen und riskierte mehr. Doch auch der 7. Feldspieler oder Umstellungen in der Abwehr griffen nicht. Die Gegner blieben effektiv und nützten die sich bietenden Gelegenheiten. So blieben auch 4 Landsberger Tore in Folge in den Schluss Minuten nur noch Ergebniskosmetik, 40 Gegentore sind einfach zu viel.

So blieb nur die Hoffnung, dass es am nächsten Wochenende bei der SG Biessenhofen-Marktoberdorf besser läuft. Allerdings haben die bei der HSG Gröbenzell-Olching gepunktet, das wird also alles andere als einfach..

Dominik Keller, Felix Kohlscheen, Christoph Stöcker (3), Tom Steber (4), Christian Eisen (5), Moritz Hierstetter (4), Roderic Fonteyne, Alexander Schwarz (5), Gatto Piepenburg (2), Max Wurst (5), Kai Roth (2/1), Mustafa Uyar,

 

Jürgen Krenss

Herren 1 (19.11.2016)

Wieder Stabilität gewonnen, 28:28 gegen den TSV Gilching

 

Das Unentschieden der ersten Herrenmannschaft gegen den TSV Gilching ist so ein Ergebni,s bei dem man an Schluss nicht weiß, hat man nun einen Punkte gewonnen oder einen verloren. Und eigentlich gilt in diesem Fall beides. Sieht man das 28:28 vor dem Hintergrund des bisherigen Saisonverlaufs, ist ein Punkt in Gilching auf jeden Fall ein Gewinn. Gerade die letzte deutliche Niederlage gegen Weilheim war für die Landsberger schon ein Brocken der verarbeitet werden musste.

Wenn man sich aber den Situation am Ende des Spiels anschaut, 40 Sekunden vor Schluss führte Landsberg noch und kassiert dann, wenn auch in Unterzahl, den Ausgleichstreffer kann man das schon auch als verlorenen Punkt einordnen.

Die Landsberger präsentierten sich in Gilching deutlich stabiler wie zu Letzt. Diesmal legte man vor, statt in Rückstand zu geraten (4:2/6.). Erst nach einem guten Drittel konnten die Gastgeber ausgleichen und ihren 4:0 Lauf zur 6:9 (14.) Führung nutzen. Doch die Landsberger ließen sich davon nicht beeindrucken und hatten bald wieder ausgeglichen (11:11/21.). Bis zur Pause blieb die Partie ausgeglichen, erst in den letzten Minuten vor dem Halbzeitpfiff gelang es den Landsbergern wieder auf 17:15 vorzulegen.

Gegen die sehr effektiv spielenden Gastgeber, kaum eine der sich bietenden Chancen ließen sie ungenutzt, konnte der Vorsprung nicht gehalten werden (18:18/34.). Die Gastgeber machten da weiter und begannen sich einen Vorsprung zu erarbeiten und waren schließlich 4 Tore (21:25/51.) vorne. Doch die Gäste vom Lech hielten dagegen. Es war der Tag von Moritz Hierstetter, erglänzte mit 10 Toren aus dem Rückraum. So kam man zurück und hatte kurz vor Schluss nicht nur ausgleichen, sondern lag sogar einen Treffer Vorne (28:27/59.). Allerdings kassiert man auch noch eine Strafzeit für die letzten Minuten. Dann nahmen die Gastgeber eine Auszeit und mit einem schönen Spielzug nutzen sie ihre Überzahl und glichen nochmal aus.

Nur kurz trauerte der Landsberger Trainer Sofian Marrague dem Punkt nach, „wäre schon schön gewesen, hier zugewinnen. Aber ich denke wir haben ein gutes Spiel gemacht und ein Punkt in Gilching ist auch nicht schlecht, für mich ist das ein gewonnener Punkt! Die Trainigsarbeit der letzten 3 Wochen hat uns gut getan. Die Mannschaft zieht mit und tritt geschlossen auf. Um so ein Spiel auch zugewinnen, sind wir bei vielen Kleinigkeiten noch nicht sicher und effizient genug. Daran arbeiten wir, das wird schon.“

 

Dominik Keller, Christoph Stöcker, Tom Steber (3), Christian Eisen (3), Moritz Hierstetter (10), Markus Heidner, Alexander Schwarz (4), Gatto Piepenburg (1), Max Wurst (2), Kai Roth (5/2), Johnny Giez, Roderic Fontenyne

 

Jürgen Krenss

Jugend (19.11.2016)

Keine großen Probleme Die eigene Linie gehalten und konsequent zu Ende gespielt

 

Auch mit kleinem Kader hatte die männliche A-Jugend keine großen Probleme beim Eichenauer SV.

Zwar verschlief man zunächst den Start etwas (2:3/6.). Aber nachdem Trainer Dirk Meier in der Abwehr umgestellt hat hatte man den Gegner immer besser im Griff (5:4/12.). Bis zu Pause ließ man dann keine Gegentor mehr zu und konnte mit einem beruhigenden14:4 in die Kabine gehen.

Da machte man dann in der zweiten Hälfte weiter. Mit einer stabile Defensive und geduldig ausgespielten Angriffen kam man regelmäßig zum Erfolg. Von einem kurzen aufbäumen der Gastgeber ließ man sich nicht beeindrucken und konnte sich so über ein auch in dieser Höhe verdientes 28:13 freuen.

 

TSV Landsberg: Leif Erhard, Jakob Wind (2), Tobias Giez (5), Jonathan Giez (6/2), Oliver Hermann (1), Finn Meier (8), Hazem Al Basier, Florian Hauser (4), Bastian Großmann (2),

 

 

Aufstieg in die Bezirksoberliga gesichert

 

Die männliche D1 Jugend spielte am Samstag in Sonthofen ihr letztes Turnier. Leider hatte Mindelheim kurzfristig abgesagt. So wurde das Spiel gegen Sonthofen vorgezogen.

Gegen die unbequemen Allgäuer machten es die Landsberger im Angriff ganz gut nur in der Abwehr fehlte etliches an Konzentration und Kampfbereitschaft.

Trotzdem ging es einer 12:7 Führung für Landsberg in die Halbzeit. Trainer Franz Kiss forderte in der Pause im Angriff weiter konzentriert den Abschluss zu suchen. In der Abwehr fanden die Jungs , wie schon in der ersten Hälfte, nicht zu einer geschlossenen Teamleistung und im Angriff wurde des öfteren trotz der Mahnung unkonzentriert der Abschluss gesucht. Die Folge davon war das Sonthofen nicht nur ausgleichen konnte (13:13) sondern sogar kurz vor Schluss mit 15:16 in Führung ging. Aber am Schluss konnten sich doch noch die Lechstädter mit 24:22 durchsetzen und belegen nun den zweiten Platz mit 13:3 Punkten. Damit ist der Aufstieg in die Bezirksoberliga geschafft. Ab Januar geht es dann weiter in der neuen Liga weiter.

 

TSV Landsberg: Björn Weibels, Sven Weibels, Steffen Leinich, Rico Jahn, Ben Wasiniewski, Simon Ontl, Robin Ontl, Jan Birner, Moritz Schneider.

 

Die männliche D2-Jugend trat zeitgleich zu Hause gegen Weßling und Gauting an. Gegen Weßling gelang ein 16:9 Erfolg in dem die Jungs zeigten, dass sie langsam zu einer Mannschaft zusammenwachsen. Die anschließende hohe 6:22 Niederlage gegen den haushohen Favoriten aus Gauting war zu erwarten und ist kein Beinbruch. Da Gauting definitiv eine Liga zu niedrig spielt und mit ihrer körperlichen Überlegenheit jede Mannschaft in dieser Liga dominieren kann.

 

Kader: Simon Urban, Florian Jakob, Paul Bachmann, Marius Wiesenbauer, Bastian Krischker, Noah Lesmeister, Shane Voß, Elias Schukies, Valentin Eichemeier

 

 

 

Eine Mannschaft mit Potential

 

Mehr als "mithalten" kann unsere weibliche D -Jugend in der Bezirksliga. Die Ergebnisse spiegeln im Moment zwar noch nicht das spielerische Potenzial, das in dieser Mannschaft steckt, wieder. Sie sind schnell, sie sind wild, sie entwickeln eine tolle Übersicht. Was noch fehlt ist der nötige Druck hinter den Würfen um auch gegen starke Torhüterinen zum Erfolg zu kommen. So bleibt in vielen schön herausgespielten Aktionen noch der Torerfolg aus.

So mussten sich die Mädchen nach einem tollen Spiel gegen Gröbenzell mit 11:16 geschlagen geben.

Im zweiten Spiel gegen Herrsching viel das Ergebnis auf Grund der doch sehr verschiedenen körperlichen Voraussetzungen, mit 10:25 viel zu hoch aus.

Zufrieden sind auch die Trainerinnen Doris Antonitsch und Brigitte Heinecke, „schön ist, das mit jedem Spiel wachsende Selbstbewusstsein einzelner Spielerinnen zu sehen. Jetzt warten wir mit Spannung auf die Rückrundeneinteilung. Da werden wir nämlich ordentlich mitmischen!“

 

Miriam Licht (2), Sonja Heinicke (2), Maya Jorasch (4), Anna Scheffler, Anne Belozerkovski, Ariana Ganea, Johanna Juchem (1), Laura Fleer, Emma Schindelmann 2, Anne-Marie Belozerkovski, Leonie Silberhorn, Ann-Kathrin Scheraus (3)

 

 

Damen (19.11.2016)

Chancenlos, bittere Niederlage gegen den HCD Gröbenzell II

 

Gegen einen HCD Gröbenzell II in Bestbesetzung waren die Landsberger Handballerinnen chancenlos. Die Gastgeberinnen traten in Bestbesetzung an und zeigten sich auf allen Positionen blitzschnell und gefährlich gut besetzt.

Gut es hätten nicht gleich 42 Gegentore sein müssen. Aber die schon beim Spiel in Oberhausen zu beobachteten technischen Fehler, konnten in Gröbenzell nicht durch kämpferischen Einsatz wett gemacht werden. Sie wurden von hoch motivierten, technisch versierten Gegnerinnen kompromisslos bestraft. Immer wieder mal war man gegen die schnellen Angreiferinnen in der Abwehr einen Schritt zu langsam. Daher rührten auch die schmerzlichen 8 Zeitstrafen.

Der erste Treffer gelang noch den Landsbergerinnen, dann tat man sich gegen offensive die 3:2:1 Abwehr sehr schwer. Gröbenzell bot hier eine beeindruckende Leistung. Der Landsberger Rückraum entfalteteWirkung gegen eine aufmerksame Torhüterin der Gastgeber. Selten bekam man einen strukturierten Spielaufbau hin.

Die sonst so gefährlichen Tempogegenstöße Gröbenzells hatte man noch einigermaßen im Griff, einige Male lief man die langen Pässe ab. Aber die schnellen variantenreichen Positionsangriffe stellen die Landsberger Abwehr immer wieder vor große Probleme. So war der eigentlich schon entscheidende 5:20 Rückstand zu Pause eine logische Konsequenz.

Etwas besser lief die zweite Hälfte, trotz des großen Pausenrückstandes boten die Landsbergerinnen eine engagierte 2. Halbzeit. Sie gaben sich nicht auf und kämpften weiter. Jetzt gelangen auch immer wieder Torerfolge. Am Schluss stand dann ein 20:42 an der Anzeigentafel.

Trainerin Doris Antonitsch zollte dann auch den Gegnerinnen Respekt, „so wie Gröbenzell heute gespielt hat, ist das für mich die beste Mannschaft der Liga. Wir dagegen sind aber schon etwas unter unseren Möglichkeiten geblieben, unsere Fehlerquote war einfach zu hoch, da müssen wir stabiler spielen.“

 

Veronika Stöcker, Ruth Krenss (1), Lena Hierstetter (4), Marina Hereth (1) Raphaela Duràn-Kieslinger (3/1), Barbara Bonfert, Franziska Kemény (1), Rebecca Scheuer, Lisa Hierstetter, Lisa-Marie Hohenadl (2), Simone Rank, Manuela Friedrich (2), Sandra Kolberg, Jessica Menius (5/1), 

 

 

Jürgen Krenss

 

Damen (12.11.2016)

Gut gekämpft! Im Schlussspurt 23:22 gewonnen

 

 Trainerin Doris Antonitsch, hatte vorher schon vor dem Gegner gewarnt. Man darf sich vom Tabellenplatz des BSC Oberhausen nicht täuschen lassen, der BSC hahat mehr drauf, wie das Punktekonto glauben machen will.

Und so präsentierten sich die Gastgerberinnen als kampfstarke Mannschaft die unbedingt ihren ersten Saisonsieg erreichen wollten. Und das heimische Publikum wollte auch das seine dazu tun. Entsprechend war auch die Stimmung in der Halle in Huglfing, da brodelten manchmal die Emotionen auf den Rängen ganz schön.

Nicht dabei sein konnte Manuela Friedrich, aber dafür feierte Mary Saro ihr Comeback im Spiel.

Die junge BSC Mannschaft baute auf eine sehr offensive Abwehr und zeigte sich laufstark. Das erwies sich zu Beginn als gutes Rezept gegen die TSV Damen, die etwas brauchten bis sie ins Spiel fanden (0:4/5.). Mit etlichen technischen Fehlern im Angriff erleichterte man den Gastgeberinnen Ballgewinne, die diese in schnelles Spiel nach vorne umsetzen.

Dann kam Landsberg zusehends in Gänge und begann aufzuholen (4:5/9.). Aber der BSC zog nochmal auf 6:10 (23.) weg. Dem Landsberger Angriffsspiel fehlte immer wieder mal die notwendig Struktur, allzu oft ließ man sich durch die offensive Spielweise der Gastgeberinnen zu unvorbereiteten Abschlüssen verleiten. Aber mit einer immer stabileren Abwehr im Rücken, arbeitet man sich wieder heran und konnte kurz vor der Pause sogar noch zum ersten Mal in Führung gehen (12:11). Damit ging es dann auch in die Kabine.

Nach einem ausgeglichenen Beginn der zweiten Hälfte hatten zunächst die Gastgeberinnen wieder die Nase vorn (15:17/42.). Aber weiter konnten sie sich nicht absetzen. Landsberg blieb dran, immer wieder gelang der Ausgleich. Das Spiel war und blieb eng, geprägt wurde es vom kämpferischen Einsatz auf beiden Seiten. Die Schlussphase musste die Entscheidung bringen. Wieder glich der TSV aus (20:20/51.). Oberhausen legte nochmal einen Treffer vor, dann gelangen den Landsbergerinnen 3 Treffer in Folge zum 23:21(58.). Zwar konnten die der BSC noch ein Tor erzielen, aber den Ausgleich ließen die TSV Damen nicht mehr zu. „Puh, einfach in irres Spiel!“, so Lena Hierstetter nach dem Spiel

 

„Die Mannschaft wollte dieses Spiel unbedingt gewinnen und hat sich in keiner Spielsituation davon abbringen lassen. Auch wenn es technische Mängel und Fehlwürfe gab, wurde das gemeinsam getragen“ lobt Trainerin Doris Antonitsch. „Besonders hervorzuheben ist das emotional disziplinierte Spiel meiner Mannschaft. In diesem Hexenkessel wahrlich kein leichtes Unterfangen!

 

Veronika Stöcker, Ruth Krenss, Lena Hierstetter (3), Marina Hereth (1) Raphaela Duràn-Kieslinger (5), Barbara Bonfert, Franziska Kemény, Rebecca Scheuer, Lena Hierstetter (4/3), Lisa-Marie Hohenadl (5), Simone Rank, Sandra Kolberg, Jessica Menius (4/1), Mary Saro (1),

itet die weibliche D-Jugend. Sie trifft am Sonntag in Wolfratshausen zuerst auf den TSV Herrsching und dann später noch auf die HSG Isar-Loisach

 

Jürgen Krenss

 

Jugend (13.11.2016)

Schön anzuschauen!

 

Im Spiel gegen Herrsching fehlte es beim Wurf noch an der Präzision. In der Abwehr konnte man nicht alle Durchbrüche gegen die körperlich überlegene Mittelspielerin verhindern. Daher ging das erste Spiel mit 8:14 verloren.

Aber schon hier konnte man erkennen, wie gut sich die Mädels spielerisch entwickeln. Ein gutes Miteinander sowohl im Angriff wie auch in der Abwehr. Verstärkt durch die gut aufgelegte Torhüterin Mona Hilbert. Hier wächst ein tolles Team heran.

 

Belohnt wurde dieses Spielverständnis im zweiten Spiel gegen Isar-Loisach. Mit sehenswerten Kombinationen und schnellem Spiel gewannen die Landsbergerinnen verdient 20:15.

 

Mona Hilbert, Miriam Licht 3, Sonja Heinicke 2, Maya Jorasch 4, Anna Scheffler, Anne Belozerkovski, Ariana Ganea, Johanna Juchem 2, Emma Schindelmann 4, Laetizia Michael 5, Anne-Marie Belozerkovski, Leonie Silberhorn, Ann-Kathrin Scheraus

 

 

Jugend (29.10.2016)

Die eigene Linie gehalten und konsequent zu Ende gespielt

 

Einen nie gefährdeten 35:20 Sieg erzielte die männliche A-Jugend im Heimspiel gegen den TSC Sonthofen.

Im Gegensatz zum Spiel in Murnau am letzten Wochenende war man fast vollständig besetzt und Trainer Dirk Meier hatte so auch noch Spieler auf der Bank sitzen. Die Landsberger gingen schnell in Führung (2:0/3.) und bauten diese weiter aus. Man spielte konsequent das was man sich vorgenommen hatte und konnte so den Vorsprung kontinuierlich vergrößern. Zur Pause lag man bereits mit 15:8 vorne. Ähnlich überlegen gestaltete man die zweite Spielhälfte und hatte bald 10 Tore Vorsprung (23:13/43.).

Diesmal war Dirk Meier mit seiner Mannschaft zufrieden, “ heute hat man gesehen was die Jungs drauf haben wenn sie ihre Aktionen konsequent zu Ende zu spielen. Schön, dass sich die Tore auf so viele verteilen.“

 

TSV Landsberg: Jakob Wind, Roderic Fonteyne (6/1), Tobias Giez (4), Jonathan Giez (4), Oliver Hermann (1), Finn Meier (3), Hazem Al Basier, Florian Hauser (8), Maximilian Glöttner (2), Bastian Großmann (1),

 

 

Ein Lehrjahr für die männliche C-Jugend

 

Ein anspruchsvolles Lehrjahr ist diese Saison für die männliche C-Jugend. Nur eine gute Handvoll Spieler fällt zurzeit in diese Altersklasse, so dass man darauf angewiesen ist, dass aus der D-Jugend Verstärkung dazu kommt. So trifft dann eine sehr junge Landsberger Mannschaft immer wieder auf Gegner die teilweise 2 Jahre älter und auch entsprechend körperlich überlegen sind.

Es war schon klar, dass das dieses Jahr keine einfache Saison für die Jungs wird,“ so Trainer Florian Horky. „Da gibt es meist deutliche Niederlagen, aber wichtiger ist, dass sie weiter Spielpraxis sammeln können und sich auch technisch weiter entwickeln. Es kommt darauf an was sie zeigen, nicht wieviel besser der Gegner ist. Und wenn sie nächstes Jahr wieder mit den anderen aus der jetzigen D-Jugend zusammen als C-Jugend spielen, verfügen sie schon über einige Erfahrung in der Spielklasse.“

Und die Mannschaft macht das recht gut. Gegen einen körperlich deutlich überlegenen SV München Laim zeigte man oft schöne Aktionen und Durchsetzungswille. Immer wieder gelang es mit viel Einsatzwillen sich gegen die massive Gästeabwehr durchzusetzen. Sicher es wurde am Schluss eine deutliche 16:33 Niederlage. Aber man hatte sich nie aufgegeben und eben auch selbst 16 Tore erzielt.

 

TSV Landsberg: Janik Jädtke, Robin Ontl (7), Nick Jochim (2), Paul Schweitzer (2), Niklas Küpper, Moritz Schneider (2), Jan Birner, Vincent Rengier (1), Robert Scheffler, Mark Wattalik (2)

 

Jürgen Krenss

 

Herren 1 (29.10.2016)

Schwierige Zeiten, auch dem TSV Weilheim unterlegen

 

Es sind schwierige Zeiten für die 1. Herrenmannschaft der Landsberger Handballer. Auch im Heimspiel gegen den TSV Weilheim wurde es nichts mit dem ersten Heimsieg. Dass man unbedingt wollte, war zu sehen, aber sonst passte nicht an diesem Abend im Sportzentrum, es war nicht der Tag der Gastgeber. Zunächst mal war es sichtlich ungewohnt für die Landsberger ohne Haftmittel zu spielen, die Gäste wollten das nicht und ohne ihre Zustimmung blieb der Harztopf zu. Das sehen die Regeln im Bayerischen Handball so vor. Da ging dann so mancher Wurf knapp drüber und mancher Pass kam nicht sicher an, auf jeden Fall ein Handicap. Dann kassierte man deutlich mehr Strafzeiten, 9:1 war am Schluss das Verhältnis. Das machte es zusätzlich schwer.

Das erste Tor der Gäste konnte man noch schnell mit einem verwandelten Siebenmeter ausgleichen. Aber gleich drauf hieß es zum ersten mal 2 Minuten Strafzeit für Landsberger. Und Weilheim präsentierte sich nicht unbedingt als spielerisch überlegen, aber als eine stabile Mannschaft, die die sich bietenden Gelegenheiten zu nutzen wusste. So legten sie zum 1:4 (8.) vor. Dann stabilisierte sich das Spiel der Gastgeber, der Angriff funktionierte jetzt besser und die Gäste konnten nicht von leichten Ballverlusten profitieren. Die Abwehr war während des ganzen Spiels sowieso der stärkere Teil. So war man bis zur 15. Minute wieder auf 5:6 dran. Die Partie war wieder offen. Dann kam es zu einen umstrittenen Wechselfehler, aber die Unparteiischen entschieden nach längeren Diskussionen gegen Landsberg. Eine Strafzeit hatte man schon und zusätzlich musste mit  Dominik Keller auch noch der einzige Torhüter raus. Maximilian Wurst vertrat ihn im Kasten. Aber gegen nur vier Feldspieler und einen Aushilfstorwart ließ sich Weilheim nicht lange bitten und zog auf 5:10 weg (18.).

Diese Hypothek erwies sich als zu groß, man kämpfte sich zwar wieder heran (7:10), aber zu vieles blieb im Landsberger Angriff oft Stückwerk, man entwickelte zu wenig Durchschlagskraft. Und am Kreis wurde Alexander Schwarz, ein wichtiges Element im heimischen Angriff, massiv abgeschirmt und die anderen konnten die dadurch entstehenden Lücken nicht schließen. So ging es mit einem 9:13 in die Pause.

Weilheim erwische den besseren Start in die zweite Hälfte, zwei Gegenstöße und es stand 9:15 (31.). Es gelang den Landsbergern einfach nicht in ihre Angriffe mehr Struktur zu kommen, die resultierenden Ballverluste nütze Weilheim um auf 12:20 weg zuziehen (37.). Die Gastgeber kämpften, konnten auch mal um 2 Tore verkürzen, aber näher kamen sie nicht mehr heran. Das Wurfpech blieb ihnen treu, da merkte man u.a. das fehlende Harz, Weilheim dagegen verwerte seine Chancen. Immer wieder war man durch Strafzeiten in Unterzahl. In den letzten Minuten waren dann auch die Kräfte am Ende und so war es für die Gäste einfach bis zum Endstand von 18:32 wegzuziehen.

Dass es gegen Dietmannsried und Kaufbeuren/Neugablonz schwer werden würde, wusste man. Doch Weilheim wurde als eine Mannschaft in Reichweite eingeschätzt, da wollte man mehr. So gibt es nun einiges an Frust zu verarbeiten. Aber Abteilungsleiter Roland Neumeyer bleibt optimistisch, „klar das ist jetzt schon eine schwierige Situation, das haben wir uns anders vorgestellt. Aber ich traue Mannschaft  und Trainer zu, da wieder raus zu kommen. Wir schaffen das gemeinsam.“

 

Dominik Keller, Fynn Meier, Christoph Stöcker, Tom Steber (3), Christian Eisen (3), Moritz Hierstetter (3), Markus Heidner, Alexander Schwarz (1), Gatto Piepenburg (1), Mustafa Uyar, Max Wurst (2), Kai Roth (5/3), Johnny Giez, Roderic Fontenyne

 

Jürgen Krenss

 

Handball-Samstag (29.10.2016)

Den Faden verloren, 15:18 gegen den TSV Weilheim

 

Danach waren sich alle einig, die Niederlage gegen den TSV Weilheim war nicht nötig. Aber nach einer starken viertel Stunde ging der Faden im Landsberger Spiel verloren und gegen die cleveren Gäste fand man nicht wieder richtig in die Spur. Belastend hinzukam, dass man auf 3 Stammspielerinnen verzichten musste.

Nach kurzem Abtasten hatten die Landsbergerinnen ins Spiel gefunden (3:2/4.). Aus einer stabilen offensiven 5:1 Abwehr heraus zog man das schnelle Angriffsspiel auf und nutzte seine Chancen (8:3/13.). Richtig schönen Handball zeigten die Gastgeberinnen. Dann jedoch kam das Landsberger Spiel ins Stocken. Zwar blieb die Abwehr stark, aber im Angriff gelang nun nichts mehr, Chancen konnten nicht verwertet werden, Würfe kamen unvorbereitet und technische Fahler kamen auch noch dazu.

Weilheim erkannte die Gelegenheit und begann zu verkürzen, schließlich waren sie auf (.7(22.) dran. Dann gelang den Gastgeberinnen endlich wieder ein Treffer´. Rebecca Scheuer, traf dann noch vom Kreis und so ging es mit 10:8 in die Kabine.

In der zweiten Hälfte hatten sich die Gäste noch besser auf das Landsberger Spiel eingestellt, und machten dem Landsberger angriff das Leben  schwer. Besonders den Rückraum nahmen sie früh an und ließen Lisa-Marie Hohenadl und Manuela Friedrich kaum zu Entfaltung kommen, so musste viel Aufwand betrieben werden um zum Erfolg zu kommen. Als die Landsberger Abwehr dann etwas die Übersicht verlor fiel schließlich der Ausgleichstreffer (12:12/26.). Man legte nochmal ein vor, aber musste kurz darauf wieder den Ausgleich hinnehmen. In der letzten Viertelstunde ließ dann auch noch die Konzentration nach. Man kämpfte aber der Angriff der Gastgeberinnen verlor an Struktur und Durchschlagskraft, heraus gespielte Chancen nützte man zu wenig und der Gästeblock stand gut. So geriet man in Rückstand (15:17/53.)  den man bis zum Schluss nicht mehr aufholen könnte.

„Das war definitiv nicht unser Tag heute, das können wir viel besser. Insofern eine absolut unnötige Niederlage, “ was das Fazit von Trainerin Doris Antonitsch.

 

Veronika Stöcker, Margit Steber, Ruth Krenss, Lena Hierstetter (3), Raphaela Duràn (4/1), Barbara Bonfert, Franziska Kemény, Rebecca Scheuer (1/1), Lisa-Marie Hohenadl (2), Simone Rank (1), Manuela Friedrich (4), Sandra Kolberg, 

 

Jürgen Krenss

 

Damen (22.10.2016)

Dem Druck Stand gehalten, 29:24 Erfolg der Damen in Pullach

 

Zum dritten Sieg im dritten Spiel, kamen Handballerinnen des TSV gegen die HSG Isar-Loisach in Pullach. Damit setzen sie sich in der Spitzengruppe Bezirksoberliga fest. Aktuell stehen sie auf Platz 2 hinter dem punktgleichen SC Weßling.

Im den intensiv geführten Spiel trafen sie dabei auf Gastgeberinnen, die ordentlich Druck machten und sich offensichtlich für die Partie einiges vorgenommen hatten.

Aber die TSV Damen hielten dem Druck Stand und gingen bald in Führung (2:1/3.). Diese Führung gaben sie dann im ganzen Spiel auch nicht mehr ab. Aber die HSG bleib zunächst dran und nütze jede Landsberger Schwäche (7:6/11.). Erst nach einer guten viertel Stunde konnten sie sich etwas absetzen (11:8/18.). Grundlage war die gute Abwehrarbeit, vorne musste man sich die Tore gegen eine gut eingestellte und körperbetonte Abwehr erarbeiten. Aber mit schnellem, beweglichem Spiel kam man immer wieder zu Chancen, und durch einen mit viel Einsatz verwandelten Gegenstoß sicherte man sich die 15:12 Pausenführung.

Nachdem sie vor dem Wechsel mit einer 6:0 Abwehr gespielt hatten, begannen die Landsbergerinnen den zweiten Durchgang wieder mit einer offensiven 5:1 Abwehrformation. Das funktionierte sehr gut. Man eroberte immer wieder Bälle und konnte sich schnell, vor allem mit Gegenstößen bis auf 18:13 (36.) absetzen. Das war eindeutig die beste Phase der TSV Damen, man hatte die Gastgerberinnen eigentlich im Griff und zeigte schöne Spielzüge im Angriff. (23:15/44.).Dann ließen offensichtlich Kraft und dadurch auch die Konzentration im Landsberger Spiel nach und die HSG witterte die Chance sich noch man heranzuarbeiten. Bis zum 21:25 konnten sie auch verkürzen (53.). Doch dann hatte sich Landsberg wieder stabilisiert und hielt diesen Abstand sicher bis zum Schlusspfiff.

„Das war jetzt gar nicht so einfach hier heute zu gewinnen. Die HSG hat sich heute deutlich verbessert gezeigt. Wir haben teilweise wieder recht gut gespielt, hatten aber auch unsere Schwankungen, wenn wir aber trotzdem gewinnen ist das schon OK. Aber natürlich müssen wir daran arbeiten noch weiter stabiler zu werden. Insgesamt sicher ein verdienter Sieg, “ bewertet Trainerin Doris Antonitsch das Spiel

Veronika Stöcker, Margit Steber, Ruth Krenss (1), Marina Hereth (2), Raphaela Duràn (5/2), Barbara Bonfert, Rebecca Scheuer, Lisa Hierstetter (4/1), Lisa-Marie Hohenadl (8),Simone Rank (1), Manuela Friedrich (4), Sandra Kolberg, Jessica Menius (4)

 

Jugend (23.10.2016) 

Einen großen Schritt Richtung Oberliga gemacht

 

Einen großen Schritt Richtung Oberliga machte die Landsberger männliche D1 Jugend im Heimturnier.

Im ersten Spiel trafen die Landsberger auf einen stark verbesserten Gegner aus Ottobeuren. In der Anfangsphase lief es noch ganz gut und schnell führten die Gastgeber mit 3:0. Danach ging allerdings nicht mehr viel zusammen bei den Jungs, die Linie war weg. Ungewöhnlich viele technische Fehler, schwache Ausnützung von Torchancen und behäbiges Abwehrverhalten hielten das Spiel offen und die Ottobeurer konnten bis zur Halbzeit auf 6:7 herankommen. Leider hatten einige der heimischen Spieler nicht ihren besten Tag und nur eine gute Torwartleistung hielt die Landsberger im Spiel. Mit 18:16 gelang dann doch noch ein Sieg.

Im zweiten Spiel traf man dann auf den TSV Sonthofen. Mit deren unorthodoxen Spielweise hatte man schon voriges Jahr einige Probleme. Sie spielten z.B. wieder lange Zeit Manndeckung. Die Trainer Franz Kiss und Florian Horky versuchten die Mannschaft darauf einzustellen. Doch die Anweisungen der Trainer vor dem Spiel und in der Halbzeit konnten die Jungs an diesem Tag nicht umsetzten. Schnell lagen sie 0:3 zurück, erst dann kamen die Jungs ein bisschen in Fahrt und konnten mit einer knappen 6:5 Führung in die Pause gehen. Die zweite Hälfte blieb spannend bis zum Schluss und letztendlich gewann man dann doch noch nicht unverdient mit 18:15 dieses Spiel.

„Mit der gezeigten Leistungen können wir als Trainer natürlich nicht zufrieden sein, lediglich die kämpferische Einstellung und die gute Torwartleistung verdient Anerkennung. Sonst ist heute nicht viel zusammengelaufen und wir wissen dass die Jungs es besser können“, war Franz Kiss nach dem Spiel „not amused“.

Trotzdem hat man mit diesen beiden mühevollen Erfolgen einen riesen Schritt in Richtung Bezirksoberliga gemacht. Rechnerisch muss nur noch ein Punkt erzielt werden, um dieses Ziel sicher zu erreichen.

Am letzten Turniertag in Sonthofen sollte das eine machbare Aufgabe sein und die Trainer hoffen, dass die Jungs sich da wieder besser präsentieren.

 

TSV Landsberg: Björn Weibels, Sven Weibels, Robin Ontl, Simon Ontl, Jan Birner, Steffen Leinich, Rico Jahn, Ben Wasiniewski, Daniel Reisböck

 

 

männliche A-Jugend, mit dem letzten Aufgebot knapp am Sieg vorbei

 

Mit dem allerletzten Aufgebot (zumeist ohne Auswechselspieler) musste die männliche A-Jugend beim TSV Murnau antreten. Und trotzdem hätte nicht viel gefehlt und man hätte zumindest einen Punkt mitgenommen. So musste man sich 26:27 geschlagen geben.

Der etatmäßige Torhüter Leif Erhard war krank, Maximilian Glöttner verletzt, Jonathan und Tobias Giez verhindert und Roderick Fontaine konnte nur die letzten 20 Minuten mitwirken.

Doch auch mit diesem Mini-Kader lag man zunächst vorne und konnte sich sogar Mitte der 1.Hz auf 9:6 absetzen. Bis zur Pause war Murnau wieder dran und ging legte noch eines vor (14:15/30.) vor.

Nach der Pause drehten das die Landsberger nochmal (19:16/38.), konnten den Vorsprung dauerhaft ab nicht halten. Die Partie verlief dann zunächst ausgeglichen, aber zum Schluss hin machte sich der Kräfteverschleiß bemerkbar und die Chancenverwertung wurde immer schlechter.

Einsatz und Wille war da, jedoch verhinderten Schwächen im Abschluss und unstrukturierte Aktionen einen Punktgewinn.

So zieht Trainer Dirk Meier auch ein gemischtes Fazit, “ Kämpferisch kann ich der Mannschaft wirklich keinen Vorwurf, das war nicht einfach in der Besetzung hier heute zu spielen. Jedoch müssen wir daran arbeiten unsere Konzepte konsequent zu Ende zu spielen. Die Niederlage war nicht unvermeidbar

 

TSV Landsberg:

Jakob Wind, Roderic Fonteyne (3/2), Oliver Hermann (3), Finn Meier (11), Bastian Großmann (2), Markus Vennemann (2), Florian Hauser (4), Hazem Al Basier (1)

 

 

 

 

Jugend (15.10.2016) 

Ein ungefährdeter 27:17 Sieg der mA gegen den SV Pullach

Eigentlich nie  in Frage stand der Sieg der männlichen A-Jugend im Heimspiel gegen den SV Pullach II. Trotzdem verlief die Partie zunächst sehr wechselhaft. Einmal spielten die Landsberger schöne Torabschlüsse heraus, dann kam es wieder zu einfachen Fehlern oder Nachlässigkeiten in der Abwehr.

Trotz eines gut aufgelegten Leif Erhard im Tor und einer weitgehend sicheren Abwehr fanden die Gastgeber zunächst nicht richtig ins Spiel. Ein schneller 4:1 Vorsprung (9.) war bald wieder weg geschmolzen (5:5/12.). Aber die lautstarke Unterstützung der heimischen Fans rüttelte die Mannschaft auf, so konnte man sich wieder auf 9:5 absetzen. Mit einer besseren Chancenverwertung, zahlreiche Würfe landeten beim gegnerischen Torhüter oder am Aluminium, hätte man sich noch deutlicher absetzen können. So ging es mit einem 12:7 in die Pause.

In der zweiten Hälfte wurde das Landsberger Spiel dann stabiler. Man ließ den Gegner nicht mehr heran kommen, baute vielmehr den Vorsprung kontinuierlich aus. Schön, dass sich so viele Feldspieler sich in die Torschützenliste eintragen konnten!

 

TSV Landsberg:

Leif Erhard, Jakob Wind (1), Roderic Fonteyne (7), Tobias Giez, Jonathan Giez (5/1), Oliver Hermann (2), Finn Meier (5), Bastian Großmann (3), Florian Hauser (3), Maximilian Glöttner (1/1),

 

 

Mit kleinem Kader gut mitgespielt

Am letzten Samstag fuhr die männliche D1-Jugend zu ihrem nächstes Turnier in Mindelheim. Leider waren ein paar Ausfälle zu verschmerzen. Die nahmen deshalb Spieler aus der D2 mit, um wenigstens Auswechselspieler zu haben. Im ersten Spiel gegen den Mitfavoriten Kempten-Kottern verkaufte sich die Mannschaft trotzdem sehr gut. In einer spannenden Partie auf hohem Niveau führten mal die Allgäuer mal die Landsberger. Zur Halbzeit lag dann Kottern 9:8 vorne. Ein unverändertes Bild bot sich auch in der zweiten Hälfte. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzten und letztendlich behielt Kempten-Kottern mit einem 22:20 Erfolg die Oberhand. Trotzdem war Trainer Franz Kiss mit der gezeigten Leistung sehr zufrieden. Im zweiten Spiel gegen Mindelheim entwickelte sich das Spiel zu einer Trainingseinheit. Die Gastgeber hatten etliche E-Jugendspieler in ihrem Kader, die einfach noch nicht soweit sind. Mit einem 22:6 Erfolg wahrten die Landsberger ihre Chancen für den Aufstieg in die höchste Liga - die Bezirksoberliga. Kommendes Wochenende findet das nächste Turnier in Landsberg statt. Gäste sind Ottobeuren und Sonthofen. Man darf gespannt sein wie sich die Jungs da präsentieren.

 

TSV Landsberg: Björn Weibels, Sven Weibels, Daniel Reisböck, Rico Jahn, Jan Birner, Ben Wasiniewski, Moritz Schneider, Valentin Eickemeier

 

Damen 

Ungefährdeter Sieg, 26:29 beim TV- Bad Tölz

 

Das Ergebnis sieht knapper aus, als es eigentlich war. Mit einer Steigerung vor allem nach der Pause sicherten sich die Landsberger Handballdamen in Bad Tölz ungefährdet den zweiten Sieg der jungen Saison.

Die Partie begann zu nächst ausgeglichen, keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen. Die TSV Damen zeigten sich zwar treffsicher, jedoch verhinderten es zu viele Abwehrfehler und unkonzentrierte Abspiele, dass man in Führung gehen konnte. Die Gastgeberinnen hielten mit ihrer bekannt robusten Abwehr dagegen und nutzen die sich bietenden Gelegenheiten (8:8/13.) zum Torwurf. Sie konnten sich sogar auf 3 Tore absetzen (12:15/25.). Dann kamen ihre Gäste vom Lech immer besser ins Spiel, zeigten was sie drauf haben und legten bis zur Pause einen 4:0 Lauf hin (16:15/30.).

Da machten sie in der zweiten Hälfte weiter und zeigten ihre spielerische Klasse. So bauten sie ihren Vorsprung weiter aus. Man traf von außen und auch der Rückraum war erfolgreich. Schließlich lag man 8 Treffer vorne (26:18). Mit dieser Führung im Rücken ließ dann die Konzentration wieder nach. Das ermöglichte den Tölzerinnen sich wieder näher heran zu arbeiten (27:23/53.). Der Sieg geriet jedoch nie in Gefahr und so konnte der TSV die beiden Punkte mitnehmen und die Tabellenspitze übernehmen. Das ist nach zwei Spielen nur eine Momentaufnahme, spricht aber für einen gelungenen Start in die Saison.

„Ja, da kann man fast sagen, 15 starke Minuten haben zum Erfolg gereicht. Das hat richtig Spaß gemacht, vor und nach der Pause zu sehen, was die Mädels drauf haben wenn die Konzentration stimmt. Wenn wir das ausbauen geht noch einiges mehr, “ ist Trainerin Doris Antonitsch einerseits durchaus zufrieden, sieht aber auch was noch besser werden kann.

 

Veronika Stöcker, Margit Steber, Ruth Krenss (1), Lena Hierstetter (2), Marina Hereth (5), Raphaela Duràn (4/1), Barbara Bonfert, Lisa Hierstetter (5/4), Lisa-Marie Hohenadl (4), Manuela Friedrich (3), Sandra Kolberg, Jessica Menius (5)

 

1. Herren 

Eine Halbzeit von der Rolle, 18:27 gegen SG Kaufbeuren/Neugablonz

Man hatte es sich fest vorgenommen, aber es gelang den Landsberger Handballern nicht an die gute kämpferische Leistung vom letzten Wochenende anzuknüpfen. Die 1. Halbzeit ging ganz daneben, erst im zweiten Durchgang kam man einigermaßen wieder in die Spur, aber da war der Rückstand schon zu groß.

Die SG Kaufbeuren/Neugablonz präsentierte sich als stabile Mannschaft, in der Abwehr schnell auf den Beinen und im Angriff mit technisch versiertem, individuell durchsetzungsfähigen Rückraum.

Beiden Teams war am Anfang die Nervosität anzumerken. Die Gäste nutzen jedoch schnell einen Landsberger Ballverlust im Angriff zum Treffer von Rechtsaußen, das gab ihnen Sicherheit. Mit druckvollem Spiel und präzisen Würfen setzen sie immer wieder durch. Die heimische Abwehr kam da des Öfteren einen Schritt zu spät oder ging nicht aggressiv genug zu Werke.

Und im Angriff tat man sich einfach schwer, die Aktionen waren nicht zwingend und die Würfe nicht platziert genug um den großgewachsenen gegnerischen Torhüter wirklich in Bedrängnis zu bringen. Auch die Siebenmeter brauchte man nicht im Kasten unter. So dauerte es lange, bis das erste heimische Tor fiel (1:7/12.).

Der Angriff blieb weiter das große Problem der Gastgeber, da kam man einfach nicht in Schwung. Auch als die Kaufbeurer sich einige technische Fehler und Ballverluste leisteten konnten die Landsberger sich das nicht zu Nutze machen (3:12/25.). Erst in den Minuten vor der Pause lief es besser. Die Abwehr stabilisierte sich und man konnte wenigstens bis zum Halbzeitpfiff auf 7:14 verkürzen.

Im zweiten Durchgang lief Torhüter Dominik Keller zu großer Form auf, und verhinderte zunächst, dass der Rückstand weiter wuchs. Drei freie Würfe der SG vereitelte er reaktionsschnell in Folge. Seine Mannschaftskameraden kamen nun auch etwas besser ins Spiel und verkürzten auf 12:16(38.). Sie waren sichtlich bemüht dagegen zu halten. In der Abwehr gelang das auch einigermaßen, Dominik Keller war da weiter ein guter Rückhalt. Sofian Marrague versuchte verschiedene Aufstellungen und setzte verstärkt auf den siebten Feldspieler, was sich auch bewährte. Die Gäste trafen nur einmal das leere Tor. Doch auf die Dauer gelang im Angriff einfach zu wenig, das Tore werfen bleib mühevoll. So konnte sich die SG wieder absetzen (15:25/50.). Das Spiel war gelaufen. In den letzten Minuten ließen die Gastgeber zwar wenig zu, kamen aber selbst nur dreimal zum Erfolg.

Mannschaft und Trainer waren nach dem Spiel sichtlich niedergeschlagen. „Die erste Halbzeit war natürlich gar nichts, mit der zweiten kann man schon eher leben, auch wenn wir mehr drauf hätten. Heute konnte außer Domi im Tor keiner seine Normalform abrufen, ich weiß nicht was da los war“ so Trainer Sofian Marrague. „Aber hilft nichts, jetzt haben wir ein Wochenende spielfrei und da müssen wir uns wieder fangen.“

Auch Abteilungsleiter Roland Neumeyer blickt nach vorne „ es war  klar, dass das eine schwere Saison wird. Aber auch wenn das gar nicht das war, was wir uns alle vorstellen, zusammen kommen wir da auch wieder raus. In der Mannschaft steckt mehr“.

 

Dominik Keller, Christoph Stöcker, Tom Steber, Moritz Hierstetter, Markus Heidner, Alexander Schwarz, Gatto Piepenburg, Mustafa Uyar, Max Wurst, Christian Eisen, Kai Roth, Fynn Meier, Johnny Giez, 

 

Hauptverein

Der Vorstand des TSV 1882 Landsberg am Lech lädt alle Mitglieder ein zur

Mitgliederversammlung

Die Versammlung findet am Donnerstag, 27.10.2016 um 19.30 Uhr in der Gaststätte im 3C-Sportpark, Emmy-Noether-Str. 1 statt.

Tagesordnung:

  1. Begrüßung, Feststellen der Anwesenheit und  Beschlussfähigkeit durch den Vorsitzenden
  2. Grußworte der Gäste
  3. Ehrungen von verdienten Mitgliedern
  4. Berichte der Abteilungsleitungen und der Jugendleitung
  5. Berichte des Vorstandes
  6. Bericht der Revisoren
  7. Wahlen gem. § 18 der Vereinssatzung
  8. Beschluss über vorliegende Anträge
  9. Verschiedenes, Wünsche und Anregungen

Anträge zur Beschlussfassung und Änderung der Tagesordnung sind schriftlich bis spätestens 19.10.2016 beim Vorstand des TSV Landsberg, Hungerbachweg 1, 86899 Landsberg am Lech, einzureichen

weibliche A Jugend

Knapp am Sieg vorbei, 15:16 beim TSV Oberstaufen

 

Ersatzgeschwächt musste die weibliche A-Jugend der Landsberger Handballer beim TSV Oberstaufen antreten. So fehlte u.a. die etatmäßige Torhüterin. Trotzdem schrammte man nur knapp am ersten Sieg vorbei. Die Landsberger Mädchen erwischten auch gleich einen super Start und gingen 3:0:in Führung (8.Minute). Dann leistete man sich jedoch etwas zu viele technische Fehler und war nicht mehr so konzentriert bei der Sache.

Das nutzen die Gastgeber um den Spielstand zu drehen und auf 3:7 (20.) wegzuziehen. Bis zur Pause ließ man dann jedoch kein Gegentor mehr zu und kam wieder auf 5:7 heran.

Die zweite Hälfte begann zunächst ausgeglichen, dann lief bei den Landsbergerinnen auf einmal wieder nichts mehr zusammen. Die Gastgeber nutzen das und bauten den Vorsprung aus (8:14/45.). Aber die Mädchen vom Lech kämpften sich wieder in die Partie. Mit viel Kampfgeist und vor allem einer starken Abwehrleistung arbeiteten sich in der Schlussphase wieder heran. Leider reichte es nicht mehr ganz um wenigstens einen Punkt mitzunehmen.

 

TSV Landsberg: Winterberg, Rathmann (5/1), Schwecke, Lachenmeier, Spieß (2), Abe (1), Hahn (5/1), Bichler, Anders (1), Opitz (1)

 

Jugend

Das war schon besser

Die neuformierte männlichen D2 Jugend zeigte beim zweiten Spieltag schon einige Verbesserungen gegenüber den ersten Spielen. Gegen Pullach verloren die Landsberger nach einem 5:9 Halbzeitrückstand noch deutlich mit 7:17. In zweiten Hälfte gelang einfach fast nichts mehr und in der Abwehr müssen die Jungs noch einiges lernen. Da war zu sehen, dass einfach noch viel Spielpraxis fehlt. Im zweiten Spiel gegen SC Weßling traf man dann jedoch auf eine ebenfalls im Aufbau befindliche Mannschaft und so entwickelte sich ein spannendes Spiel auf Augenhöhe. In der Abwehr lief es nun schon besser, was sich an einem 2:3 Halbzeitrückstand zeigte. In der zweiten Hälfte legten dann die Landsberger richtig los und konnten letztendlich einen nicht unverdienten 14:13 Erfolg feiern. Für viele der erste Sieg ihrer noch jungen Handballkarriere.

 

TSV Landsberg: Simon Urban, Paul Bachmann, Valentin Eickemann, Elias Schukies, Daniel Reisböck, Simon Ontl, Tobias Müller, Shane Voß, Noah Lesmeister, Florian Jakob, Ben Wasiniewski , Marius Wiesenbauer

 

 

Die Nerven behalten

Nach der überraschend klaren Qualifikation für die ÜBOL muss sich die männliche B-Jugend erst langsam in den Alltag der neuen Altersklasse einfinden. Nach zwei Auswärtsniederlagen, gelang es im Heimspiel gegen den TSV Mindelheim in einer engen Schlussphase die Punkte festzuhalten.

Das Spiel verlief zunächst ausgeglichen (6:5/7.). Immer wenn die Gastgeber im Angriff Bewegung zeigten, setzten sie sich mit ihrer spielerischen Klasse durch und zeigten schöne Aktionen mit erfolgreichen Abschlüssen. Waren dann die Aktionen zu statisch und man war auf Einzelaktionen angewiesen, die eben nur manchmal zum Erfolg führten.

In der Abwehr musste man gegen die körperlich durchsetzungsfähigen Gegner aufmerksam arbeiten. Zeitweise gelang das gut, dann setzten die Mindelheimer sich aber wieder mit wuchtigen, präzisen Würfen durch. So geriet man in Rückstand (9:11/16.), konnte den jedoch bald wieder ausgleichen und ging mit einem 14:14  in die Pause.

Mit konzentriertem schnellen Spiel lehte man in der zweiten Hälfte vor  (21:18/35.). Um den Vorsprung noch weiter auszubauen, fehlte noch etwas Konstanz  im Spiel, aber 5 Minuten vor Schluss war man immer noch vorne (23:20). Dann legten die Gäste nochmal richtig nach und Landsberg war sich wohl etwas zu sicher. So fielen der Ausgleich (24:24/47.). Aber die Gastgeber behielten die Nerven, erzielten in der letzten Minute das 25:24 und ließen in den letzten Sekunden keinen Gegentreffer mehr zu.

„Dieses erste Jahr in der B-Jugend ist schon ein irgendwie ein „Lehrjahr“ für uns, aber wichtig war, dass wir uns am Schluss den Sieg gesichert, sieht Trainer Christoph Stöcker seine Mannschaft auf einem guten Weg.

 

Tobias Koos, Justin Heinecke, Simon Melzner (3), Franz Triebel (8/2), Nico Jorasch (3), Leon von Hayeck (7), Christopher Licht, Phillip Richardon, Moritz Krischker, 

Herren 1

Einen Punkt erkämpft, 30:30 gegen den SV Pullach

Mit einer bemerkenswerten, geschlossenen Mannschaftsleistung erkämpften sich die Landsberger Handballer mit geschwächtem Kader ein 30:30 beim SV Pullach und sicherten sich damit den ersten Punkt der neuen Saison.

Die Vorzeichen für die Landsberger waren am Samstag wirklich nicht gut. Christian Eisen und Lukas König standen stand nicht zur Verfügung, Kai Roth und Max Wurst konnten wegen Krankheit schon mal gar nicht mit fahren, und von denen die dann in Pullach da waren, war die Hälfte auch noch deutlich angeschlagen. Ohne die beiden A-Jugendlichen Fynn Meier und Johnny Giez wäre es fast leer auf der Bank geworden. Schön dass sie auch ihre ersten Treffer in der  BOL erzielen konnten.

Aber die Mannschaft zeigte Charakter und Willen. Jeder kämpfte von der ersten bis zu letzten Minute. So erzielten sie auch gleich den ersten Treffer des Spiels und lagen bis zur 11. Minute vorne, dann glichen die Gastgeber aus. Es blieb eine Partie auf Augenhöhe mit leichten Vorteilen für Pullach. Aber erst kurz vor der Pause gelang es ihnen sich auf 2 Treffer abzusetzen. Mit einem 11:13 ging man in die Kabine.

In der zweiten Halbzeit blieben die Gastgeber zunächst vorne, konnten sich aber nicht weiter wie auf 3 Tore absetzen (17:14/36.). Der TSV blieb dran und glich der 40.Minute zum 19:19 aus. Man konnte einige Landsberger auf ungewohnten Positionen sehen, so war Alexander Schwarz im Angriff des Öfteren Halbrechts unterwegs, ihm gelangen auch die meisten Tore. Die Partie blieb umkämpft und mit vollen Einsatz hielten die Landsberger das Spiel offen und waren ebenbürtig. Selbst Sofian Marrague wechselte sich nun immer wieder mal selbst ein, um seinen Jungs noch zu helfen und die Schlüsselspieler zu entlasten. Die Führung wechselte nun ständig, in den letzten 10 Minuten hielt es die Zuschauer nicht mehr auf den Bänken. Kurz vor Schluss war es dann der TSV der 29:30 hinten war, aber Tom Steber verwertete ein Pass von Sofian Marrague zum bejubelten Ausgleich.

„Das war vor allem eine Willensleistung, mit diesem eingeschränkten Kader hier einen Punkt zu holen. Da hat heute jeder alles gegeben. Mit etwas Glück wäre sogar noch mehr drin gewesen, “ lobt Trainer Sofian Marrague seine Mannschaft. Auch Tom Steger stimmt ihm zu, „war einfach ein tolles Spiel, super so hier einen Punkt zu holen.“

Dominik Keller, Christoph Stöcker (1), Tom Steber (6), Moritz Hierstetter (6), Markus Heidner (1), Alexander Schwarz (10/1), Gatto Piepenburg (3/1), Mustafa Uyar (1), Fynn Meier (1), Johnny Giez (1), Sofian Marrague

Jugend

Eine klasse Leistung und ein Anfang

 

Die männliche musste zu ihrem ersten Turniertag in Ottobeuren antreten. Im ersten Spiel trafen die Landsberger auf die Gastgeber. Schon die ersten Minuten zeigten, dass die Jungs nach der langen Sommerpause noch etwas Sand im Getriebe hatten. Eine Vielzahl von Fang- und Passfehlern auf beiden Seiten sorgten für eine schwache erste Halbzeit. Mit einer 5:3 Führung für Landsberg ging es in den zweiten Durchgang. Jetzt zeigten die Landsberger Jungs schon mehr Sicherheit und ließen Ottobeuren keine Chance. Dank guter Abwehrarbeit, verbessertem Passspiel sowie einer Steigerung in der Chancenverwertung erzielte man jetzt mehr Tore und war am Schluss mit 19:8 erfolgreich.

Im zweiten Spiel trafen die Lechstädter auf den haushohen Favoriten Kempten-Kottern. Mit einer klasse Leistung hielten die Landsberger das Spiel offen und führten zur Halbzeit sogar mit 9:7. Auch im zweiten Abschnitt ging es auf beiden Seiten mit schnellem Tempohandball hin und her. Obwohl die Kräfte bei Landsberg schon etwas nachließen, da es das zweite Spiel hintereinander war, hielten die Jungs weiterhin die Partie offen und so ging dann das Spiel mit 23:23 aus. Diese starke Teamleistung macht Hoffnung für die kommenden Partien. Sollten die Jungs so weiter spielen und es keine schlimmeren Ausfälle geben, könnte man das Ziel Bezirksoberliga im Januar erreichen.

 

TSV Landsberg: Björn Weibels, Sven Weibels, Robin Ontl, Simon Ontl, Rico Jahn, Moritz Schneider, Steffen Leinich, Ben Wasiniewski, Daniel Reisböck

 

 

Bei der männlichen D2 waren die Voraussetzungen ganz andere. Viele Neuzugänge und jüngere Jahrgänge mussten im ersten Turnier in Pullach erstmals Erfahrungen im Spielbetrieb sammeln.

Gegen Pullach hielten sich die Jungs in der ersten Hälfte ganz gut und lagen nur 3:6 zurück. In der zweiten Hälfte gelang dann aber nicht mehr viel und das Spiel ging 3:10 verloren. Gegen Gauting, die im Schnitt 2 Jahre älter waren und auch körperlich erhebliche Vorteile hatten waren die Landsberger chancenlos und verloren das zweite Spiel klar mit 1:14. Es wurde deutlich, es liegt noch viel Trainingsarbeit vor der Mannschaft, sie muss in allen Belangen dazulernen. Das war auch die Vorgabe der Trainer und in den nächsten Turnieren wird sich zeigen wie schnell die Jungs Fortschritte machen können. Ziel ist auf jeden Fall das sie in der nächsten Saison dann gegen die meisten Gegner auf Augenhöhe mithalten können.

 

TSV Landsberg: Simon Urban, Florian Jakob, Simon Ontl, Tobias Müller, Elias Schukies, Louis Straßer, Marius Wiesenbauer, Valentin Eickemeier, Noah Lesmeister, Shane Voß, Paul Bachmann

Damen

Geglückter Start, 22:19 beim TSV Mindelheim

 

Ein bisschen spukte schon noch die klare Niederlage beim TSV Mindelheim zu Beginn der letzten Saison im Kopf mancher Landsberger Spielerin herum. Und dann geriet man auch noch gleich 0:3 in Rückstand. Aber die Mannschaft zeigte sich stabil, ließ sich nicht verunsichern und fand über die offensive Abwehr ins Spiel. In der 10. Minute hatte man ausgeglichen (4:4) und legte nun selbst einen 6:0 Lauf hin. Immer wieder wurden von Abwehr Bälle erobert und im Gegenstoß sicher im gegnerischen Tor untergebraucht (10:4/17.).

Das Spiel kostete Kraft und Trainerin Doris Antonitsch musste wechseln und die die Belastung zu verteilen, hatte allerdings kaum wirklich gesunde Spielerinnen auf der Bank. So sprang kurzfristig Simone Rank ein und gab nach langer Abwesenheit ihr Comeback am Kreis. Auch nicht gerade ihre Stammposition.

Die Gastgeberinnen nutzen die Delle im Landsberger Spiel und machten mehr Druck im Angriff, gegen eine 6:0 Abwehr kamen sie besser zum Erfolg. Den Landsberger Angriffen fehlte nun etwas die Durchschlagskraft, zu wenig Druck übte man auf die Abwehr aus. Lange blieb man nun ohne Erfolg und erst kurz vor Pause konnte man den 11:9 Vorsprung sichern.

Die ersten Treffer der zweiten Hälfte gehörten wieder Landsberg (13:9). Mit schön heraus gespielten Treffern konnte man den Vorsprung halten, hatte aber immer wieder Probleme an der reaktionsschnellen Torhüterin der Gastgeber vorbei zu kommen (18:14). Nur einen der 4 Siebenmeter verwandelte man.

Mindelheim witterte die Chance und steigerte sich. Die Landsbergerinnen dagegen aber immer wieder Probleme mit der Chancenverwertung. Man spielte schnell und nun wieder druckvoller im Angriff, brachte die Kugel aber zu selten unter. So schmolz der Vorsprung und in der 54. Minute war Mindelheim auf einen Treffer dran (20:19). Aber Landsberg zeigte wieder Standvermögen. Die Abwehr arbeitete konsequent und ließ kein Tor mehr zu. Vorne traf man auch in Unterzahl, Jessica Menius und Lisa-Marie Hohenadl waren wieder erfolgreich. So ging  man am Ende mit einem verdienten 22:19 Erfolg vom Platz.

Zufrieden war dann auch Doris Antonitsch nach ihrem ersten Spiel als neue Damentrainerin. „Sicher hat noch nicht alles so geklappt wie wir uns das vorstellen. Aber wir stehen ja auch noch am Anfang der Saison und eigentlich war nur die erste Sieben richtig fit. Das schränkt natürlich die taktischen Möglichkeiten ein. Beeindruckend wie die Mädels auch nach schwächerem Phasen sich immer wieder raus gezogen haben und zurückgekommen sind; sicher ein verdienter Sieg.“

 

 

Veronika Stöcker, Margit Steber, Ruth Krenss, Lena Hierstetter, Marina Hereth (1), Raphaela Urban (1), Franziska Kemeny, Lisa-Marie Hohenadl (7), Rebecca Scheuer, Simone Rank, Manuela Friedrich (4), Sandra Kolberg, Jessica Menius (9) 

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Herren 1

 

Ein Klassenunterschied, deutliche Niederlage gegen die HSG Dietmannsried/Altusried
 

Gegen den Favoriten aus dem Allgäu konnten die Landsberger nur eine viertel Stunde einigermaßen mithalten. Dann zeigten die Gäste warum ihr Saisonziel, der direkte Wiederaufstieg, nicht zu hoch gegriffen ist und gewannen am Schluss mit 18:43..

Die HSG legte von ersten Sekunde an ein hohes Tempo vor und zeigte sich wach in der Abwehr und sehr durchschlagskräftig im Angriff. So waren sie schnell 1:6 vorne (10.). Dann stabilisieren sich die Landsberger und hielten einigermaßen dagegen. Mit sichererem Spiel im Angriff vermied man die schmerzhaften Gegenstöße besser und konnte auf 6:8 (17.) verkürzen.

Aber die Gäste stellten sich nun besser auf die Landsberger Angriffe ein und blockten ein ums andere Mal die Landsberger Würfe weg. Die Ballgewinne nutzen sie sicher zu Steilangriffen und vergrößerten so zusehends den Vorsprung. Aus dem Positionsangriff ging so für die Gastgeber fast nichts und das eigene Gegenstoßspiel, die Stärke der letzten Saison, kann so gar nicht ins Rollen.

Die HSG dagegen hielt das Tempo hoch, war in der Abwehr schnell auf den Beinen und sicher im Abschluss. Nachdem den Landsbergern im Angriff einfach nichts mehr gelingen wollte, vielen Aktionen fehlte die etwas die Struktur, ging man mit einem mehr als deutlichen 8:23 in die Pause.  

In der zweiten Halbzeit ließen Gäste aus dem Allgäu nicht nach und fanden gegen die verschiedenen Landsberger Abwehr Varianten immer wieder die passende Antwort.

Bei den Gastgebern funktionierte jetzt wenigstens das Kreisspiel immer wieder mal, Alex Schwarz verwandelte dann sicher. Auch wenn der TSV vielleicht nicht seinen besten Tag hatte, die Gäste waren einfach in allen Belangen überlegen und waren im ihrem Tempospiel nicht zu bremsen.

Erstaunlich gefasst war der Landsberger Trainer Sofian Marrague nach dem Spiel. „Ich hab schon gewusst warum ich mir zum Auftakt einen anderen Gegner gewünscht hätte. Das ist einfach eine starke Mannschaft, die auf allen Positionen gut besetzt ist, nicht ganz so deutlich wäre schön gewesen. Aber unsere Mittel gegen so eine eingespielte, druckvoll agierende Mannschaft sind einfach limitiert. Unsere Punkte müssen wir woanders holen. Jetzt gilt es das Spiel abzuhacken und uns auf  unseren nächsten Gegner den SV Pullach einstellen.“

 

Dominik Keller, Justus König; Lukas König (3), Christoph Stöcker, Tom Steber (3), Moritz Hierstetter (1), Markus Heidner, Alexander Schwarz (6), Gatto Piepenburg ,Maximilian Wurst, Kai Roth (4/2), Mustafa Uyar, Fynn Meier, Roderic Fonteyne,

 

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Knackiges Auftaktprogramm, Landsberger Handballer starten in die Saison.

 

Mit einem anspruchsvollen Auftaktprogramm beginnt für die Landsberger 1. Herrenmannschaft am 2. Oktober die Spielzeit in der Bezirksoberliga. Um 16:00 Uhr trifft man zu Hause  im Sportzentrum auf die HSG Dietmannsried/Altusried. Der Gegner ist aus der Landesliga abgestiegen und sicher einer der Aufstiegsaspiranten.

Danach geht es nach Pullach, ein traditionell heimstarker Gegner. Und dann kommt es am 15.Oktober wieder im Sportzentrum zum Heimderby gegen die SG Kaufbeuren/Neugablonz. Nachdem sie letztes Jahr gerade noch in die Bezirksoberliga rein gerutscht waren, haben die ambitionierten Kaufbeurer eine ganz starke Saison gespielt und sich noch weiter verstärkt.

Nach der überraschend erfolgreichen letzten Spielzeit müssen die Landsberger erstmal Abgänge verkraften. Johannes Kauter wechselte zum TuS Fürstenfeldbruck II, Alex Neumeyer zum TSV Haunstetten II und Torhüter Dubravko Grgic hat sich dem TSV Herrsching angeschlossen. Das sind alles Landesliga Teams, nachvollziehbar, dass Spieler die Chance höherklassig spielen zu können, nutzen wollen.

Bisher gibt es keine Zugänge, so hatte Trainer Sofian Marrague die Aufgabe aus dem vorhandenen Kader wieder eine schlagkräftige Mannschaft aufzustellen. „Die Abgänge sind schon bedauerlich, ich wünsche den Jungs aber auch alles Gute, ich hoffe sie können sich dort bewähren“ meint er, „aber deshalb verfallen wir nicht in Panik. Wir sind breit aufgestellt und die Jungs hängen sich voll rein. Die Abgänge erfordern aber taktische Umstellungen sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. “

So ergeben sich noch mehr Chancen für Spieler der zweiten Reihe und die eigene Jugend. Aus dem Nachwuchs trainieren bereits Johnny Giez, Roderic Fonteyne und Finn Meier mit und sollen an das Niveau der Mannschaft heran geführt werden und dafür ist Sofian Marrague genau der richtige.

Auch wenn es gleich voll losgeht, mahnt doch Abteilungsleiter Roland Neumeyer zu Geduld und einer realistischen Sichtweise. „Jeder muss sich klar machen, Sofian und die Mannschaft haben hat im letzten Jahr aus beschränkten Mitteln sehr viel gemacht. Das wird in der neuen Saison nicht so einfach wieder möglich sein. Ich denke, man muss Geduld haben und dann auch honorieren, was dabei raus kommt.“

Gemischt sieht Sofian Marrague die Vorbereitung, “die Beteiligung und das Engagement waren gut, leider konnten wir aus den verschiedensten Gründen selten in Bestbesetzung die Vorbereitungsspiele bestreiten. Gemacht haben wir einige. Von daher müssen wir sehen, wo wir jetzt stehen. Aber ich traue der Mannschaft einiges zu. An einem guten Tag sind wir auch zu einer Überraschung gegen einen so starken Gegner wie Dietmannsried/Altusried in der Lage“. 

 

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Damen

Endlich geht es los, aber zuerst 3 mal auswärts,

 

Nach einer langen und intensiven Vorbereitung starten die Landsberger Handballerinnen am 2. Oktober endlich in die neue Saison in der Bezirksoberliga.

Nicht nur die Saison ist neu, auch in der Mannschaft hat sich etwas verändert. Der erfolgreiche Trainer Falko Jahn hat aus beruflichen Gründen mit der letzten Spielzeit sein Engagement beendet. Trainiert wird die Mannschaft nun von Doris Antonitsch, die seit Jahren erfolgreich im Jugendbereich gearbeitet hat und eigene höherklassige Spielerfahrung mitbringt. Weiterhin unterstützt wird sie von der Co-Trainerin Moni Buuk.

Auch wenn schon mal Nachwuchs eine Pause erfordert, der Kader ist im Prinzip zusammengeblieben. Ganz neu sind in Landsberg zwei Spielerinnen. Vom TSV Schongau kommt die junge Linkshänderin Lisa-Marie Hohenadl. Zuletzt in Bobingen aktiv war die 24 jährige Rebecca Scheurer. Die beiden Zugänge verstärken den Landsberger Rückraum auf den Halbpositionen und haben in der Vorbereitung schon gezeigt, dass sie auch mal einen „Kracher“ raus lassen können. Damit gewinnt der Landsberger Angriff zusätzliche Optionen.

Das passt ganz gut zum Ziel von Doris Antonitsch, sie will das Spiel der Mannschaft variabler und schneller machen. Deshalb hat man auch viel an den konditionellen Grundlagen gearbeitet.

Nachdem man sehr engagiert und mit viel Freude in die Vorbereitung gestartet war, musste man jedoch Rückschläge durch Blessuren bei einigen Spielerinnen hinnehmen. Und das stellte sich dann doch als langwieriger heraus, als zunächst vermutet. Besonders ist die Kreis- und die Mittelposition betroffen. Von daher konnte man sich kaum mit komplettem Kader einspielen. „Trotzdem hat die Mannschaft gute Vorschritte im schnellen Spiel nach vorne und variableren Deckungsspiel gemacht. Der Rückraum ist in dieser Saison gut gefüllt und wird durch starke Außen unterstützt. Im Moment sind die Verletzungen unser Sorgenkind, “ blickt Doris Antonitsch mit gemischten Gefühlen auf den Saisonstart.

Es wird also auf jeden Fall spannend wie sich die Damen diesmal in der Bezirksoberliga schlagen, klare Favoriten gibt es in der Liga nicht.

Leider müssen die Landsberger Zuschauer noch etwas warten. Aber der Spielplan will es so, zunächst sind mal 3 Auswärtsspiele dran. Das erste Heimspiel steigt erst am 29.10.2016 um 17:15 gegen den TSV Weilheim im Sportzentrum. Dafür gibt es  dann um den Jahreswechsel Heimspiele in Serie.

Aber wer nicht solange warten will, kann die Landsberger Handballerinnen bei ihrem Saisonauftakt in Mindelheim unterstützen. Am 2. Oktober um 14:00 Uhr steigt die Partie in der Halle des Maristenkollegs, Champagnatplatz 1. Und das Spiel wird gleich mal ein Härtetest, gegen die heimstarken Mindelheimerinnen war es noch nie einfach.

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